Bundesverwaltungsgericht
Tribunal administratif fédéral
Tribunale amministrativo federale
Tribunal administrativ federal

Tribunale amministrativo federale
Tribunal administrativ federal

Abteilung II
B-2207/2006
{T 0/2}

Urteil vom 23. März 2007
Mitwirkung:

Richter Philippe Weissenberger (vorsitzender Richter); Richter Ronald Flury; Richterin Eva Schneeberger; Gerichtsschreiber Kaspar Luginbühl

Z._______,
vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Minder,
Beschwerdeführerin

gegen

Prüfungskommission der höheren Fachprüfung für Wirtschaftsprüfer, Erstinstanz

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), Vorinstanz
betreffend

Höhere Fachprüfung

2

Sachverhalt:
A.

Z._______ legte in den Monaten August und September 2005 die höhere Fachprüfung für Wirtschaftsprüfer ab. Das Fach Professional Judgement schriftlich (Fallstudie) wird dreifach, das Fach Professional Judgement mündlich zweifach und das Kurzreferat einfach gewichtet. Diese Gewich tung gilt ebenso für allfällige Notenpunkte unter 4,0 (Ziff. 6.13 i.V.m. 7.11 Prüfungsordnung).
Mit Entscheid vom 19. September 2005 teilte ihr die Prüfungskommission der höheren Fachprüfung für Wirtschaftsprüfer (Prüfungskommission) mit, sie habe die Prüfung nicht bestanden. Dagegen erhob Z._______ mit Schreiben vom 19. Oktober sowie Zusatzschreiben vom 14. November 2005 beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (nachfolgend: Bundesamt, Vorinstanz) Beschwerde. Sie stellte den Antrag, im Fach Fall studie sei ihr die Note 4,0 zu erteilen. Ihren Antrag begründete sie damit, dass ihre Lösung der Fallstudie zu tief, konkret mit 56 Punkten zu wenig, bewertet worden sei. Ihrer Beschwerde legte sie eine umfangreiche, nach Prüfungsaufgaben aufgegliederte Begründung bei. Die Prüfungskommissi on beantragte mit Stellungnahme vom 14. Februar 2006 die Abweisung der Beschwerde, wobei sie gleichzeitig darauf hinwies, dass eine Nachkor rektur der Fallstudie von Z._______ das Anheben der Note durch die Ge währung von zusätzlichen 3 Punkten von 2,5 auf 3,0 erlaubt habe. Dies ändere jedoch nichts am Resultat. Replik, Duplik und Triplik brachten kei ne neuen Vorbringen der Parteien. Mit Entscheid vom 12. September 2006 wies das Bundesamt die Beschwerde von Z._______ ab. Es begründete seinen Entscheid im Wesentlichen damit, dass den beurteilenden Experten einerseits ein grosser Ermessensspielraum hinsichtlich der Frage zustehe, welches relative Ge wicht den verschiedenen in der Lösung gemachten Angaben, Überlegungen und Berechnungen, die dann zusammen die jeweilige Antwort ausmachten, zukomme. Andererseits sei der Ermessensspielraum der Exper ten bei der Punktevergabe für Aufgabenteile nicht weniger gross. Das Ex pertenermessen sei nur in jenen Fällen eingeschränkt, in denen ein Bewertungsraster vorläge, aus dem eine akkurate Punkteverteilung per Tei lantwort hervorginge, was vorliegend aber nicht der Fall sei. Weiter seien die Experten mit Ausnahme von Aufgabe 15.2 auf alle wesentlichen Rügen der Beschwerdeführerin eingegangen und hätten sich grösstenteils auf rechtsgenügliche Art und Weise mit ihnen auseinandergesetzt. Dadurch bestehe für das Bundesamt grundsätzlich kein Anlass, von der Beurteilung der Experten abzuweichen.
Innerhalb der rechtlichen Würdigung (nicht aber im Dispositiv) hielt das Bundesamt fest, dass Z._______ für die Lösung der Fallstudie insgesamt 6,5 Punkte mehr hätten zugesprochen werden können. Dies sei jedoch unerheblich, weil Z._______ damit immer noch 11,5 Punkte für das Errei chen einer höheren Note (3.5) fehlen würden. Bei gegebener Sachlage könne
3

sie unbestrittenermassen nicht von der Grenzfallregelung profitie ren. Aus diesem Grund sei die Prüfungskorrektur korrekt erfolgt und die Note 3.0 für den Prüfungsteil Fallstudie zu Recht erteilt worden. B.

Gegen diesen Entscheid erhebt Z._______ (Beschwerdeführerin), vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Minder, mit Eingabe vom 13. Oktober 2006 Beschwerde bei der Rekurskommission EVD (REKO/EVD). Sie beantragt:
"1.

Der Entscheid der Vorinstanz vom 12. September 2006 sei aufzuheben.
2.

Es sei festzustellen, dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin zusätzlich 6,5 Punkte zugesprochen hat (somit total 193,5 Punkte).
3.

Der Beschwerdeführerin sei in der Diplomprüfung vom 19. September 2005 zusätzlich 39,5 Punkte und entsprechend die Note 4.0 zu erteilen.
4.

Eventualiter sei die Beschwerdeführerin zur nächsten Diplomprüfung zuzulassen.
5.

Die Rechtsprechung zur Grenzfallregelung sei zu berücksichtigen, und die Note in der Prüfung Fallstudie sei entsprechend aufzurunden.
6.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Erstinstanz und/oder der Vorinstanz."

Zum Verfahren stellt die Beschwerdeführerin folgende Anträge:
"1.

Es sei festzustellen, dass die Akteneinsicht der Beschwerdeführerin bei der Erst instanz verletzt worden ist.
2.

Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der Ver weigerung des Akteneinsichtsrechts durch die Erstinstanz noch keine abschliessende materielle Begründung der Beschwerde einreichen konnte.

3.

Der Beschwerdeführerin sei vollständige und umfassende Aktenein sicht bei der Erstinstanz zu gewähren.

4.

Eine allfällige Verweigerung der Akteneinsicht sei zu begründen.
5.

Der Beschwerdeführerin sei nach erfolgter Akteneinsicht bei der Erstinstanz unter Ansetzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur abschliessenden Stellung nahme einzuräumen."
In formeller Hinsicht beanstandet die Beschwerdeführerin, das rechtliche Gehör in Form des Akteneinsichtsrechts sei verletzt worden. Es handle sich dabei um einen absoluten Fehler, der die Nichtigkeit der Notenmittei lung der Erstinstanz zur Folge habe. Selbst wenn die beurteilende Instanz nicht von einem absoluten Fehler ausgehen sollte, so handle es sich doch um einen relativen Mangel, der so schwer wiege, dass die Be gründung der Rechtsbegehren teilweise verunmöglicht werde. Daher müsse die beurteilende Instanz die angefochtene Verfügung aufheben. Materiell beanstandet die Beschwerdeführerin im Wesentlichen, dass die von der Prüfungskommission aufgestellte Grenzfallregelung nicht auf ihren Fall angewandt worden sei, zumal nicht bekannt sei, was die Prüfungs kommission unter "wenigen Punkten" verstehe. Jedenfalls sei subsidiär die
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Grenzfallregelung der REKO/EVD anzuwenden. Diese ergebe klar, dass die Note der Beschwerdeführerin auf 3,5 aufgerundet werden müsse. Dies sei unabhängig davon so, ob die Vorinstanz der Beschwerdeführerin die fraglichen 6,5 Punkte erteilt habe oder nicht. In der Folge macht die Beschwerdeführerin umfangreiche Ausführungen zu den einzelnen Aufgaben, wobei darauf bei Erheblichkeit innerhalb der rechtlichen Würdigung einge gangen wird. C.

Mit Vernehmlassung vom 7. Dezember 2006 beantragt die Prüfungskom mission die Abweisung der Beschwerde. Sie begründet ihren Antrag damit, dass der Beschwerdeführerin das rechtliche Gehör gewährt worden sei. Weiter sei nicht ersichtlich, inwiefern ein absoluter oder ein relativer Eröff nungsfehler vorliege. Die Beschwerdeführerin komme vorliegend nicht in den Bereich der Grenzfallregelung der Prüfungskommission. Zudem seien die Überlegungen der Beschwerdeführerin bezüglich mathematischen Rundungsgrenzen abstrus.
Mit Vernehmlassung vom 24. November 2006 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Sie begründet ihren Antrag damit, dass das rechtliche Gehör auch in Form der Akteneinsicht gewährt worden sei, und dass weder die Grenzfallregelung der Prüfungskommission noch jene der REKO/EVD anwendbar seien.

D.

Mit Schreiben der REKO/EVD vom Dezember 2006 wurde die Beschwer deführerin über die Übertragung ihres Verfahrens an das neue Bundesver waltungsgericht ab dem 31. Dezember 2006 informiert.
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.
1.1

Der Beschwerdeentscheid des Bundesamtes vom 12. September 2006 stellt eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 2
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 5  
  1.   Sono decisioni i provvedimenti delle autorità nel singolo caso, fondati sul diritto pubblico federale e concernenti:
a.   la costituzione, la modificazione o l'annullamento di diritti o di obblighi;
b.   l'accertamento dell'esistenza, dell'inesistenza o dell'estensione di diritti o di obblighi;
c.   il rigetto o la dichiarazione d'inammissibilità d'istanze dirette alla costituzione, alla modificazione, all'annullamento o all'accertamento di diritti o di obblighi.
  2.   Sono decisioni anche quelle in materia d'esecuzione (art. 41 cpv. 1 lett. a e b), le decisioni incidentali (art. 45 e 46), le decisioni su opposizione (art. 30 cpv. 2 lett. b e 74), le decisioni su ricorso (art. 61), le decisioni in sede di revisione (art. 68) e l'interpretazione (art. 69). [1]
  3.   Le dichiarazioni di un'autorità che rifiuta o solleva pretese da far valere mediante azione non sono considerate decisioni.
 
[1] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
des Verwaltungsverfah rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) dar. Gemäss Verwaltungsgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32), welches am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist, unterliegen Verfügungen des Bundesamtes der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht (vgl. Art. 31
RS 173.32 LTAF Legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale amministrativo federale (LTAF)

Art. 31   Principio
  Il Tribunale amministrativo federale giudica i ricorsi contro le decisioni ai sensi dell'articolo 5 della legge federale del 20 dicembre 1968 [1] sulla procedura amministrativa (PA).
 
[1] RS 172.021
, Art. 33 Bst. f
RS 173.32 LTAF Legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale amministrativo federale (LTAF)

Art. 33   Autorità inferiori
  Il ricorso è ammissibile contro le decisioni:
a.   del Consiglio federale e degli organi dell'Assemblea federale in materia di rapporti di lavoro del personale federale, compreso il rifiuto dell'autorizzazione a procedere penalmente;
b. [1]   del Consiglio federale concernenti:la destituzione di un membro del Consiglio della banca o della direzione generale o di un loro supplente secondo la legge del 3 ottobre 2003 [2] sulla Banca nazionale,la revoca di un membro del consiglio di amministrazione dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari o l'approvazione dello scioglimento del rapporto di lavoro del direttore da parte del consiglio di amministrazione secondo la legge del 22 giugno 2007 [3] sulla vigilanza dei mercati finanziari,il blocco di valori patrimoniali secondo la legge del 18 dicembre 2015 [5] sui valori patrimoniali di provenienza illecita,il divieto di determinate attività secondo la LAIn [7],il divieto di organizzazioni secondo la LAIn,il divieto di organizzazioni e gruppi secondo l'articolo 1 capoverso 2 della legge federale del 20 dicembre 2024 [10] che vieta Hamas e le organizzazioni associate,la revoca di un membro del Consiglio d'istituto dell'Istituto federale di metrologia secondo la legge federale del 17 giugno 2011 [12] sull'Istituto federale di metrologia,la revoca di un membro del consiglio di amministrazione dell'Autorità federale di sorveglianza dei revisori o l'approvazione dello scioglimento del rapporto di lavoro del direttore da parte del consiglio di amministrazione secondo la legge del 16 dicembre 2005 [14] sui revisori,la revoca di un membro del Consiglio dell'Istituto svizzero per gli agenti terapeutici secondo la legge del 15 dicembre 2000 [16] sugli agenti terapeutici,la revoca di un membro del consiglio di amministrazione dell'istituto secondo la legge del 16 giugno 2017 [18] sui fondi di compensazione,la revoca di un membro del consiglio d'Istituto dell'Istituto svizzero di diritto comparato secondo la legge federale del 28 settembre 2018 [20] sull'Istituto svizzero di diritto comparato,la revoca di un membro del consiglio d'amministrazione del Servizio svizzero di assegnazione delle tracce o l'approvazione della risoluzione del rapporto di lavoro del direttore da parte del consiglio d'amministrazione secondo la legge federale del 20 dicembre 1957 [22] sulle ferrovie;
1.   la destituzione di un membro del Consiglio della banca o della direzione generale o di un loro supplente secondo la legge del 3 ottobre 2003 [2] sulla Banca nazionale,
10. [21]   la revoca di un membro del consiglio d'amministrazione del Servizio svizzero di assegnazione delle tracce o l'approvazione della risoluzione del rapporto di lavoro del direttore da parte del consiglio d'amministrazione secondo la legge federale del 20 dicembre 1957 [22] sulle ferrovie;
2.   la revoca di un membro del consiglio di amministrazione dell'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari o l'approvazione dello scioglimento del rapporto di lavoro del direttore da parte del consiglio di amministrazione secondo la legge del 22 giugno 2007 [3] sulla vigilanza dei mercati finanziari,
3. [4]   il blocco di valori patrimoniali secondo la legge del 18 dicembre 2015 [5] sui valori patrimoniali di provenienza illecita,
4. [6]   il divieto di determinate attività secondo la LAIn [7],
4bis. [8]   il divieto di organizzazioni secondo la LAIn,
4ter. [9]   il divieto di organizzazioni e gruppi secondo l'articolo 1 capoverso 2 della legge federale del 20 dicembre 2024 [10] che vieta Hamas e le organizzazioni associate,
5. [11]   la revoca di un membro del Consiglio d'istituto dell'Istituto federale di metrologia secondo la legge federale del 17 giugno 2011 [12] sull'Istituto federale di metrologia,
6. [13]   la revoca di un membro del consiglio di amministrazione dell'Autorità federale di sorveglianza dei revisori o l'approvazione dello scioglimento del rapporto di lavoro del direttore da parte del consiglio di amministrazione secondo la legge del 16 dicembre 2005 [14] sui revisori,
7. [15]   la revoca di un membro del Consiglio dell'Istituto svizzero per gli agenti terapeutici secondo la legge del 15 dicembre 2000 [16] sugli agenti terapeutici,
8. [17]   la revoca di un membro del consiglio di amministrazione dell'istituto secondo la legge del 16 giugno 2017 [18] sui fondi di compensazione,
9. [19]   la revoca di un membro del consiglio d'Istituto dell'Istituto svizzero di diritto comparato secondo la legge federale del 28 settembre 2018 [20] sull'Istituto svizzero di diritto comparato,
c.   del Tribunale penale federale in materia di rapporti di lavoro dei suoi giudici e del suo personale;
cbis. [23]   del Tribunale federale dei brevetti in materia di rapporti di lavoro dei suoi giudici e del suo personale;
cquater. [25]   del procuratore generale della Confederazione in materia di rapporti di lavoro dei procuratori pubblici federali da lui nominati e del personale del Ministero pubblico della Confederazione;
cquinquies. [26]   dell'autorità di vigilanza sul Ministero pubblico della Confederazione in materia di rapporti di lavoro del personale della sua segreteria;
cter. [24]   dell'autorità di vigilanza sul Ministero pubblico della Confederazione in materia di rapporti di lavoro dei membri del Ministero pubblico della Confederazione eletti dall'Assemblea federale plenaria;
d.   della Cancelleria federale, dei dipartimenti e dei servizi dell'Amministrazione federale loro subordinati o aggregati amministrativamente;
e.   degli stabilimenti e delle aziende della Confederazione;
f.   delle commissioni federali;
g.   dei tribunali arbitrali costituiti in virtù di contratti di diritto pubblico sottoscritti dalla Confederazione, dai suoi stabilimenti o dalle sue aziende;
h.   delle autorità o organizzazioni indipendenti dall'Amministrazione federale che decidono nell'adempimento di compiti di diritto pubblico loro affidati dalla Confederazione;
i.   delle autorità cantonali, in quanto una legge federale preveda che le loro decisioni sono impugnabili mediante ricorso dinanzi al Tribunale amministrativo federale.
 
[1] Nuovo testo giusta l'all. n. 4 della LF del 22 giu. 2007 sulla vigilanza dei mercati finanziari, in vigore dal 1° feb. 2008 (RU 2008 5207; FF 2006 2625).
[2] RS 951.11
[3] RS 956.1
[4] Introdotto dall'all. n. 1 della L del 1° ott. 2010 sulla restituzione degli averi di provenienza illecita (RU 2011 275; FF 2010 2871). Nuovo testo giusta l'art. 31 cpv. 2 n. 1 della L del 18 dic. 2015 sui valori patrimoniali di provenienza illecita, in vigore dal 1° lug. 2016 (RU 2016 1803; FF 2014 4555).
[5] RS 196.1
[6] Introdotto dall'all. n. 2 della LF del 23 dic. 2011 (RU 2012 3745; FF 2007 4613; 2010 6923). Nuovo testo giusta l'all. cifra II n. 3 della LF del 25 set. 2015 sulle attività informative, in vigore dal 1° set. 2017 (RU 2017 4095; FF 2014 1885).
[7] RS 121
[8] Introdotto dall'all. cifra II n. 3 della LF del 25 set. 2015 sulle attività informative, in vigore dal 1° set. 2017 (RU 2017 4095; FF 2014 1885).
[9] Introdotto dall'art. 3 della LF del 20 dic. 2024 che vieta Hamas e le organizzazioni associate, in vigore dal 15 mag. 2025 (RU 2025 269; FF 2024 2250).
[10] RS 122.1
[11] Introdotto dal n. 1 dell'art 26 della LF sull'Istituto federale di metrologia, in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2011 6515; FF 2010 7073).
[12] RS 941.27
[13] Introdotta dall'all. n. 2 della L del 20 giu. 2014 (Concentrazione della sorveglianza sulle imprese di revisione e sulle società di audit), in vigore dal 1° gen. 2015 (RU 2014 4073; FF 2013 5901).
[14] RS 221.302
[15] Introdotto dall'all. 1 della LF del 18 mar. 2016, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2017 2745, 2018 3575; FF 2013 1).
[16] RS 812.21
[17] Introdotto dall'all. cifra II n. 3 della LF del 16 giu. 2017 sui fondi di compensazione, in vigore dal 1° gen. 2019 (RU 2017 7563; FF 2016 255).
[18] RS 830.2
[19] Introdotto dall'art. 23 cpv. 2 della LF del 28 set. 2018 sull'Istituto svizzero di diritto comparato, in vigore dal 1° gen. 2020 (RU 2019 3199; FF 2018 771).
[20] RS 425.1
[21] Introdotto dall'all. cifra I n. 2 della LF del 28 set. 2018 sull'organizzazione dell'infrastruttura ferroviaria, in vigore dal 1° lug. 2020 (RU 2020 1889; FF 2016 7711).
[22] RS 742.101
[23] Introdotta dall'all. n. 3 della LF del 20 mar. 2009 sul Tribunale federale dei brevetti, in vigore dal 1° gen. 2012 (RU 2010 513, 2011 2241; FF 2008 349).
[24] Introdotta dall'all. cifra II n. 6 della L del 19 mar. 2010 sull'organizzazione delle autorità penali (RU 2010 3267;FF 2008 7093). Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 19 giu. 2015, in vigore dal 1° nov. 2015 (RU 2015 3847; FF 2015 18611885).
[25] Introdotta dall'all. cifra II n. 6 della L del 19 mar. 2010 sull'organizzazione delle autorità penali, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 3267;FF 2008 7093).
[26] Introdotta dall'all. cifra II n. 6 della L del 19 mar. 2010 sull'organizzazione delle autorità penali, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 3267;FF 2008 7093).
und Art. 37
RS 173.32 LTAF Legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale amministrativo federale (LTAF)

Art. 37   Principio
  La procedura dinanzi al Tribunale amministrativo federale è retta dalla PA [1], in quanto la presente legge non disponga altrimenti.
 
[1] RS 172.021
VGG i. V. m. Art. 44
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 44  
  La decisione soggiace a ricorso.
VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht hat am 1. Januar 2007 seine Tätigkeit auf genommen. Es übernimmt, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der beim Inkrafttreten dieses Gesetzes bei Eidgenössischen Rekurskommissi onen hängigen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfah rensrecht (Art. 53 Abs. 2
RS 173.32 LTAF Legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale amministrativo federale (LTAF)

Art. 53   Disposizioni transitorie
  1.   La procedura di ricorso contro le decisioni pronunciate prima dell'entrata in vigore della presente legge e contro le quali era ammissibile, secondo il diritto previgente, il ricorso al Tribunale federale o al Consiglio federale, è retta dal diritto previgente.
  2.   Il Tribunale amministrativo federale giudica, in quanto sia competente, i ricorsi pendenti presso le commissioni federali di ricorso o d'arbitrato o presso i servizi dei ricorsi dei dipartimenti al momento dell'entrata in vigore della presente legge. Il giudizio si svolge secondo il nuovo diritto processuale.
VGG).
1.1

Die Beschwerdeführerin ist Adressatin der angefochtenen Verfügung und durch diese berührt. Sie hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhe-
5

bung oder Änderung und ist zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 Bst. a
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 48 [1]  
  1.   Ha diritto di ricorrere chi:
a.   ha partecipato al procedimento dinanzi all'autorità inferiore o è stato privato della possibilità di farlo;
b.   è particolarmente toccato dalla decisione impugnata; e
c.   ha un interesse degno di protezione all'annullamento o alla modificazione della stessa.
  2.   Ha inoltre diritto di ricorrere ogni persona, organizzazione o autorità cui un'altra legge federale riconosce tale diritto.
 
[1] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
VwVG). Eingabefrist und -form sind gewahrt (Art. 50
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 50 [1]  
  1.   Il ricorso dev'essere depositato entro 30 giorni dalla notificazione della decisione.
  2.   Il ricorso per denegata o ritardata giustizia può essere interposto in ogni tempo.
 
[1] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
und 52 Abs. 1
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 52  
  1.   L'atto di ricorso deve contenere le conclusioni, i motivi, l'indicazione dei mezzi di prova e la firma del ricorrente o del suo rappresentante; devono essere allegati la decisione impugnata e i documenti indicati come mezzi di prova, se sono in possesso del ricorrente.
  2.   Se il ricorso non soddisfa a questi requisiti o se le conclusioni o i motivi del ricorrente non sono sufficientemente chiari, e il ricorso non sembra manifestamente inammissibile, l'autorità di ricorso assegna al ricorrente un breve termine suppletorio per rimediarvi.
  3.   Essa gli assegna questo termine con la comminatoria che, decorrendo infruttuoso, deciderà secondo l'inserto o, qualora manchino le conclusioni, i motivi oppure la firma, non entrerà nel merito del ricorso.
VwVG), der Kostenvorschuss wurde fristgemäss bezahlt (Art. 63
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 63  
  1.   L'autorità di ricorso mette nel dispositivo le spese processuali, consistenti in una tassa di decisione nelle tasse di cancelleria e negli sborsi, di regola a carico della parte soccombente. Se questa soccombe solo parzialmente, le spese processuali sono ridotte. Per eccezione, si possono condonare le spese processuali.
  2.   Nessuna spesa processuale è messa a carico dell'autorità inferiore ne delle autorità federali, che promuovano il ricorso e soccombano; se l'autorità ricorrente, che soccombe, non è un'autorità federale, le spese processuali le sono addossate in quanto la causa concerna interessi pecuniari di enti o d'istituti autonomi.
  3.   Alla parte vincente possono essere addossate solo le spese processuali che abbia cagionato violando le regole di procedura.
  4.   L'autorità di ricorso, il suo presidente o il giudice dell'istruzione esige dal ricorrente un anticipo equivalente alle presunte spese processuali. Stabilisce un congruo termine per il pagamento con la comminatoria che altrimenti non entrerà nel merito. Se sussistono motivi particolari, può rinunciare interamente o in parte a esigere l'anticipo. [1]
  4bis.   La tassa di decisione è stabilita in funzione dell'ampiezza e della difficoltà della causa, del modo di condotta processuale e della situazione finanziaria delle parti. Il suo importo oscilla:
a.   da 100 a 5000 franchi nelle controversie senza interesse pecuniario;
b.   da 100 a 50 000 franchi nelle altre controversie. [2]
  5.   Il Consiglio federale disciplina i dettagli relativi alla determinazione delle tasse. [3] Sono fatti salvi l'articolo 16 capoverso 1 lettera a della legge del 17 giugno 2005 [4] sul Tribunale amministrativo federale e l'articolo 73 della legge del 19 marzo 2010 [5] sull'organizzazione delle autorità penali. [6]
 
[1] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
[2] Introdotto dall'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
[3] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
[4] RS 173.32
[5] RS 173.71
[6] Nuovo testo del per. giusta l'all. n. II 3 della L del 19 mar. 2010 sull'organizzazione delle autorità penali, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 3267;FF 2008 7093).
. Abs. 4 VwVG) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 46 ff
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 46 [1]  
  1.   Il ricorso contro altre decisioni incidentali notificate separatamente è ammissibile se:
a.   tali decisioni possono causare un pregiudizio irreparabile; o
b.   l'accoglimento del ricorso comporterebbe immediatamente una decisione finale consentendo di evitare una procedura probatoria defatigante e dispendiosa.
  2.   Se il ricorso non è ammissibile in virtù del capoverso 1 o non è stato interposto, le decisioni incidentali possono essere impugnate mediante ricorso contro la decisione finale in quanto influiscano sul contenuto della stessa.
 
[1] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
. VwVG).
1.2

Auf die Verwaltungsbeschwerde ist grundsätzlich einzutreten.
2.
2.1

Gemäss Berufsbildungsgesetz vom 13. Dezember 2002 (BBG, SR 412.10) kann die höhere Berufsbildung durch eine eidgenössische Berufsprüfung oder eine eidgenössische höhere Fachprüfung erworben werden (vgl. Art. 27 Bst. b
RS 412.10 LFPr Legge federale del 13 dicembre 2002 sulla formazione professionale (Legge sulla formazione professionale, LFPr) - Legge sulla formazione professionale

Art. 27   Modalità della formazione professionale superiore
  La formazione professionale superiore viene acquisita mediante:
a.   un esame federale di professione o un esame professionale federale superiore;
b.   una formazione riconosciuta dalla Confederazione presso una scuola specializzata superiore.
BBG). Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt regeln die Zulassungsbedingungen, Lerninhalte, Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel. Sie berücksichtigen dabei anschliessende Bildungsgänge. Die Vorschriften unterliegen der Genehmigung durch das Bundesamt (Art. 28 Abs. 2
RS 412.10 LFPr Legge federale del 13 dicembre 2002 sulla formazione professionale (Legge sulla formazione professionale, LFPr) - Legge sulla formazione professionale

Art. 28   Esami federali di professione ed esami professionali federali superiori
  1.   Gli esami federali di professione e gli esami professionali federali superiori presuppongono un'esperienza professionale e conoscenze specifiche nel settore interessato.
  2.   Le organizzazioni competenti del mondo del lavoro disciplinano le condizioni di ammissione, il programma d'insegnamento, le procedure di qualificazione, i certificati e i titoli. In tal senso tengono conto dei successivi cicli di formazione. Le prescrizioni devono essere approvate dalla SEFRI. Sono pubblicate nel Foglio federale mediante rimando secondo l'articolo 13 capoversi 1 lettera g e 3 della legge del 18 giugno 2004 [1] sulle pubblicazioni ufficiali. [2]
  3.   Il Consiglio federale disciplina i presupposti e la procedura d'approvazione.
  4.   I Cantoni possono proporre corsi preparatori.
 
[1] RS 170.512
[2] Per. introdotto dall'art. 21 n. 2 della L del 18 giu. 2004 sulle pubblicazioni ufficiali, in vigore dal 1° gen. 2005 (RU 2004 4929; FF 2003 6699).
BBG).

2.2

Gestützt darauf hat die Treuhandkammer (Schweizerische Kammer der Wirtschaftsprüfer, Steuerexperten und Treuhandexperten) die Prüfungsordnung vom 11. Juni 2004 über die Höhere Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer (hiernach: Prüfungsordnung, vgl. BBl 2004 Nr. 36 S. 4860) erlassen, welche mit der Genehmigung des Bundesamtes für Bildung und Technologie am 15. Oktober 2004 in Kraft trat und erstmals für die Prüfung 2005 angewendet wurde (vgl. Übergangsbestimmungen der Prüfungsordnung, Ziff. 10.21). Durch die Höhere Fachprüfung für Wirtschaftsprüfer soll festgestellt wer den, ob der Kandidat oder die Kandidatin die zur selbständigen Ausübung des Berufes eines Wirtschaftsprüfers erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt. Die Durchführung der Prüfung obliegt der Prüfungskommission (vgl. Ziff. 2.11 Prüfungsordnung), welche auch eine Weglei tung erlässt, in der der Prüfungsstoff näher umschrieben ist (Ziff. 2.21 Bst. a Prüfungsordnung). Die Prüfung besteht aus den Fächern Professio nal Judgement und einem Kurzreferat. Das Fach Professional Judgement wird mündlich und schriftlich geprüft (vgl. Ziff. 5.12 Prüfungsordnung), wobei die schriftliche Klausur eine Fallstudie im interdisziplinären Sinn ist, in der sich Probleme aus dem praktischen Tätigkeitsgebiet eines Wirtschafts prüfers stellen (vgl. Ziff. 3 Wegleitung zur Prüfungsordnung über die hö here Fachprüfung für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, Wegleitung). Die Prüfung und Begutachtung der schriftlichen Arbeiten sowie die Punkte verteilung findet durch mindestens zwei Experten gemeinsam statt (Ziff. 4.43 Prüfungsordnung). Der endgültige Beschluss über das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung ergeht durch die Prüfungskommission, nötigenfalls nach Rücksprache mit den beteiligten Experten (vgl. Ziff. 4.51 Prüfungsordnung). Gemäss Prüfungsordnung ist die Prüfung bestanden,
6

wenn der Kandidat oder die Kandidatin zusammengerechnet eine gewich tete Gesamtnote von mindestens 4,0 (d.h. 24 Notenpunkte) erzielt hat und dabei insgesamt nicht mehr als 1,5 Notenpunkte unter 4,0 zur Anrechnung kommen (Ziff. 7.11 Prüfungsordnung). Das Fach Professional Judgement schriftlich (Fallstudie) wird dreifach, das Fach Professional Judgement mündlich zweifach und das Kurzreferat einfach gewichtet. Diese Gewich tung gilt ebenso für eventuelle Notenpunkte unter 4,0 (Ziff. 6.13 i.V.m. 7.11 Prüfungsordnung).

3.
3.1

Die Beschwerdeführerin macht zunächst eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör in Form des Akteneinsichtsrechts geltend. Die Prü fungskommission habe zu Unrecht eine allfällige Musterlösung sowie das Bewertungsschema (beziehungsweise die Lösungsskizze) nicht herausgegeben. Diese seien gemäss objektiven Gesichtspunkten die wesentliche Grundlage für die Bewertung der Leistung eines Kandidaten sowie für die Erstellung der Notenverfügung. Erst gestützt auf diese Unterlagen könne eine Prüfungsbewertung nachvollzogen werden. Die Weigerung zur Herausgabe stelle einen absoluten Eröffnungsfehler mit einhergehender Nichtigkeit der Notenverfügung dar, jedenfalls aber ei nen relativen Fehler, der derart schwer wiege, dass die Notenverfügung aufzuheben sei.
3.2

Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2
RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999

Art. 29   Garanzie procedurali generali
  1.   In procedimenti dinanzi ad autorità giudiziarie o amministrative, ognuno ha diritto alla parità ed equità di trattamento, nonché ad essere giudicato entro un termine ragionevole.
  2.   Le parti hanno diritto d'essere sentite.
  3.   Chi non dispone dei mezzi necessari ha diritto alla gratuità della procedura se la sua causa non sembra priva di probabilità di successo. Ha inoltre diritto al patrocinio gratuito qualora la presenza di un legale sia necessaria per tutelare i suoi diritti.
Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV, SR 101]) ist gemäss konstanter Praxis des Bundesgerichts formeller Natur. Sofern der Mangel nicht geheilt werden kann, hat die Verletzung die Aufhebung des angefochtenen Entscheides zur Folge, und zwar auch dann, wenn der Beschwerdeführer kein materielles Interesse nachzuweisen vermag (BGE 127 V 431 E. 3d/aa, BGE 125 I 113 E. 3, BGE 124 V 180 E. 4a).
Gemäss bundesgerichtlicher Formulierung gewährleistet der Gehörsan spruch allen Personen, die vom Ausgang des Verfahrens mehr als die All gemeinheit betroffen werden könnten, das Recht auf Mitwirkung und Einflussnahme (BGE 132 V 387 E. 5). Der Anspruch auf rechtliches Gehör enthält eine ganze Reihe von Verfahrensgarantien, insbeson dere auch das Recht auf Akteneinsicht (vgl. BGE 129 V 478 E. 4.4.2, BGE 127 I 54 E. 2b). Eine gerügte Verletzung des rechtlichen Gehörs und somit auch des Rechts auf Akteneinsicht wird vom Bundesverwaltungsgericht mit voller Kognition überprüft.
3.3

Das Recht auf Akteneinsicht bezieht sich grundsätzlich auf alle für den Entscheid erheblichen Akten. Verweigert werden darf nur die Einsicht in verwaltungsinterne Akten (BGE 125 II 473 E. 4a). Als verwaltungsintern gelten Akten, denen für die Behandlung eines Falles kein Beweischarakter zukommt, weil sie ausschliesslich der verwaltungsin ternen Meinungsbildung dienen und insofern lediglich für den behördeninternen Gebrauch bestimmt sind (z.B. Entwürfe, Anträge, Notizen, Mitberichte, Hilfsbelege etc.).
7

In der Literatur ist die Unterscheidung zwischen internen und anderen Akten allerdings umstritten (vgl. BGE 125 II 473 E. 3 mit Verweisen auf die Literatur).
3.4

Was die von der Beschwerdeführerin verlangte Herausgabe der Musterlö sungen beziehungsweise der Lösungsskizze der Examinatoren betrifft, so ist nach der Praxis der bisher zuständigen REKO/EVD davon auszugehen, dass in jedem Fall dann, wenn ­ wie vorliegend ­ weder das Berufsbil dungsgesetz, die Berufsbildungsverordnung noch die Prüfungsordnung Musterlösungen vorsehen, diese als unverbindliche Lösungsvorschläge zu betrachten sind, die ausschliesslich der verwaltungsinternen Meinungsbil dung dienen. Aus diesem Grund unterliegen sie nicht dem Akteneinsichtsrecht (statt vieler: Beschwerdeentscheid der REKO/EVD HB/2005-1 vom 14. Dezember 2005 E. 4.2.1 mit vielen weiteren Verweisen). Ausnahmsweise kann ein Anspruch auf Herausgabe bestehen, wenn in der Musterlösung gleichzeitig die Bewertung festgelegt ist und kein selbständiger Bewertungsraster vorliegt (vgl. Beschwerdeentscheid der REKO/EVD 01/HB013 vom 1. Mai 2002 E. 3.3).
3.5

Im vorliegenden Fall liegen separate Bewertungsraster vor: so kann auf Beilage C zur Beschwerde an das Bundesamt (Bewertung für Z._______ [896]) verwiesen werden, aus der hervorgeht, dass die Maximalpunktzahlen für jede Teilaufgabe einzeln aufgeführt wurden und dass sich auf S. 17 des Dokumentes eine Notenskala mit den Punktebandbreiten befindet. Die Musterlösungen legen die Bewertung also nicht verbindlich fest. Im konkreten Fall besteht daher kein Akteneinsichtsrecht in allfällige Lö sungsskizzen. Somit besteht weder ein absoluter noch ein relativer Eröff nungsfehler. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.
4.
4.1

Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass die Prüfungskommission zwar eine Grenzfallregelung kenne, diese jedoch unklar sei, weil sie von "wenigen Punkten" zum Erreichen der nächsthöheren Note spreche. Bis zum Erreichen der Note 3,5 würden ihr insgesamt 18 Punkte fehlen. Somit sei die Grenzfallregelung der REKO/EVD anwendbar und die Note anzuheben. Überdies sei vom Bundesverwaltungsgericht festzustellen, dass ihr die Vorinstanz weitere 6,5 Punkte zugesprochen habe. Somit würden ihr lediglich noch 11,5 Punkte zum Erreichen der Note 3,5 fehlen. Gestützt da rauf führt sie aus, dass die Grenzfallregelung der REKO/EVD in diesem Fall umso mehr gelte, weil sie mit diesem Resultat lediglich 0,0375 Noteneinheiten von der mathematischen Rundungsgrenze von 3,25 entfernt sei.
4.2

Das Berufsbildungsgesetz stellt keine allgemein gültige Grenzfallregelung auf. Falls weder in den jeweiligen Prüfungsreglementen noch in den Weg leitungen eine Regelung für Grenzfälle getroffen wurde, darf die Prüfungskommission grundsätzlich selbst Kriterien zur Behandlung von Grenzfällen
8

aufstellen. Diese Kompetenz ergibt sich aus der Befugnis der Prüfungskommission, die Noten der Kandidaten endgültig festzusetzen (vgl. Ziff. 4.5.1 Prüfungsordnung). Eine allfällige solche Regelung muss aber sachlich vertretbar sein und rechtsgleich auf alle Prüfungskandidaten zur Anwendung gelangen. Nur wenn die Prüfungskommission keine Regelung erlassen hat, kommt nach der bisherigen Praxis subsidiär die eigene Grenz fallregelung der REKO/EVD zur Anwendung (VPB 59.77 E. 3.2). Es besteht kein Anlass, diese Praxis vorliegend in Frage zu stellen. 4.2.1 Grundsätzlich steht es im Ermessen der Prüfungskommission, was sie als Grenzfall definiert und wie sie in derartigen Fällen vorgehen will. Ein gene reller Anspruch darauf, dass Punktzahlen knapp unter der für eine genü gende Note erforderlichen Grenze aufgerundet werden, besteht nicht (Ur teil des Bundesgerichts 2P.177/2002 vom 7. November 2002 E. 4). Die von der REKO/EVD entwickelte Grenzfallregelung kommt nur subsidiär zur Anwendung, d.h. wenn sich das Punktebild im Verlauf des Beschwerdever fahrens wesentlich verändert hat und mangels einer Grenzfallregelung nicht bekannt ist, wie die Prüfungskommission den in erster Linie ihr zustehenden Ermessensspielraum genutzt hätte, wenn an der Notenkonferenz bereits diese für den Beschwerdeführer günstigere Punktesituation vorgelegen hätte. Ist auf Grund einer Grenzfallregelung bekannt, wie die Prüfungskommission bei dieser neuen Konstellation entschieden hätte, und hält diese Regelung den obgenannten Kriterien stand, so hat die Be schwerdeinstanz das Ermessen der Prüfungskommission zu respektieren und wendet die Regelung der Prüfungskommission an. Auch insoweit besteht hier kein Anlass, von der bisherigen Praxis abzuweichen. 4.2.2 Vorliegend legte die Prüfungskommission in ihrer Vernehmlassung zur Beschwerde vom 7. Dezember 2006 dar, dass sie für das Fach Professional Judgement (Fallstudie) in der Session 2005 eine Grenzfallregelung aufge stellt habe. Ein Grenzfall sei dann gegeben, wenn einem Kandidaten maxi mal 5 Punkte zum Bestehen der Prüfung gefehlt hätten. Aus diesem Grund habe die Anwendung der Grenzfallregelung auf die Beschwerdeführerin denn auch nicht zur Diskussion gestanden.
Es gibt keinen Anlass, diese Auskunft in Zweifel zu ziehen. Sie ist auch in haltlich klar. Der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach ihr die Grenzfallregelung der Prüfungskommission unklar gewesen sei, und aus diesem Grund nicht angewendet werden könne, ist offensichtlich unbegründet. Die Beschwerdeführerin hielt in ihrer Eingabe an die Vorinstanz vom 5. Juni 2006 selbst fest, dass mit "wenigen Punkten" aufgrund einer Auskunft von Herrn X._______ 5 Punkte gemeint seien. Die Beschwerdeführerin wusste demnach sehr wohl um den Bestand und den Inhalt der Grenzfallregelung. 4.1

Im konkreten Fall ist der Entscheid der Prüfungskommission über die Grenzfallregelung sachlich vertretbar. Nach wie vor besteht zwar das Risiko, dass ein Kandidat nur gerade einen oder gar einen halben Punkt zu wenig erreicht, um von der Grenzfallregelung profitieren zu können. Je doch wäre dies auch so, wenn die Prüfungskommission zum Bestehen der Prüfung das Erreichen der exakten Punktezahl für die jeweilige Note ver -
9

langt hätte. Gemäss Praxis REKO/EVD wäre nämlich auch eine solche Regelung als Grenzfallregelung zu akzeptieren (vgl. Beschwerdeentscheid der REKO/EVD HB/2003-11 vom 28. Juli 2004 E. 9.3). Immerhin erlaubt es die getroffene Grenzfallregelung, bei sehr knappen Resultaten innerhalb einer bestimmten Bandbreite die grössten Härten zu vermeiden. Die getroffene Grenzfallregelung ist ohne weiteres rechtsgleich anwendbar. Es gibt zudem keine Anhaltspunkte, dass sie im vorliegenden Fall nicht rechtsgleich angewendet worden wäre. Die Regelung der Prü fungskommission für die Behandlung von Grenzfällen ist folglich zu re spektieren. 4.2

In diesem Zusammenhang ist denn auch nicht ersichtlich, weshalb die subsidiäre Grenzfallregelung zur Anwendung kommen sollte, kommt diese doch nur zum Tragen, wenn gar keine Grenzfallregelung besteht. Selbst wenn sich bei einer Nachprüfung eine erheblich höhere Punktzahl ergeben sollte, müsste die Grenzfallregelung der Prüfungskommission angewendet werden. Wegen dieses Vorrangs der Grenzfallregelung der Prüfungskom mission kann darauf verzichtet werden, zu den Ausführungen und Berech nungen der Beschwerdeführerin zur subsidiären Grenzfallregelung materiell Stellung zu nehmen.
5.
5.1

In Bezug auf die Bewertung ihrer Prüfungsleistung macht die Beschwerdeführerin geltend, ihr seien in den Aufgaben 1.2, 1.3, 1.4, 2.2, 3.1, 3.2, 3.3, 4.1, 7.2, 9.5, 9.6, 9.9, 9.14, 10.1, 11.1, 11.2, 11.3, 13.2, 14.1, 14.2 und 15.2 insgesamt 46 zusätzliche Punkte zu gewähren. Sie führt bei jeder gerügten Prüfungsaufgabe aus, inwiefern ihr jeweils mehr Punkte zuzusprechen seien.

5.2

Ebenso wie das Bundesgericht (z.B. BGE 131 I 467 E. 3.1, BGE 121 I 225 E. 4b mit weiteren Verweisen), der Bundesrat (z.B. VPB 62.62 E.3, VPB 56.16 E. 2.1) sowie die ehemaligen Rekurs- und Schiedskommissionen des Bundes (VPB 66.62 E. 4, VPB 64.122 E. 2) auferlegt sich das Bundesverwaltungsgericht bei der Überprüfung von Examensleistungen Zurückhaltung, indem es in Fragen, die seitens der Justizbehörden naturgemäss schwer überprüfbar sind, nicht ohne Not von den Beurteilungen der erstinstanzlichen Prüfungsorganen und Experten abweicht. Der Grund dafür liegt darin, dass der Rechtsmittelbehörde zumeist nicht alle massgebenden Faktoren der Bewertung bekannt sind und es ihr in der Regel nicht möglich ist, sich ein zuverlässiges Bild über die Gesamtheit der Leistungen des Beschwerdeführers sowie der Leistungen der übrigen Kandidaten zu machen. Hinzu kommt, dass Prüfungen oft Spezialgebiete zum Gegenstand haben, in denen die Rechtsmittelbehörde über keine eigenen Fachkenntnisse verfügt. Eine freie Überprüfung der Examensbewertung würde zudem die Gefahr von Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten gegenüber
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anderen Kandidaten in sich bergen. Daher hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass die Bewertung von akademischen Leistungen von der Rechtsmittelbehörde nicht frei, sondern nur mit Zurückhaltung zu überprüfen ist (vgl. BGE 118 Ia 488 E. 4c, BGE 106 Ia 1 E. 3c mit Verweis auf IMBODEN/R HINOW, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Band I, Basel und Frankfurt am Main 1986, Nr. 66 B II a, d und V a, sowie Nr. 67 B III c). 5.3

In einem Beschwerdeverfahren nehmen die Examinatoren, deren Notenbewertung beanstandet wurde, im Rahmen der Beschwerdeantwort der Prüfungskommission Stellung (vgl. Art. 57 Abs. 1
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 57  
  1.   Se il ricorso non sembra a priori inammissibile o infondato, l'autorità di ricorso ne dà subito comunicazione all'autorità inferiore e, se del caso, alle controparti del ricorrente o ad altri interessati, assegna loro un termine per la risposta e, nel contempo, invita l'autorità inferiore a produrre gli atti. [1]
  2.   Essa può, in ogni stadio del procedimento, invitare le parti a un ulteriore scambio di scritti o ordinare un dibattimento.
 
[1] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
VwVG). In der Regel überprüfen sie ihre Bewertung nochmals und geben bekannt, ob sie eine Korrektur als gerechtfertigt erachten oder nicht. Solange konkrete Hinweise auf Befangenheit fehlen und die Beurteilung nicht als fehlerhaft oder völlig unangemessen erscheint, ist auf die Mei nung der Examinatoren abzustellen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Stellungnahme insofern vollständig ist, als darin substantiierte Rügen des Beschwerdeführers beantwortet werden, und dass die Auffassung der Examinatoren, insbesondere soweit sie von derjenigen des Beschwerdeführers abweicht, nachvollziehbar und einleuchtend ist (vgl. Beschwerdeentscheid der REKO/EVD HB/2005-1 vom 14. Dezember 2005 E. 3). Die dargelegte Zurückhaltung gilt nur bei der Bewertung von Prüfungsleistungen. Ist hingegen die Auslegung und Anwendung von Rechtsvor schriften streitig oder werden Verfahrensmängel im Prüfungsablauf gerügt, hat die Rechtsmittelbehörde die erhobenen Einwendungen in freier Kogni tion zu prüfen, andernfalls sie eine formelle Rechtsverweigerung beginge (vgl. BGE 106 Ia 1 E. 3c, VPB 56.16 E. 2.2, RHINOW/KRÄHENMANN, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Ergänzungsband, Basel 1990, Nr. 80 B I f.).

5.1

In den von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Rügen zu den ein zelnen Prüfungsaufgaben geht es um die Bewertung ihrer Leistungen. Eine falsche Rechtsanwendung macht sie nicht geltend. Nachfolgend ist in einem ersten Schritt zu prüfen, ob die Prüfungskommission, die Experten und die Vorinstanz auf eine Gruppe von Aufgaben, zu denen die Be schwerdeführerin jeweils ähnliche Rügen vorbringt, materiell insgesamt rechtsgenüglich eingegangen sind, und ob sie die substantiierten Rügen der Beschwerdeführerin rechtsgenüglich beantwortet haben. In einem zweiten Schritt ist zu prüfen, ob das Feststellungsbe gehren der Beschwerdeführerin, wonach ihr die Vorinstanz 6,5 zusätzliche Punkte gewährt habe, berechtigt ist. Schliesslich wird auf bestimmte Einzelrügen eingegangen.
5.1.1 Zu den Aufgaben 1.2, 1.4, 2.2, 3.1, 3.2, 3.3, 4.1, 9.5, 9.6, 9.9, 9.14, 10.1, 11.1, 11.2, 13.2, 14.1 und 14.2 macht die Beschwerdeführerin geltend, dass sie diese in dem von ihr geltend gemachten Umfang richtig gelöst habe. Insgesamt verlangt sie die Erteilung von 37 zusätzlichen Punkten. Zu einem Teil der Aufgaben führt sie aus, dass sie die in den Stellungnah -
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men der Experten verlangten Elemente wiedergegeben habe. Zum Rest der Aufgaben macht sie geltend, dass sie zwar nicht alle verlangten Ele mente aufgeführt habe, jedoch Alternativlösungen präsentiert habe. In einem Fach wie der Wirtschaftsprüfung gebe es nie nur eine einzige rich tige Lösung, weshalb ihr für ihre Lösungsansätze zusätzliche Punkte zu gewähren seien. Ausserdem verlange sie in den meisten der ge rügten Aufgaben gar nicht die Erteilung der vollen Punktzahl. Aus die sem Grund sei unerheblich, ob ihre Ausführungen komplett seien. Die Experten geben in ihren Stellungnahmen jeweils an, inwiefern die von der Beschwerdeführerin präsentierte Lösung nicht korrekt ist. Nachstehend wird deshalb kurz wiedergegeben, welche Teile der jeweiligen Lösung gemäss Experten Y._______ und A._______ sowie gemäss Nachkorrektur nicht korrekt waren: Aufgabe 1.2 (Fehlen der gesamten Prüfungsplanung, der Risikobeurteilung und der Beurteilung des IKS, sowie Schluss besprechung Audit Komitee, Management Letter); Aufgabe 1.4 (fehlende Zuordnung und Nennung der wesentlichen und kompletten Aufgaben an die Experten); Aufgabe 2.2 (Fehlen der Bereiche Vorräte, Sachanlagen und Betriebsaufwand); Aufgabe 3.1 (Aufführen einer nicht der Frage entsprechenden alternativen Lösung sowie Ausserachtlassen von Gründungsvarianten/Änderung der Unternehmensform); Aufgabe 3.2 (genauer Beschrieb des Vorgangs bezüglich der beabsichtigten Sacheinlage und der Kapitalherabsetzung); Aufgabe 3.3 (Fehlen der Bereiche Übertragung Teilbetriebe und/oder Weiterführung derselben, steuerneutrale Übertragung der Liegenschaften und/oder Beteiligungen, Verrechnungssteuerpflicht auf Dividenden-Auszahlungen); Aufgabe 4.1 (Fehlen der Option, einen externen Berater beizuziehen); Aufgabe 9.5 (Fehlen der Hauptaussage, wonach Swap-Geschäfte schwebende Geschäfte sind); 9.6 (falsche Beantwortung bezüglich Bilanzierung, Ausserachtlassen von Risiken); Aufgabe 9.9 (Fehlen der Erwähnung des Niederstwertprinzips); Aufgabe
9.14
(Keine
Erwähnung
von
Prozessanalyse
und
Einhalteprüfung); 10.1 (zu kleiner Detaillierungsgrad und unvollständige Prüfungsschritte bezüglich Anlage- und Erfolgskonti und Augenschein); 11.1 (unpräzise Beschreibung und keine Erwähnung der steuerlichen Nachteile durch die PoC-Methode); 11.2 (Fehlen wesentlicher Prüfungshandlungen); 13.2 (Fehlen der Abklärung über Steuerrückstellungen, fehlen des Einbezugs der Wesentlichkeit des Falles und der Meinung des Verwaltungsrates); 14.1 (keine Erwähnung der anderen Lösungsvariante nach Neuinformation der Berichtsempfänger); Aufgabe 14.2 (Fehlen der zentralen Angaben bezüglich stille Reserven, keine Änderung des Abschlusses, Information an den Verwaltungsrat). 5.1.2 Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, für von ihr aufgeführte alternative Lösungen seien zusätzliche Punkte zu sprechen, muss darauf hingewiesen werden, dass gerade bei der Auslegung, ob für eine konkrete, von der Vorlage abweichende Antwort Punkte erteilt werden müssen, das Ermessen der Experten gross ist. Insbesondere liegt es auch im Ermessen der Experten, welches relative Gewicht den verschiedenen Angaben, Überlegungen und Berechnungen zukommt, die zusammen die korrekte
12

und vollständige Antwort auf eine bestimmte Prüfungsfrage darstellen, und wie viele Punkte in der Folge für nur teilweise richtige Antworten zu verge ben sind. Das Ermessen der Experten ist hingegen in jenen Fällen eingeschränkt, in denen die Prüfungsorgane einen verbindlichen Bewertungsra ster vorgegeben haben, aus dem die genaue Punktverteilung pro Teilant wort hervorgeht. Der Grundsatz der Rechtsgleichheit beziehungsweise der Gleichbehandlung aller Kandidaten gewährt in einem derartigen Fall jedem Kandidaten den Anspruch darauf, dass er auch diejenigen Punkte erhält, die ihm gemäss Bewertungsraster für eine richtige Teilleistung zustehen (vgl. Beschwerdeentscheid der REKO/EVD HB/2004-10 vom 1. April 2005 E. 6.1.1).
Im vorliegenden Fall besteht zwar ein Lösungsschema, welches der Stel lungnahme von Experte A._______ auszugsweise beiliegt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein verbindliches Bewertungsraster. Vielmehr liegt ein separates Bewertungsraster vor, das jeweils die pro Teilaufgabe er reichbaren Maximalpunktzahlen aufführt (siehe Ausführungen unter Ziffer 3). Die Lösungsskizze stellt den Experten eine Korrekturhilfe dar, ist aber für die Bewertung nicht verbindlich. In ihren Stellungnahmen machen die Experten demnach von ihrem Ermessen Gebrauch. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Experten und die Vorinstanz nicht für jede Teilantwort voraussetzungslos Punkte erteilen, wie dies die Beschwerde führerin verlangt. Vielmehr bedarf es für die Erteilung von Punkten einer Antwort, die inhaltlich korrekt ist und die auf die sich in der Frage stellenden Probleme genügend Bezug nimmt. Es ist mithin nachvollziehbar, wenn die Experten für Antworten, die zwar inhaltlich nicht falsch sind, aber den Kern des Problems nicht erfassen beziehungsweise nichts zur Problemlösung beitragen, keine Punkte erteilen. Insgesamt ist ferner nicht ersichtlich, dass die Experten und die Vorinstanz übermässige Anforderungen an eine korrekte Lösung gestellt hätten. Möglich ist, dass gewisse Aussagen der Beschwerdeführerin inhaltlich stimmen, oder dass sie gewisse von den Experten verlangte Antworten ansatzweise geliefert hat. Jedoch legen die Experten und die Vorinstanz überzeugend dar, dass diese Aussagen und Lösungsansätze nicht genügen, um mehr Punkte zu erteilen.
5.1.3 Bei der Behandlung der Rügen der Beschwerdeführerin zu den unter Ziffer 5.4.1 aufgeführten Aufgaben kann beispielhaft auf ihre Ausführungen zu einem Teil der Aufgabe 3.3 verwiesen werden. Darin macht sie geltend, sie habe zwar nicht auf die Verrechnungssteuer im Zusammenhang mit Di videndenzahlungen hingewiesen, dafür habe sie ausgeführt, dass die Verrechnungssteuer bei der Übertragung von Reserven anlässlich einer Spaltung nicht anfalle. Aus diesem Grund würden ihr zwei zusätzliche Punkte zustehen. Es gehe nicht an, dass für erwiesenermassen korrekte Antworten keine Punkte erteilt würden, nur weil diese nicht dem Lösungsschema entsprächen. Den Ausführungen der Beschwerdeführerin, wonach anlässlich einer Spaltung auf die Übertragung von Reserven keine Verrechnungssteuer geschuldet ist, stimmen zwar inhaltlich. Aus der Stellungnahme der Experten geht jedoch klar hervor, dass verschiedene, sehr wesent-
13

liche Bestandteile für eine korrekte Antwort fehlen (siehe Ziffer 5.4.1). Die Frage 3.3 ist allgemein gut verständlich. So wurde vom Kandidaten verlangt, er solle die steuerlichen Konsequenzen und eventuelle Steuerrisiken bei einer Restrukturierung gemäss Beilage II darstellen. In diesem Zusam menhang erscheint die Nennung der Verrechnungssteuerfreiheit bei der Übertragung von Reserven doch recht nebensächlich. Im Gegensatz dazu wirken die Ansprüche der Experten, einen Gesamtüberblick über die steu erlichen Konsequenzen zu skizzieren, vorliegend nicht übertrieben. Die in der Stellungnahme beschriebenen fehlenden Elemente sind zentral und hätten erwähnt werden sollen. Inwiefern für die Angaben der Beschwerdeführerin allfällige zusätzliche Punkte zu erteilen sind, liegt unter diesen Umständen im Ermessen der Experten, zumal sie damit keinen zentralen Punkt angesprochen hat. Der Beschwerdeführerin kann auch nicht gefolgt werden, soweit sie geltend macht, dass sie nicht die volle Punktzahl für die Aufgabe verlange. Vorliegend verlangt sie die volle Punktzahl für eine Teilaufgabe. Auch hier liegt eine Erteilung im Ermessen der Experten. Die Nachprüfung hat ergeben, dass das Ermessen von den Experten in ver tretbarer Weise ausgeübt wurde. 5.1.4 Die Experten legen in den unter Ziffer 5.4.1 gerügten Aufgaben insgesamt glaubwürdig und einleuchtend dar, dass die Teilantworten der Beschwerdeführerin, für die keine Punkte erteilt worden sind, für die Problemlösung nicht relevant oder gar falsch waren. Weiter zeigen sie auf, welche Anga ben für die Erteilung von zusätzlichen Punkten fehl ten. Insoweit kann auf die Stellungnahmen der Experten und der Vorinstanz verwiesen werden. Die Experten der Ersinstanz sind demnach materiell rechtsgenüglich auf die gerügten Aufgaben eingegangen. Insbesondere erscheint die Begründung der Experten weder mangelhaft noch völlig unangemessen. Die Rü gen der Beschwerdeführerin wurden überdies rechtsgenüglich beantwortet und widerlegt. Es besteht daher kein Anlass, in das Ermessen der Erstinstanz einzugreifen.
6.

In Aufgabe 7.2 macht die Beschwerdeführerin geltend, einem anderen Kandidaten seien für eine sehr ähnliche Antwort insgesamt 5 und nicht le diglich 2,5 Punkte erteilt worden. Dies stelle eine unzulässige Ungleichbehandlung dar, weshalb ihr 2,5 zusätzliche Punkte zu gewähren seien. Experte Y._______ führt in seiner Stellungnahme aus, dass die Beschwerdeführerin nicht auf die in einem Management Letter erforderliche Behandlung von Schwachstellen im IKS und die Risiken ein gegangen sei. Diese Begründung ist schlüssig und beantwortet, weshalb der Beschwerdeführerin nicht mehr Punkte gewährt werden können. Bezüglich Gleichbehandlung sind die Ausführungen der Vorinstanz nicht zu beanstanden. So kann sich die Beschwerdeführerin insbesondere nicht auf eine Gleichbehandlung im Unrecht berufen. Somit gingen Experte Y._______ und die Vorinstanz materiell rechtsgenüglich auf die Rüge der Beschwerdeführerin ein. Sowohl die Ausführungen der Experten als auch jene der Vorinstanz sind weder mangelhaft noch völlig unangemessen. Es
14

besteht daher kein Grund, der Beschwerdeführerin weitere Punkte zu erteilen.
7.
7.1

Zum Feststellungsbegehren der Beschwerdeführerin, wonach ihr die Vor instanz für die Aufgaben 1.3, 3.2 sowie 11.3 und 15.2 ins gesamt 6,5 zusätzliche Punkte erteilt habe, kann Folgendes festgehalten werden: die Vorinstanz führte in ihrem Entscheid aus, dass das Punktetotal bei der Erstkorrektur aufgrund eines Rechenfehlers bei 184 und nicht 182,5 Punkten liege. Unter Berücksichtigung der korrekten Punktezählung für die Erstkorrektur habe die Beschwerdeführerin nach erfolgter Nachkorrektur eine Gesamtpunktzahl von 187 erreicht. Weiter machte sie geltend, dass für sie aufgrund der Begründung der Experten nicht nachvollziehbar sei, weshalb ihr in Aufgabe 1.3 nicht 1,5 zusätzliche Punkte erteilt worden seien. Aus der Begründung zu Aufgabe 3.2 gehe nicht hervor, weshalb der Beschwerdeführerin nicht 2 zusätzliche Punkte gewährt worden seien. Zudem sei die Begründung zu Aufgabe 11.3 bezüglich Nichterteilung eines Punktes zu pauschal ausgefallen. Zu Aufgabe 15.2 sei nie materiell Stellung bezogen worden, weshalb für die Vorinstanz nicht ersichtlich sei, warum der Beschwerdeführerin nicht 2 zusätzliche Punkte gewährt worden seien.
Daraus erhellt, dass die Vorinstanz in ihrem Entscheid der Beschwerdeführerin keineswegs 6,5 Punkte zugesprochen hat. Sie hielt vielmehr ledig lich fest, dass die Verweigerung dieser 6,5 Punkte nicht genügend begrün det sei. Bei der weiteren Prüfung hat sie die Berechnung so vorgenom men, wie wenn die 6,5 Punkte erteilt worden wären. Gestützt darauf führte sie aus, dass die Beschwerdeführerin auch bei einer allfälligen Erteilung dieser 6,5 Punkte nicht von der Grenzfallregelung hätte profitieren können, da ihr nach wie vor mindestens 11,5 Punkte für eine höhere Note bezie hungsweise das Bestehen der Prüfung fehlen würden. Den Ausführungen der Vorinstanz kann ohne weiteres gefolgt werden. Auf das Feststellungsbegehren, wonach die Vorinstanz der Beschwerdeführe rin zusätzliche 6,5 Punkte zugesprochen habe, kann mangels Feststellungsinteresse nicht eingetreten werden (vgl. Ausführungen unter Ziffer 7.3). Im Übrigen ist das Feststellungsbegehren abzuweisen.
7.2

Wie erwähnt hielt die Vorinstanz in ihrem Entscheid fest, dass die Exper ten zu den Aufgaben 1.3, 3.2, 11.3 sowie 15.2 nicht genügend beziehungsweise gar keine Stellung bezogen haben. Zu Aufgabe 1.3 hielt die Vorinstanz fest, dass die Beschwerdeführerin die von ihr geltend gemach ten Elemente korrekt erwähnt habe, weshalb ihr die 1,5 zusätzlichen Punkte dafür zu gewähren seien. Die Nachprüfung durch das Bundesver waltungsgericht hat ergeben, dass die diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdeführerin und der Vorinstanz nachvollziehbar sind. Weiter kann sowohl der Beschwerdeführerin als auch der Vorinstanz in den Ausfüh -
15

rungen zu Aufgabe 3.2 gefolgt werden, was die Ausführungen zu den 2 zusätzlichen Punkten betrifft. Für die darüber hinausgehend geforderten 3 Punkte kann auf die Ausführungen unter Ziffer 5.4.1 verwiesen werden. Hingegen ging die Vorinstanz bei den Aufgaben 11.3 und 15.2 nicht auf die materiellen Vorbringen der Beschwerdeführerin ein, weshalb es sich rechtfertigt, dies nachstehend in der gebotenen Kürze zu tun. 7.2.1 Zu Aufgabe 11.3 bringt die Beschwerdeführerin vor, dass sie in ih rer Lösung die Handlung "Kosten plausibilisieren" und "Überlegungen der Geschäftsleitung zur Bilanzierung kritisch würdigen" vorgebracht habe. Weil es sich dabei um zwei unterschiedliche Prüfungshandlungen in unterschiedlichen Gebieten handle, stehe ihr ein weiterer Punkt zu. In der Nachprüfung führt die Prüfungskommission aus, dass ausformulierte Prüfungshandlungen erwartet worden seien (z.B. womit man die geschätzten Kosten plausibilisieren könne). Dies habe in der Lösung der Beschwerdeführerin gefehlt, weshalb ihr pro Stichwort lediglich ein halber Punkt zuste he. Die Ausführungen in der Nachprüfung sind einleuchtend und materiell rechtsgenüglich. Die Beschwerdeführerin hat offenbar verkannt, dass ihr pro Stichwort 0,5 Punkte erteilt worden sind, und nicht ein Punkt für das eine Stichwort und keiner für das andere. Die Begründung in der Nachkor rektur für die Nichterteilung ist weder mangelhaft noch völlig unangemes sen. Es besteht daher kein Grund, der Beschwerdeführerin in Aufgabe 11.3 weitere Punkte zu erteilen.
7.2.2 Zu Aufgabe 15.2 bringt die Beschwerdeführerin vor, ihr stünden zwei zu sätzliche Punkte zu, weil sie gestützt auf die von ihr getroffenen Annahmen korrekte Empfehlungen abgegeben habe (Annahmeempfehlung mit dem Zusatz, das Urteil sei eingeschränkt, beziehungsweise, falls sich im Anhang keine Anmerkung befindet, eine Rückweisungsempfehlung). Vorliegend ist mangels Stellungnahme der Erst- oder der Vorinstanz nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin mit ihren Ausführungen falsch liegt oder zu wenig ausführlich war. Zudem führt sie glaubhaft aus, dass ihre Ausführungen stimmen. Es ist daher nicht nachvollziehbar, weshalb die von der Beschwerdeführerin geforderten zusätzlichen zwei Punkte nicht erteilt worden sind.
7.3

Aus dem Obenstehenden ergibt sich, dass nicht ersichtlich ist, weshalb der Beschwerdeführerin in den Aufgaben 1.3, 3.2 und 15.2 nicht insgesamt 5,5 zusätzliche Punkte erteilt worden sind. Jedoch kann vorliegend mangels Feststellungsinteresse von einer Erteilung abgesehen werden, da 5,5 zusätzliche Punkte nichts am Resultat zu ändern vermöchten. Bei einer Erteilung dieser Punkte würde die Beschwerdeführerin nämlich auf insgesamt 192,5 Punkte kommen. Somit wäre sie immer noch 12,5 Punkte unter der für die Note 3,5 massgeblichen Mindestpunktzahl von 205. Um in die Bandbreite der korrekterweise anwendbaren Grenzfallregelung der Prüfungskommission zu kommen, würden ihr nach wie vor 7,5 Punkte fehlen.
16

8.

Demnach ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen (vgl. Art. 63 Abs. 1
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 63  
  1.   L'autorità di ricorso mette nel dispositivo le spese processuali, consistenti in una tassa di decisione nelle tasse di cancelleria e negli sborsi, di regola a carico della parte soccombente. Se questa soccombe solo parzialmente, le spese processuali sono ridotte. Per eccezione, si possono condonare le spese processuali.
  2.   Nessuna spesa processuale è messa a carico dell'autorità inferiore ne delle autorità federali, che promuovano il ricorso e soccombano; se l'autorità ricorrente, che soccombe, non è un'autorità federale, le spese processuali le sono addossate in quanto la causa concerna interessi pecuniari di enti o d'istituti autonomi.
  3.   Alla parte vincente possono essere addossate solo le spese processuali che abbia cagionato violando le regole di procedura.
  4.   L'autorità di ricorso, il suo presidente o il giudice dell'istruzione esige dal ricorrente un anticipo equivalente alle presunte spese processuali. Stabilisce un congruo termine per il pagamento con la comminatoria che altrimenti non entrerà nel merito. Se sussistono motivi particolari, può rinunciare interamente o in parte a esigere l'anticipo. [1]
  4bis.   La tassa di decisione è stabilita in funzione dell'ampiezza e della difficoltà della causa, del modo di condotta processuale e della situazione finanziaria delle parti. Il suo importo oscilla:
a.   da 100 a 5000 franchi nelle controversie senza interesse pecuniario;
b.   da 100 a 50 000 franchi nelle altre controversie. [2]
  5.   Il Consiglio federale disciplina i dettagli relativi alla determinazione delle tasse. [3] Sono fatti salvi l'articolo 16 capoverso 1 lettera a della legge del 17 giugno 2005 [4] sul Tribunale amministrativo federale e l'articolo 73 della legge del 19 marzo 2010 [5] sull'organizzazione delle autorità penali. [6]
 
[1] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
[2] Introdotto dall'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
[3] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
[4] RS 173.32
[5] RS 173.71
[6] Nuovo testo del per. giusta l'all. n. II 3 della L del 19 mar. 2010 sull'organizzazione delle autorità penali, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 3267;FF 2008 7093).
VwVG). Diese werden mit dem am 27. Oktober 2006 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1000.­ verrechnet. Eine Parteientschädigung wird nicht gesprochen (vgl. Art. 64 Abs. 1
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 64  
  1.   L'autorità di ricorso, se ammette il ricorso in tutto o in parte, può, d'ufficio o a domanda, assegnare al ricorrente una indennità per le spese indispensabili e relativamente elevate che ha sopportato.
  2.   Il dispositivo indica l'ammontare dell'indennità e l'addossa all'ente o all'istituto autonomo, nel cui nome l'autorità inferiore ha deciso, in quanto non possa essere messa a carico di una controparte soccombente.
  3.   Se una controparte soccombente ha presentato conclusioni indipendenti, l'indennità può essere messa a suo carico, secondo la propria solvenza.
  4.   L'ente o l'istituto autonomo, nel cui nome l'autorità inferiore ha deciso, risponde dell'indennità addossata a una controparte soccombente, in quanto non possa essere riscossa.
  5.   Il Consiglio federale disciplina la determinazione delle spese ripetibili. [1] Sono fatti salvi l'articolo 16 capoverso 1 lettera a della legge del 17 giugno 2005 [2] sul Tribunale amministrativo federale e l'articolo 73 della legge del 19 marzo 2010 [3] sull'organizzazione delle autorità penali. [4]
 
[1] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
[2] RS 173.32
[3] RS 173.71
[4] Nuovo testo del per. giusta l'all. n. II 3 della L del 19 mar. 2010 sull'organizzazione delle autorità penali, in vigore dal 1° gen. 2011 (RU 2010 3267;FF 2008 7093).
VwVG).

9.

Dieser Entscheid kann nicht mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht weitergezogen werden (vgl. Art. 83 Bst. t
RS 173.110 LTF Legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale federale (LTF) - Organizzazione giudiziaria

Art. 83   Eccezioni
  Il ricorso è inammissibile contro:
a.   le decisioni in materia di sicurezza interna o esterna del Paese, neutralità, protezione diplomatica e altri affari esteri, in quanto il diritto internazionale non conferisca un diritto al giudizio da parte di un tribunale;
b.   le decisioni in materia di naturalizzazione ordinaria;
c. [1]   le decisioni in materia di diritto degli stranieri concernenti:l'entrata in Svizzera,i permessi o autorizzazioni al cui ottenimento né il diritto federale né il diritto internazionale conferiscono un diritto,l'ammissione provvisoria,l'espulsione fondata sull'articolo 121 capoverso 2 della Costituzione federale e l'allontanamento,le deroghe alle condizioni d'ammissione,la proroga del permesso per frontalieri, il cambiamento di Cantone, il cambiamento d'impiego del titolare di un permesso per frontalieri, nonché il rilascio di documenti di viaggio a stranieri privi di documenti;
1.   l'entrata in Svizzera,
2.   i permessi o autorizzazioni al cui ottenimento né il diritto federale né il diritto internazionale conferiscono un diritto,
3.   l'ammissione provvisoria,
4.   l'espulsione fondata sull'articolo 121 capoverso 2 della Costituzione federale e l'allontanamento,
5. [1]   le deroghe alle condizioni d'ammissione,
6. [2]   la proroga del permesso per frontalieri, il cambiamento di Cantone, il cambiamento d'impiego del titolare di un permesso per frontalieri, nonché il rilascio di documenti di viaggio a stranieri privi di documenti;
d. [3]   le decisioni in materia d'asilo pronunciate:dal Tribunale amministrativo federale, salvo quelle che concernono persone contro le quali è pendente una domanda d'estradizione presentata dallo Stato che hanno abbandonato in cerca di protezione,da un'autorità cantonale inferiore e concernenti un permesso o un'autorizzazione al cui ottenimento né il diritto federale né il diritto internazionale conferiscono un diritto;
1. [3]   dal Tribunale amministrativo federale, salvo quelle che concernono persone contro le quali è pendente una domanda d'estradizione presentata dallo Stato che hanno abbandonato in cerca di protezione,
2.   da un'autorità cantonale inferiore e concernenti un permesso o un'autorizzazione al cui ottenimento né il diritto federale né il diritto internazionale conferiscono un diritto;
e.   le decisioni concernenti il rifiuto dell'autorizzazione a procedere penalmente contro membri di autorità o contro agenti della Confederazione;
f. [4]   le decisioni in materia di appalti pubblici se:non si pone alcuna questione di diritto d'importanza fondamentale; sono fatti salvi i ricorsi contro gli appalti del Tribunale amministrativo federale, del Tribunale penale federale, del Tribunale federale dei brevetti, del Ministero pubblico della Confederazione e delle autorità giudiziarie cantonali superiori, oil valore stimato della commessa non raggiunge il valore soglia determinante secondo l'articolo 52 capoverso 1 in combinato disposto con l'allegato 4 numero 2 della legge federale del 21 giugno 2019 [5] sugli appalti pubblici;
1.   non si pone alcuna questione di diritto d'importanza fondamentale; sono fatti salvi i ricorsi contro gli appalti del Tribunale amministrativo federale, del Tribunale penale federale, del Tribunale federale dei brevetti, del Ministero pubblico della Confederazione e delle autorità giudiziarie cantonali superiori, o
2.   il valore stimato della commessa non raggiunge il valore soglia determinante secondo l'articolo 52 capoverso 1 in combinato disposto con l'allegato 4 numero 2 della legge federale del 21 giugno 2019 [5] sugli appalti pubblici;
fbis. [6]   le decisioni del Tribunale amministrativo federale concernenti decisioni secondo l'articolo 32i della legge del 20 marzo 2009 [7] sul trasporto di viaggiatori;
g.   le decisioni in materia di rapporti di lavoro di diritto pubblico, in quanto concernano una controversia non patrimoniale, ma non la parità dei sessi;
h. [8]   le decisioni concernenti l'assistenza amministrativa internazionale, eccettuata l'assistenza amministrativa in materia fiscale;
i.   le decisioni in materia di servizio militare, civile o di protezione civile;
j. [9]   le decisioni in materia di approvvigionamento economico del Paese adottate in situazioni di grave penuria;
k.   le decisioni concernenti i sussidi al cui ottenimento la legislazione non conferisce un diritto;
l.   le decisioni concernenti l'imposizione di dazi operata in base alla classificazione tariffaria o al peso delle merci;
m. [10]   le decisioni concernenti il condono o la dilazione del pagamento di tributi; in deroga alla presente disposizione, il ricorso è ammissibile contro le decisioni concernenti il condono dell'imposta federale diretta o dell'imposta cantonale o comunale sul reddito e sull'utile se concerne una questione di diritto di importanza fondamentale o se si tratta per altri motivi di un caso particolarmente importante;
n.   le decisioni in materia di energia nucleare concernenti:l'esigenza di un nulla osta o la modifica di un'autorizzazione o di una decisione,l'approvazione di un piano d'accantonamenti per le spese di smaltimento antecedenti lo spegnimento di un impianto nucleare,i nulla osta;
1.   l'esigenza di un nulla osta o la modifica di un'autorizzazione o di una decisione,
2.   l'approvazione di un piano d'accantonamenti per le spese di smaltimento antecedenti lo spegnimento di un impianto nucleare,
3.   i nulla osta;
o.   le decisioni in materia di circolazione stradale concernenti l'omologazione del tipo di veicoli;
p. [11]   le decisioni del Tribunale amministrativo federale in materia di traffico delle telecomunicazioni, radiotelevisione e poste concernenti: [12]concessioni oggetto di una pubblica gara,controversie secondo l'articolo 11a della legge del 30 aprile 1997 [13] sulle telecomunicazioni;controversie secondo l'articolo 8 della legge del 17 dicembre 2010 [15] sulle poste;
1.   concessioni oggetto di una pubblica gara,
2.   controversie secondo l'articolo 11a della legge del 30 aprile 1997 [13] sulle telecomunicazioni;
3. [14]   controversie secondo l'articolo 8 della legge del 17 dicembre 2010 [15] sulle poste;
q.   le decisioni in materia di medicina dei trapianti concernenti:l'iscrizione nella lista d'attesa,l'attribuzione di organi;
1.   l'iscrizione nella lista d'attesa,
2.   l'attribuzione di organi;
r.   le decisioni in materia di assicurazione malattie pronunciate dal Tribunale amministrativo federale in virtù dell'articolo 34 [16] della legge del 17 giugno 2005 [17] sul Tribunale amministrativo federale (LTAF);
s. [18]   le decisioni in materia di agricoltura concernenti:...la delimitazione delle zone nell'ambito del catasto della produzione;
1. [18]   ...
2.   la delimitazione delle zone nell'ambito del catasto della produzione;
t. [19]   le decisioni concernenti l'esito di esami e di altre valutazioni della capacità, segnatamente nei settori della scuola, della formazione continua e dell'esercizio della professione;
u. [20]   le decisioni in materia di offerte pubbliche di acquisto (art. 125-141 della L del 19 giu. 2015 [21] sull'infrastruttura finanziaria);
v. [22]   le decisioni del Tribunale amministrativo federale concernenti divergenze d'opinione tra autorità in materia di assistenza amministrativa o giudiziaria a livello nazionale;
w. [23]   le decisioni in materia di diritto dell'elettricità concernenti l'approvazione dei piani di impianti elettrici a corrente forte e di impianti elettrici a corrente debole e l'espropriazione dei diritti necessari per la costruzione o l'esercizio di siffatti impianti, se non si pone alcuna questione di diritto d'importanza fondamentale;
x. [24]   le decisioni concernenti la concessione di contributi di solidarietà ai sensi della legge federale del 30 settembre 2016 [25] sulle misure coercitive a scopo assistenziale e i collocamenti extrafamiliari prima del 1981, tranne se si pone una questione di diritto di importanza fondamentale o si tratta di un caso particolarmente importante per altri motivi;
y. [26]   le decisioni pronunciate dal Tribunale amministrativo federale nelle procedure amichevoli per evitare un'imposizione non conforme alla convenzione internazionale applicabile in ambito fiscale;
z. [27]   le decisioni concernenti le autorizzazioni edilizie di impianti eolici d'interesse nazionale secondo l'articolo 71c capoverso 1 lettera b della legge federale del 30 settembre 2016 [28] sull'energia e le autorizzazioni di competenza cantonale a esse necessariamente connesse, se non si pone alcuna questione di diritto d'importanza fondamentale.
 
[1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 1 dell'O dell'AF del 20 dic. 2006 che adegua taluni atti normativi alle disposizioni della legge sul Tribunale federale e della legge sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2006 5599; FF 2006 7109).
[2] Introdotta dalla cifraI n. 1 dell'O dell'AF del 20 dic. 2006 che adegua taluni atti normativi alle disposizioni della legge sul Tribunale federale e della legge sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2006 5599; FF 2006 7109).
[3] Nuovo testo giusta la cifra I n. 2 della LF del 1° ott. 2010 sul coordinamento tra la procedura d'asilo e la procedura d'estradizione, in vigore dal 1° apr. 2011 (RU 2011 925; FF 2010 1295).
[4] Nuovo testo giusta l'all. 7 cifra II n. 2 della LF del 21 giu. 2019 sugli appalti pubblici, in vigore dal 1° gen. 2021 (RU 2020 641; FF 2017 1587).
[5] RS 172.056.1
[6] Introdotta dalla cifra I n. 2 della LF del 16 mar. 2012 sulla seconda fase della Riforma delle ferrovie 2, in vigore dal 1° lug. 2013 (RU 2012 5619, 2013 1603; FF 2011 823).
[7] RS 745.1
[8] Nuovo testo giusta l'all. n. 1 della L del 28 set. 2012 sull'assistenza amministrativa fiscale, in vigore dal 1° feb. 2013 (RU 2013 231; FF 2011 5587).
[9] Nuovo testo giusta l'all. 2 cifra II n. 1 della L del 17 giu. 2016 sull'approvvigionamento del Paese, in vigore dal 1° giu. 2017 (RU 2017 3097; FF 2014 6105).
[10] Nuovo testo giusta la cifra I n. 1 della L del 20 giu. 2014 sul condono dell'imposta, in vigore dal 1° gen. 2016 (RU 2015 9; FF 2013 7239).
[11] Nuovo testo giusta l'art. 106 n. 3 della LF del 24 mar. 2006 sulla radiotelevisione, in vigore dal 1° apr. 2007 (RU 2007 737; FF 2003 1399).
[12] Nuovo testo giusta l'all. cifra II n. 1 della LF del 17 dic. 2010 sulle poste, in vigore dal 1° ott. 2012 (RU 2012 4993; FF 2009 4493).
[13] RS 784.10
[14] Introdotto dall'all. cifra II n. 1 della LF del 17 dic. 2010 sulle poste, in vigore dal 1° ott. 2012 (RU 2012 4993; FF 2009 4493).
[15] RS 783.0
[16] Rettificato dalla Commissione di redazione dell'AF (art. 58 cpv. 1 LParl; RS 171.10).
[17] RS 173.32. Quest'art. è abrogato. Vedi ora: l'art. 33 lett. i LTAF in connessione con l'art. 53 cpv. 1 della LF del 18 marzo 1994 sull'assicurazione malattie (RS 832.10).
[18] Abrogata dall'all. n. 1 della LF del 22 mar. 2013, con effetto dal 1° gen. 2014 (RU 2013 34633863; FF 2012 1757).
[19] Nuovo testo giusta l'all. n. 5 della LF del 20 giu. 2014 sulla formazione continua, in vigore dal 1° gen. 2017 (RU 2016 689; FF 2013 3085).
[20] Introdotta dall'all. n. 3 della LF del 22 giu. 2007 concernente l'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari (RU 2008 5207; FF 2006 2625). Nuovo testo giusta l'all. n. 1 della L del 19 giu. 2015 sull'infrastruttura finanziaria, in vigore dal 1° gen. 2016 (RU 2015 5339; FF 2014 6445).
[21] RS 958.1
[22] Introdotta dall'all. n. 3 della LF del 22 giu. 2007 concernente l'Autorità federale di vigilanza sui mercati finanziari, in vigore dal 1° gen. 2009 (RU 2008 5207; FF 2006 2625).
[23] Introdotta dall'all. cifra II n. 1 della LF del 30 set. 2016 sull'energia, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 6839; FF 2013 6489).
[24] Introdotta dall'art. 21 cpv. 2 della LF del 30 set. 2016 sulle misure coercitive a scopo assistenziale e i collocamenti extrafamiliari prima del1981, in vigore dal 1° apr. 2017 (RU 2017 753; FF 2016 73).
[25] RS 211.223.13
[26] Introdotta dall'art 36 cpv. 2 della LF del 18 giu. 2021 concernente l'esecuzione delle convenzioni internazionali in ambito fiscale, in vigore dal 1° gen. 2022 (RU 2021 703; FF 2020 8063).
[27] Introdotta dalla cifra I n. 2 della LF del 16 giu. 2023 concernente l'accelerazione della procedura di autorizzazione degli impianti eolici, in vigore dal 1° feb. 2024 (RU 2023 804; FF 2023 344, 588).
[28] RS 730.0
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Er ist somit endgültig (vgl. Art. 74 Bst. c
RS 172.021 PA Legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA)

Art. 74 [1]  
  Il ricorso al Consiglio federale non è ammissibile contro le decisioni impugnabili mediante ricorso a un'altra autorità federale o mediante opposizione.
 
[1] Nuovo testo giusta l'all. n. 10 della L del 17 giu. 2005 sul Tribunale amministrativo federale, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2006 21971069; FF 2001 3764).
VwVG).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.
2.

Der Beschwerdeführerin wird die Gerichtsgebühr von insgesamt Fr. 1000.­ auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird eröffnet:
- der Beschwerdeführerin p.A. RA Stefan Minder (eingeschrieben unter Rücksendung der Beschwerdebeilagen)
- der Vorinstanz (eingeschrieben unter Rücksendung der Vorakten) - der Prüfungskommission der höheren Fachprüfung für Wirtschaftsprüfer (eingeschrieben)

Der vorsitzende Richter:

Der Gerichtsschreiber:

Philippe Weissenberger

Kaspar Luginbühl

Versand am: 27. März 2007