S. 4 / Nr. 3 Strafgesetzbuch (d)
BGE 72 IV 4
3. Auszug aus dem Urteil des Kassationshofes vom 10. April 1946 i.S.
Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau gegen Keller.
Regeste:
Art. 110 Ziff. 3
, 137 Ziff. 3
StGB. Familiengenossen essen nicht nur zusammen,
sondern schlafen auch unter gemeinsamem Dache.
Art. 110 ch. 3, 137 ch. 3 CP. Pour être des familiers, il ne suffit pas de
manger ensemble, il faut coucher sous le même toit.
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Art. 110, cifra 3, 137 cifra 3 CP. Sono membri della comunione domestica
quelle persone che non soltanto mangiano insieme, ma dormono sotto il medesimo
tetto.
Der Kassationshof zieht in Erwägung:
1. Der Diebstahl zum Nachteil eines Angehörigen oder Familiengenossen wird
nur auf Antrag verfolgt (Art. 137 Ziff. 3
StGB). Unter Familiengenossen
versteht das Gesetz Personen, die in gemeinsamem Haushalte leben (Art. 110
Ziff. 3
StGB).
Damit geht es über die Ordnung hinaus, die nach den kantonalen Rechten galt.
Die meisten Kantone liessen den Diebstahl unter Ehegatten, Verwandten oder
Verschwägerten bestimmter Grade, namentlich wenn sie in Hausgemeinschaft
lebten, entweder überhaupt nicht bestrafen (Tessin Art. 367 § 1, Genf Art.
317, Neuenburg Art. 353, Waadt Art. 210) oder nur auf Antrag verfolgen (z. B.
Zürich § 176, Bern Art. 214, Thurgau § 143). Nur vereinzelte Kantone
erblickten im Diebstahl auch dann ein Antragsdelikt, wenn er von einem
Angestellten gegenüber dem Dienstherrn, insbesondere von einem mit diesem im
gleichen Haushalte lebenden Diensttoten begangen wurde (Solothurn § 152,
Neuenburg Art. 355). Den letzten Schritt tat der waadtländische Gesetzgeber im
Jahre 1931, indem er in Anlehnung an den schweizerischen Entwurf von 1918
(Art. 120 Ziff. 2, Art. 97 Ziff. 3) in der Hausgemeinschaft zwischen dem Dieb
und dem Bestohlenen schlechthin einen Grund sah, bloss auf Antrag verfolgen zu
lassen (Waadt Art. 212), BO dass beispielsweise auch der Dienstherr straflos
ausging, wenn der bestohlene Dienstbote nicht Strafantrag stellte. Die meisten
Kantone übten solche Nachsicht weder gegenüber dem Dienstherrn noch gegenüber
dem Dienstboten. Sie erblickten im Dienstverhältnis oder in der
Hausgemeinschaft im Gegenteil einen Grund, die Strafe zu erhöhen oder zu
verschärfen (z.B. Aargau § 150 lit. n und r, St. Gallen Art. 59 lit. b
, Wallis
Art. 290 Ziff. 2
, Genf Art. 322 Ziff. 1
, ferner Waadt, StG von 1843 Art. 272
Ziff. 1
). Der eidgenössische Gesetzgeber
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hat daher den Kreis der nach Art. 137 Ziff. 3
StGB privilegierten Personen
nicht allzuweit ziehen wollen; eine einschränkende Auslegung des Begriffs der
Familiengenossen, wie er in Art. 110 Ziff. 3
StGB umschrieben ist, drängt sich
auf.
Das Privileg hat seinen Ursprung und Grund in den verwandtschaftlichen
Beziehungen zwischen dem Dieb und dem Bestohlenen. Zunächst sollen einem Vater
oder einer Mutter ein Familienskandal und der Schmerz, ihren Sohn der sie
bestohlen hat, gegen ihren Willen vor dem Strafrichter zu sehen, erspart
bleiben. Sodann sollen die Behörden nicht wider den Willen des Bestohlenen
bloss um vermögensrechtlicher Interessen willen, die zu wahren in erster Linie
seine eigene Sache ist, die Geschehnisse in seinem Haushalte untersuchen, denn
solche Einmischung trägt Unfrieden unter die Familiengenossen, erschwert ihre
gütliche Auseinandersetzung und das weitere Zusammenleben. Die erste
Überlegung, welche es rechtfertigt, nur auf Antrag des Geschädigten zu
verfolgen, lässt sich nicht machen, wenn der Dieb mit dem Bestohlenen nicht
nahe verwandt oder verschwägert ist, und die zweite liegt weniger nahe, wenn
nicht Verwandtschaft, sondern bloss ein obligationenrechtliches Band Grund des
Zusammenlebens ist. Ein solches Band steht der Auflösung der Hausgemeinschaft
nach Verübung eines Diebstahls. in der Regel nicht im Wege. Es hält die
Familiengenossen um so schwächer zusammen, je weniger weit ihr gemeinsames
Haushalten geht. Auch das ist ein Grund, das öffentliche Interesse an der
Verfolgung des Täters der Wahrung des Hausfriedens dann nicht hintanzustellen,
wenn der gemeinsame Haushalt nicht ein so vollständiger war, dass er den Dieb
und den Bestohlenen wie Glieder ein und derselben Familie zusammenhielt.
Das Wort «Familiengenossen» tönt denn auch die Ähnlichkeit des Verhältnisses
mit der Familie an. In gemeinsamem Haushalte im Sinne des Art. 110 Ziff. 3
StGB lebt nur, wer nicht nur zusammen isst, sondern auch unter
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gemeinsamem Dache schläft, wie es unter Mitgliedern ein und derselben Familie
üblich ist.
Durch diese Auslegung des Begriffs der Familiengenossen wird auch verhütet,
dass die Grenzen zwischen den Fällen, die auf Antrag, und jenen, die von Amtes
wegen zu verfolgen sind, zu sehr verwischt werden. Würde vom Erfordernis des
Wohnens unter gemeinsamem Dache abgesehen, so böte die Abgrenzung zahlreiche
Schwierigkeiten, da die bloss teilweise Teilnahme an ein und demselben
Haushalte in mannigfaltigen Formen vorkommt. Wenn die Vorinstanz ihre
Auslegung vorwiegend auf die Kommentare zum Zivilrecht stützt, so übersieht
sie, dass die Gründe der strafrechtlichen Privilegierung der Familiengenossen
andere sind als jene, die zum Erlass von Art. 331
ZGB und Art. 344
OR geführt
haben. Das Strafrecht hat seinen eigenen Begriff des Familiengenossen. Nicht
darauf kommt es an, ob der Dieb der Hausgewalt des Bestohlenen untersteht, wie
sie das Zivilgesetzbuch regelt, oder ob er auf Grund der Hausgemeinschaft nach
den Vorschriften des Obligationenrechts einen Teil der Löhnung in der Form von
Nahrung und Wohnung erhält und im Falle der Erkrankung Anspruch auf Pflege und
ärztliche Behandlung hat. Diese Verhältnisse können schon deshalb nicht
massgebend sein, weil das strafrechtliche Privileg zum Beispiel auch dem
Dienstboten, der einen Mitangestellten, oder dem Dienstherrn, der den
Dienstboten bestiehlt, zugute kommt, obschon in solchen Fällen der Dieb weder
der Hausgewalt des Bestohlenen unterworfen ist, noch gegen ihn Ansprüche aus
Art. 344
OR hat. Nicht die Arbeitsleistung des Diebes im Haushalte des
Bestohlenen ist der Grund der Privilegierung, sonst würde das Gesetz das
Privileg ausdrücklich nur für die (mit dem Dienstherrn in gemeinsamem
Haushalte lebenden) Dienstboten vorsehen.
2. Die Beschwerdegegnerin nahm am Haushalte des Bestohlenen nur insofern
teil, als sie in diesem Haushalte arbeitete und dort verpflegt wurde. Dagegen
wohnte sie nicht mit dem Bestohlenen unter dem gleichen Dache,
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sondern hatte im benachbarten Elternhause Unterkunft. Dass sie dafür einen
umso höheren Lohn erhielt, ist unerheblich. Sie war nicht Familiengenossin des
Bestohlenen. Das Kriminalgericht hat sie daher von Amtes wegen zu verfolgen.
BGE 72 IV 4
3. Auszug aus dem Urteil des Kassationshofes vom 10. April 1946 i.S.
Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau gegen Keller.
Regeste:
Art. 110 Ziff. 3
|
RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 110 |
||||||
| Per congiunti di una persona s'intendono il coniuge, il partner registrato, i parenti in linea retta, i fratelli e sorelle germani, consanguinei o uterini, i genitori adottivi, i fratelli e sorelle adottivi e i figli adottivi. [1] | ||||||
| Per membri della comunione domestica s'intendono le persone conviventi nella medesima economia domestica. | ||||||
| Per funzionari s'intendono i funzionari e impiegati di un'amministrazione pubblica e della giustizia, nonché le persone che vi occupano provvisoriamente un ufficio o un impiego o esercitano temporaneamente pubbliche funzioni. | ||||||
| Una disposizione che si basa sul concetto di cosa è applicabile anche agli animali. [2] | ||||||
| Per documenti s'intendono gli scritti destinati e atti a provare un fatto di portata giuridica nonché i segni destinati a tal fine. La registrazione su supporti d'immagini o di dati è equiparata alla forma scritta per quanto serva al medesimo scopo. | ||||||
| Per documenti pubblici s'intendono i documenti emanati da membri di un'autorità, da funzionari o da pubblici ufficiali nell'esercizio delle loro funzioni sovrane. Non sono considerati pubblici i documenti emanati in affari di diritto civile dall'amministrazione delle imprese di carattere economico e dei monopoli dello Stato o di altre corporazioni e istituti di diritto pubblico. | ||||||
| Il giorno è contato in ragione di ventiquattr'ore consecutive. Il mese e l'anno sono computati secondo il calendario comune. | ||||||
| È considerato carcere preventivo ogni carcerazione ordinata nel corso del procedimento penale per i bisogni dell'istruzione, per motivi di sicurezza o in vista d'estradizione. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta l'art. 37 n. 1 della L del 18 giu. 2004 sull'unione domestica registrata, in vigore dal 1°gen. 2007 (RU 2005 5685; FF 2003 1165). [2] RU 2006 3583 | ||||||
|
RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 137 |
||||||
| Chiunque, per procacciare a sé o ad altri un indebito profitto, si appropria una cosa mobile altrui, è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria, in quanto non ricorrano le condizioni degli articoli 138-140. | ||||||
| Se il colpevole ha trovato la cosa o ne è entrato in possesso in modo indipendente dalla sua volontà,se egli ha agito senza fine di lucro, ose il reato è stato commesso a danno di un congiunto o di un membro della comunione domestica,è punito soltanto a querela di parte. | ||||||
sondern schlafen auch unter gemeinsamem Dache.
Art. 110 ch. 3, 137 ch. 3 CP. Pour être des familiers, il ne suffit pas de
manger ensemble, il faut coucher sous le même toit.
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Art. 110, cifra 3, 137 cifra 3 CP. Sono membri della comunione domestica
quelle persone che non soltanto mangiano insieme, ma dormono sotto il medesimo
tetto.
Der Kassationshof zieht in Erwägung:
1. Der Diebstahl zum Nachteil eines Angehörigen oder Familiengenossen wird
nur auf Antrag verfolgt (Art. 137 Ziff. 3
|
RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 137 |
||||||
| Chiunque, per procacciare a sé o ad altri un indebito profitto, si appropria una cosa mobile altrui, è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria, in quanto non ricorrano le condizioni degli articoli 138-140. | ||||||
| Se il colpevole ha trovato la cosa o ne è entrato in possesso in modo indipendente dalla sua volontà,se egli ha agito senza fine di lucro, ose il reato è stato commesso a danno di un congiunto o di un membro della comunione domestica,è punito soltanto a querela di parte. | ||||||
versteht das Gesetz Personen, die in gemeinsamem Haushalte leben (Art. 110
Ziff. 3
|
RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 110 |
||||||
| Per congiunti di una persona s'intendono il coniuge, il partner registrato, i parenti in linea retta, i fratelli e sorelle germani, consanguinei o uterini, i genitori adottivi, i fratelli e sorelle adottivi e i figli adottivi. [1] | ||||||
| Per membri della comunione domestica s'intendono le persone conviventi nella medesima economia domestica. | ||||||
| Per funzionari s'intendono i funzionari e impiegati di un'amministrazione pubblica e della giustizia, nonché le persone che vi occupano provvisoriamente un ufficio o un impiego o esercitano temporaneamente pubbliche funzioni. | ||||||
| Una disposizione che si basa sul concetto di cosa è applicabile anche agli animali. [2] | ||||||
| Per documenti s'intendono gli scritti destinati e atti a provare un fatto di portata giuridica nonché i segni destinati a tal fine. La registrazione su supporti d'immagini o di dati è equiparata alla forma scritta per quanto serva al medesimo scopo. | ||||||
| Per documenti pubblici s'intendono i documenti emanati da membri di un'autorità, da funzionari o da pubblici ufficiali nell'esercizio delle loro funzioni sovrane. Non sono considerati pubblici i documenti emanati in affari di diritto civile dall'amministrazione delle imprese di carattere economico e dei monopoli dello Stato o di altre corporazioni e istituti di diritto pubblico. | ||||||
| Il giorno è contato in ragione di ventiquattr'ore consecutive. Il mese e l'anno sono computati secondo il calendario comune. | ||||||
| È considerato carcere preventivo ogni carcerazione ordinata nel corso del procedimento penale per i bisogni dell'istruzione, per motivi di sicurezza o in vista d'estradizione. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta l'art. 37 n. 1 della L del 18 giu. 2004 sull'unione domestica registrata, in vigore dal 1°gen. 2007 (RU 2005 5685; FF 2003 1165). [2] RU 2006 3583 | ||||||
Damit geht es über die Ordnung hinaus, die nach den kantonalen Rechten galt.
Die meisten Kantone liessen den Diebstahl unter Ehegatten, Verwandten oder
Verschwägerten bestimmter Grade, namentlich wenn sie in Hausgemeinschaft
lebten, entweder überhaupt nicht bestrafen (Tessin Art. 367 § 1, Genf Art.
317, Neuenburg Art. 353, Waadt Art. 210) oder nur auf Antrag verfolgen (z. B.
Zürich § 176, Bern Art. 214, Thurgau § 143). Nur vereinzelte Kantone
erblickten im Diebstahl auch dann ein Antragsdelikt, wenn er von einem
Angestellten gegenüber dem Dienstherrn, insbesondere von einem mit diesem im
gleichen Haushalte lebenden Diensttoten begangen wurde (Solothurn § 152,
Neuenburg Art. 355). Den letzten Schritt tat der waadtländische Gesetzgeber im
Jahre 1931, indem er in Anlehnung an den schweizerischen Entwurf von 1918
(Art. 120 Ziff. 2, Art. 97 Ziff. 3) in der Hausgemeinschaft zwischen dem Dieb
und dem Bestohlenen schlechthin einen Grund sah, bloss auf Antrag verfolgen zu
lassen (Waadt Art. 212), BO dass beispielsweise auch der Dienstherr straflos
ausging, wenn der bestohlene Dienstbote nicht Strafantrag stellte. Die meisten
Kantone übten solche Nachsicht weder gegenüber dem Dienstherrn noch gegenüber
dem Dienstboten. Sie erblickten im Dienstverhältnis oder in der
Hausgemeinschaft im Gegenteil einen Grund, die Strafe zu erhöhen oder zu
verschärfen (z.B. Aargau § 150 lit. n und r, St. Gallen Art. 59 lit. b
|
RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 110 |
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| Per congiunti di una persona s'intendono il coniuge, il partner registrato, i parenti in linea retta, i fratelli e sorelle germani, consanguinei o uterini, i genitori adottivi, i fratelli e sorelle adottivi e i figli adottivi. [1] | ||||||
| Per membri della comunione domestica s'intendono le persone conviventi nella medesima economia domestica. | ||||||
| Per funzionari s'intendono i funzionari e impiegati di un'amministrazione pubblica e della giustizia, nonché le persone che vi occupano provvisoriamente un ufficio o un impiego o esercitano temporaneamente pubbliche funzioni. | ||||||
| Una disposizione che si basa sul concetto di cosa è applicabile anche agli animali. [2] | ||||||
| Per documenti s'intendono gli scritti destinati e atti a provare un fatto di portata giuridica nonché i segni destinati a tal fine. La registrazione su supporti d'immagini o di dati è equiparata alla forma scritta per quanto serva al medesimo scopo. | ||||||
| Per documenti pubblici s'intendono i documenti emanati da membri di un'autorità, da funzionari o da pubblici ufficiali nell'esercizio delle loro funzioni sovrane. Non sono considerati pubblici i documenti emanati in affari di diritto civile dall'amministrazione delle imprese di carattere economico e dei monopoli dello Stato o di altre corporazioni e istituti di diritto pubblico. | ||||||
| Il giorno è contato in ragione di ventiquattr'ore consecutive. Il mese e l'anno sono computati secondo il calendario comune. | ||||||
| È considerato carcere preventivo ogni carcerazione ordinata nel corso del procedimento penale per i bisogni dell'istruzione, per motivi di sicurezza o in vista d'estradizione. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta l'art. 37 n. 1 della L del 18 giu. 2004 sull'unione domestica registrata, in vigore dal 1°gen. 2007 (RU 2005 5685; FF 2003 1165). [2] RU 2006 3583 | ||||||
Art. 290 Ziff. 2
|
RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 110 |
||||||
| Per congiunti di una persona s'intendono il coniuge, il partner registrato, i parenti in linea retta, i fratelli e sorelle germani, consanguinei o uterini, i genitori adottivi, i fratelli e sorelle adottivi e i figli adottivi. [1] | ||||||
| Per membri della comunione domestica s'intendono le persone conviventi nella medesima economia domestica. | ||||||
| Per funzionari s'intendono i funzionari e impiegati di un'amministrazione pubblica e della giustizia, nonché le persone che vi occupano provvisoriamente un ufficio o un impiego o esercitano temporaneamente pubbliche funzioni. | ||||||
| Una disposizione che si basa sul concetto di cosa è applicabile anche agli animali. [2] | ||||||
| Per documenti s'intendono gli scritti destinati e atti a provare un fatto di portata giuridica nonché i segni destinati a tal fine. La registrazione su supporti d'immagini o di dati è equiparata alla forma scritta per quanto serva al medesimo scopo. | ||||||
| Per documenti pubblici s'intendono i documenti emanati da membri di un'autorità, da funzionari o da pubblici ufficiali nell'esercizio delle loro funzioni sovrane. Non sono considerati pubblici i documenti emanati in affari di diritto civile dall'amministrazione delle imprese di carattere economico e dei monopoli dello Stato o di altre corporazioni e istituti di diritto pubblico. | ||||||
| Il giorno è contato in ragione di ventiquattr'ore consecutive. Il mese e l'anno sono computati secondo il calendario comune. | ||||||
| È considerato carcere preventivo ogni carcerazione ordinata nel corso del procedimento penale per i bisogni dell'istruzione, per motivi di sicurezza o in vista d'estradizione. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta l'art. 37 n. 1 della L del 18 giu. 2004 sull'unione domestica registrata, in vigore dal 1°gen. 2007 (RU 2005 5685; FF 2003 1165). [2] RU 2006 3583 | ||||||
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RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 110 |
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| Per congiunti di una persona s'intendono il coniuge, il partner registrato, i parenti in linea retta, i fratelli e sorelle germani, consanguinei o uterini, i genitori adottivi, i fratelli e sorelle adottivi e i figli adottivi. [1] | ||||||
| Per membri della comunione domestica s'intendono le persone conviventi nella medesima economia domestica. | ||||||
| Per funzionari s'intendono i funzionari e impiegati di un'amministrazione pubblica e della giustizia, nonché le persone che vi occupano provvisoriamente un ufficio o un impiego o esercitano temporaneamente pubbliche funzioni. | ||||||
| Una disposizione che si basa sul concetto di cosa è applicabile anche agli animali. [2] | ||||||
| Per documenti s'intendono gli scritti destinati e atti a provare un fatto di portata giuridica nonché i segni destinati a tal fine. La registrazione su supporti d'immagini o di dati è equiparata alla forma scritta per quanto serva al medesimo scopo. | ||||||
| Per documenti pubblici s'intendono i documenti emanati da membri di un'autorità, da funzionari o da pubblici ufficiali nell'esercizio delle loro funzioni sovrane. Non sono considerati pubblici i documenti emanati in affari di diritto civile dall'amministrazione delle imprese di carattere economico e dei monopoli dello Stato o di altre corporazioni e istituti di diritto pubblico. | ||||||
| Il giorno è contato in ragione di ventiquattr'ore consecutive. Il mese e l'anno sono computati secondo il calendario comune. | ||||||
| È considerato carcere preventivo ogni carcerazione ordinata nel corso del procedimento penale per i bisogni dell'istruzione, per motivi di sicurezza o in vista d'estradizione. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta l'art. 37 n. 1 della L del 18 giu. 2004 sull'unione domestica registrata, in vigore dal 1°gen. 2007 (RU 2005 5685; FF 2003 1165). [2] RU 2006 3583 | ||||||
Ziff. 1
|
RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 272 [1] |
||||||
| Chiunque, a profitto di uno Stato estero, o di un partito estero o di un'altra organizzazione dell'estero, e a pregiudizio della Svizzera o dei suoi attinenti, abitanti o delle sue organizzazioni, esercita un servizio di spionaggio politico od organizza un servizio siffatto,chiunque arruola persone per servizi siffatti o li favorisce,è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria. | ||||||
| Nei casi gravi, il giudice pronuncia una pena detentiva non inferiore ad un anno. È in modo particolare considerato come caso grave incitare ad azioni ovvero dare false informazioni atte a compromettere la sicurezza interna o esterna della Confederazione. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 5 ott. 1950, in vigore dal 5 gen. 1951 (RU 1951 1, 16; FF 1949 613). | ||||||
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hat daher den Kreis der nach Art. 137 Ziff. 3
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RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 137 |
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| Chiunque, per procacciare a sé o ad altri un indebito profitto, si appropria una cosa mobile altrui, è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria, in quanto non ricorrano le condizioni degli articoli 138-140. | ||||||
| Se il colpevole ha trovato la cosa o ne è entrato in possesso in modo indipendente dalla sua volontà,se egli ha agito senza fine di lucro, ose il reato è stato commesso a danno di un congiunto o di un membro della comunione domestica,è punito soltanto a querela di parte. | ||||||
nicht allzuweit ziehen wollen; eine einschränkende Auslegung des Begriffs der
Familiengenossen, wie er in Art. 110 Ziff. 3
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RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 110 |
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| Per congiunti di una persona s'intendono il coniuge, il partner registrato, i parenti in linea retta, i fratelli e sorelle germani, consanguinei o uterini, i genitori adottivi, i fratelli e sorelle adottivi e i figli adottivi. [1] | ||||||
| Per membri della comunione domestica s'intendono le persone conviventi nella medesima economia domestica. | ||||||
| Per funzionari s'intendono i funzionari e impiegati di un'amministrazione pubblica e della giustizia, nonché le persone che vi occupano provvisoriamente un ufficio o un impiego o esercitano temporaneamente pubbliche funzioni. | ||||||
| Una disposizione che si basa sul concetto di cosa è applicabile anche agli animali. [2] | ||||||
| Per documenti s'intendono gli scritti destinati e atti a provare un fatto di portata giuridica nonché i segni destinati a tal fine. La registrazione su supporti d'immagini o di dati è equiparata alla forma scritta per quanto serva al medesimo scopo. | ||||||
| Per documenti pubblici s'intendono i documenti emanati da membri di un'autorità, da funzionari o da pubblici ufficiali nell'esercizio delle loro funzioni sovrane. Non sono considerati pubblici i documenti emanati in affari di diritto civile dall'amministrazione delle imprese di carattere economico e dei monopoli dello Stato o di altre corporazioni e istituti di diritto pubblico. | ||||||
| Il giorno è contato in ragione di ventiquattr'ore consecutive. Il mese e l'anno sono computati secondo il calendario comune. | ||||||
| È considerato carcere preventivo ogni carcerazione ordinata nel corso del procedimento penale per i bisogni dell'istruzione, per motivi di sicurezza o in vista d'estradizione. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta l'art. 37 n. 1 della L del 18 giu. 2004 sull'unione domestica registrata, in vigore dal 1°gen. 2007 (RU 2005 5685; FF 2003 1165). [2] RU 2006 3583 | ||||||
auf.
Das Privileg hat seinen Ursprung und Grund in den verwandtschaftlichen
Beziehungen zwischen dem Dieb und dem Bestohlenen. Zunächst sollen einem Vater
oder einer Mutter ein Familienskandal und der Schmerz, ihren Sohn der sie
bestohlen hat, gegen ihren Willen vor dem Strafrichter zu sehen, erspart
bleiben. Sodann sollen die Behörden nicht wider den Willen des Bestohlenen
bloss um vermögensrechtlicher Interessen willen, die zu wahren in erster Linie
seine eigene Sache ist, die Geschehnisse in seinem Haushalte untersuchen, denn
solche Einmischung trägt Unfrieden unter die Familiengenossen, erschwert ihre
gütliche Auseinandersetzung und das weitere Zusammenleben. Die erste
Überlegung, welche es rechtfertigt, nur auf Antrag des Geschädigten zu
verfolgen, lässt sich nicht machen, wenn der Dieb mit dem Bestohlenen nicht
nahe verwandt oder verschwägert ist, und die zweite liegt weniger nahe, wenn
nicht Verwandtschaft, sondern bloss ein obligationenrechtliches Band Grund des
Zusammenlebens ist. Ein solches Band steht der Auflösung der Hausgemeinschaft
nach Verübung eines Diebstahls. in der Regel nicht im Wege. Es hält die
Familiengenossen um so schwächer zusammen, je weniger weit ihr gemeinsames
Haushalten geht. Auch das ist ein Grund, das öffentliche Interesse an der
Verfolgung des Täters der Wahrung des Hausfriedens dann nicht hintanzustellen,
wenn der gemeinsame Haushalt nicht ein so vollständiger war, dass er den Dieb
und den Bestohlenen wie Glieder ein und derselben Familie zusammenhielt.
Das Wort «Familiengenossen» tönt denn auch die Ähnlichkeit des Verhältnisses
mit der Familie an. In gemeinsamem Haushalte im Sinne des Art. 110 Ziff. 3
|
RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 110 |
||||||
| Per congiunti di una persona s'intendono il coniuge, il partner registrato, i parenti in linea retta, i fratelli e sorelle germani, consanguinei o uterini, i genitori adottivi, i fratelli e sorelle adottivi e i figli adottivi. [1] | ||||||
| Per membri della comunione domestica s'intendono le persone conviventi nella medesima economia domestica. | ||||||
| Per funzionari s'intendono i funzionari e impiegati di un'amministrazione pubblica e della giustizia, nonché le persone che vi occupano provvisoriamente un ufficio o un impiego o esercitano temporaneamente pubbliche funzioni. | ||||||
| Una disposizione che si basa sul concetto di cosa è applicabile anche agli animali. [2] | ||||||
| Per documenti s'intendono gli scritti destinati e atti a provare un fatto di portata giuridica nonché i segni destinati a tal fine. La registrazione su supporti d'immagini o di dati è equiparata alla forma scritta per quanto serva al medesimo scopo. | ||||||
| Per documenti pubblici s'intendono i documenti emanati da membri di un'autorità, da funzionari o da pubblici ufficiali nell'esercizio delle loro funzioni sovrane. Non sono considerati pubblici i documenti emanati in affari di diritto civile dall'amministrazione delle imprese di carattere economico e dei monopoli dello Stato o di altre corporazioni e istituti di diritto pubblico. | ||||||
| Il giorno è contato in ragione di ventiquattr'ore consecutive. Il mese e l'anno sono computati secondo il calendario comune. | ||||||
| È considerato carcere preventivo ogni carcerazione ordinata nel corso del procedimento penale per i bisogni dell'istruzione, per motivi di sicurezza o in vista d'estradizione. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta l'art. 37 n. 1 della L del 18 giu. 2004 sull'unione domestica registrata, in vigore dal 1°gen. 2007 (RU 2005 5685; FF 2003 1165). [2] RU 2006 3583 | ||||||
StGB lebt nur, wer nicht nur zusammen isst, sondern auch unter
Seite: 7
gemeinsamem Dache schläft, wie es unter Mitgliedern ein und derselben Familie
üblich ist.
Durch diese Auslegung des Begriffs der Familiengenossen wird auch verhütet,
dass die Grenzen zwischen den Fällen, die auf Antrag, und jenen, die von Amtes
wegen zu verfolgen sind, zu sehr verwischt werden. Würde vom Erfordernis des
Wohnens unter gemeinsamem Dache abgesehen, so böte die Abgrenzung zahlreiche
Schwierigkeiten, da die bloss teilweise Teilnahme an ein und demselben
Haushalte in mannigfaltigen Formen vorkommt. Wenn die Vorinstanz ihre
Auslegung vorwiegend auf die Kommentare zum Zivilrecht stützt, so übersieht
sie, dass die Gründe der strafrechtlichen Privilegierung der Familiengenossen
andere sind als jene, die zum Erlass von Art. 331
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RS 210 CC Codice civile svizzero del 10 dicembre 1907 Art. 331 |
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| Quando le persone che in virtù di legge o di contratto o di consuetudine vivono in comunione domestica abbiano un capo, questo esercita la potestà domestica. | ||||||
| La potestà domestica si estende su tutte le persone che prendono parte all'economia comune quali parenti od affini, oppure in virtù di un rapporto di lavoro quali lavoratori od in qualità analoga [1]. [2] | ||||||
| [1] RU 1973 642 [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 30 giu. 1972, in vigore dal 1° apr. 1973 (RU 1972 2653; FF 1971 II 85). | ||||||
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 344 |
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| Mediante il contratto di tirocinio, il datore di lavoro si obbliga a formare adeguatamente la persona in formazione in una determinata attività professionale, e la persona in formazione a lavorare a questo scopo al servizio del datore di lavoro. | ||||||
haben. Das Strafrecht hat seinen eigenen Begriff des Familiengenossen. Nicht
darauf kommt es an, ob der Dieb der Hausgewalt des Bestohlenen untersteht, wie
sie das Zivilgesetzbuch regelt, oder ob er auf Grund der Hausgemeinschaft nach
den Vorschriften des Obligationenrechts einen Teil der Löhnung in der Form von
Nahrung und Wohnung erhält und im Falle der Erkrankung Anspruch auf Pflege und
ärztliche Behandlung hat. Diese Verhältnisse können schon deshalb nicht
massgebend sein, weil das strafrechtliche Privileg zum Beispiel auch dem
Dienstboten, der einen Mitangestellten, oder dem Dienstherrn, der den
Dienstboten bestiehlt, zugute kommt, obschon in solchen Fällen der Dieb weder
der Hausgewalt des Bestohlenen unterworfen ist, noch gegen ihn Ansprüche aus
Art. 344
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 344 |
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| Mediante il contratto di tirocinio, il datore di lavoro si obbliga a formare adeguatamente la persona in formazione in una determinata attività professionale, e la persona in formazione a lavorare a questo scopo al servizio del datore di lavoro. | ||||||
Bestohlenen ist der Grund der Privilegierung, sonst würde das Gesetz das
Privileg ausdrücklich nur für die (mit dem Dienstherrn in gemeinsamem
Haushalte lebenden) Dienstboten vorsehen.
2. Die Beschwerdegegnerin nahm am Haushalte des Bestohlenen nur insofern
teil, als sie in diesem Haushalte arbeitete und dort verpflegt wurde. Dagegen
wohnte sie nicht mit dem Bestohlenen unter dem gleichen Dache,
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sondern hatte im benachbarten Elternhause Unterkunft. Dass sie dafür einen
umso höheren Lohn erhielt, ist unerheblich. Sie war nicht Familiengenossin des
Bestohlenen. Das Kriminalgericht hat sie daher von Amtes wegen zu verfolgen.
Registro di legislazione
CC 331
CO 344
CP 110
CP 137
CP 272
LTB 59LTB 290LTB 322
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RS 210 CC Codice civile svizzero del 10 dicembre 1907 Art. 331 |
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| Quando le persone che in virtù di legge o di contratto o di consuetudine vivono in comunione domestica abbiano un capo, questo esercita la potestà domestica. | ||||||
| La potestà domestica si estende su tutte le persone che prendono parte all'economia comune quali parenti od affini, oppure in virtù di un rapporto di lavoro quali lavoratori od in qualità analoga [1]. [2] | ||||||
| [1] RU 1973 642 [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 30 giu. 1972, in vigore dal 1° apr. 1973 (RU 1972 2653; FF 1971 II 85). | ||||||
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 344 |
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| Mediante il contratto di tirocinio, il datore di lavoro si obbliga a formare adeguatamente la persona in formazione in una determinata attività professionale, e la persona in formazione a lavorare a questo scopo al servizio del datore di lavoro. | ||||||
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RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 110 |
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| Per congiunti di una persona s'intendono il coniuge, il partner registrato, i parenti in linea retta, i fratelli e sorelle germani, consanguinei o uterini, i genitori adottivi, i fratelli e sorelle adottivi e i figli adottivi. [1] | ||||||
| Per membri della comunione domestica s'intendono le persone conviventi nella medesima economia domestica. | ||||||
| Per funzionari s'intendono i funzionari e impiegati di un'amministrazione pubblica e della giustizia, nonché le persone che vi occupano provvisoriamente un ufficio o un impiego o esercitano temporaneamente pubbliche funzioni. | ||||||
| Una disposizione che si basa sul concetto di cosa è applicabile anche agli animali. [2] | ||||||
| Per documenti s'intendono gli scritti destinati e atti a provare un fatto di portata giuridica nonché i segni destinati a tal fine. La registrazione su supporti d'immagini o di dati è equiparata alla forma scritta per quanto serva al medesimo scopo. | ||||||
| Per documenti pubblici s'intendono i documenti emanati da membri di un'autorità, da funzionari o da pubblici ufficiali nell'esercizio delle loro funzioni sovrane. Non sono considerati pubblici i documenti emanati in affari di diritto civile dall'amministrazione delle imprese di carattere economico e dei monopoli dello Stato o di altre corporazioni e istituti di diritto pubblico. | ||||||
| Il giorno è contato in ragione di ventiquattr'ore consecutive. Il mese e l'anno sono computati secondo il calendario comune. | ||||||
| È considerato carcere preventivo ogni carcerazione ordinata nel corso del procedimento penale per i bisogni dell'istruzione, per motivi di sicurezza o in vista d'estradizione. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta l'art. 37 n. 1 della L del 18 giu. 2004 sull'unione domestica registrata, in vigore dal 1°gen. 2007 (RU 2005 5685; FF 2003 1165). [2] RU 2006 3583 | ||||||
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RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 137 |
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| Chiunque, per procacciare a sé o ad altri un indebito profitto, si appropria una cosa mobile altrui, è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria, in quanto non ricorrano le condizioni degli articoli 138-140. | ||||||
| Se il colpevole ha trovato la cosa o ne è entrato in possesso in modo indipendente dalla sua volontà,se egli ha agito senza fine di lucro, ose il reato è stato commesso a danno di un congiunto o di un membro della comunione domestica,è punito soltanto a querela di parte. | ||||||
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RS 311.0 CP Codice penale svizzero del 21 dicembre 1937 Art. 272 [1] |
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| Chiunque, a profitto di uno Stato estero, o di un partito estero o di un'altra organizzazione dell'estero, e a pregiudizio della Svizzera o dei suoi attinenti, abitanti o delle sue organizzazioni, esercita un servizio di spionaggio politico od organizza un servizio siffatto,chiunque arruola persone per servizi siffatti o li favorisce,è punito con una pena detentiva sino a tre anni o con una pena pecuniaria. | ||||||
| Nei casi gravi, il giudice pronuncia una pena detentiva non inferiore ad un anno. È in modo particolare considerato come caso grave incitare ad azioni ovvero dare false informazioni atte a compromettere la sicurezza interna o esterna della Confederazione. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 5 ott. 1950, in vigore dal 5 gen. 1951 (RU 1951 1, 16; FF 1949 613). | ||||||
Registro DTF