S. 203 / Nr. 43 Obligationenrecht (d)
BGE 55 II 203
43. Urteil der I. Zivilabteilung vom 26. September 1929 i. S. Alimenta gegen
Lechner.
Regeste:
Art. 879
OR begründet keinen materiell-rechtlichen Exhibitionsanspruch,
sondern nur einen Anspruch auf Herausgabe in einem schwebenden Prozess.
OR Art. 330 Abs. 2, 877, 879.
A. - Hans Lechner, Weingrosshändler in Bolzano, stand mit einem Enrico
Battistel und Johann Vigl im
Seite: 204
Geschäftsverkehr und kam auf diese Weise in den Besitz von zwei Akzepten des
Battistel, für die er diesen belangte. Dabei wurden Ansprüche mit Arrest
belegt, welche Battistel an die heute in Liquidation befindliche
Genossenschaft Alimenta in St. Gallen besessen haben soll. Diese wurden im
Verwertungsverfahren am 1. Februar 1929 gemäss Art. 151 Abs. 2
SchKG bis zum
Betrage von 4800 Fr. an Lechner abgetreten. Die Alimenta bestritt jedoch, dem
Battistel noch irgendetwas schuldig zu sein, worauf Lechner beim
Handelsgericht des Kantons St. Gallen Klage einleitete mit dem Begehren: «1.
Es sei die Beklagte gerichtlich zu veranlassen, dem Kläger Aus- und Abrechnung
über ihr Rechnungsverhältnis mit Enrico Battistel, früher Meran, und als
Belege dafür die erforderlichen Bücher, Aufschriebe und Korrespondenzen zu
unterbreiten, unter Kostenfolge. 2. Für den Fall, dass dem Enrico Battistel
auf Grund der Abrechnung oder der Bücher und Belege Ansprüche gegen die
Beklagte zustehen, oder falls dem Genannten am 1. Februar 1929 solche
Ansprüche zustanden und zur Zeit des Urteilsspruches durch schuldhaftes
Verhalten der Beklagten nicht mehr zustehen sollten, habe die Beklagte dem
Kläger den Betrag des gegenwärtigen oder damaligen Anspruches bis zur Höhe von
4800 Fr. nebst Zins zu 5% seit 1. Februar 1929, oder einen Betrag nach
richterlichem Ermessen auszuzahlen, unter Kostenfolge.»
B. - Mit Urteil vom 15. Juli 1929 hat das Handelsgericht des Kantons St.
Gallen Ziffer 1 der Klage in dem Sinne geschützt, dass es die Beklagte
verpflichtete, dem Kläger das Konto Battistel, oder einen beglaubigten Auszug
davon vorzuweisen. Auf Ziffer 2 der Klage ist das Gericht nicht eingetreten,
weil es sich hiebei um eine Feststellungsklage handle, der das
Feststellungsinteresse fehle.
C. - Hiegegen hat die Beklagte am 15. August 1929 die Berufung an das
Bundesgericht erklärt mit dem Begehren, es sei in Aufhebung des angefochtenen
Entscheides die Klage abzuweisen.
Seite: 205
D. - Der Kläger hat beantragt, es sei auf die Berufung nicht einzutreten;
eventuell sei diese abzuweisen.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.- (Eintretensfrage).
2.- Das heute einzig noch streitige Klagebegehren Ziffer 1 wird vom Kläger auf
Art. 879
OR gegründet, wonach diejenigen, die zur Führung von Geschäftsbüchern
verpflichtet sind, bei Streitigkeiten über Rechtsverhältnisse, welche aus dem
Betriebe eines Geschäftes herrühren, zur Vorlegung dieser Bücher angehalten
werden können. Der Kläger erblickt darin einen materiell-rechtlichen
Exhibitionsanspruch, der auch ausserhalb eines schwebenden Prozesses,
selbständig geltend gemacht werden könne. Die Vorinstanz ist ihm in dieser
Auffassung gefolgt, wobei sie in erster Linie darauf hinwies, dass die
fragliche Bestimmung in Art. 37 des früheren deutschen Handelsgesetzbuches,
welche der vorwürfigen Vorschrift als Vorbild gedient, dahin gelautet habe,
dass im Laufe eines Rechtsstreites der Richter die Vorlegung der Handelsbücher
anordnen könne. Wenn nun der schweizerische Gesetzgeber sich nicht an diesen
Wortlaut gehalten, sondern die Worte über die richterliche Befugnis gestrichen
habe, so müsse dies absichtlich geschehen sein, und es sei dies wohl darauf
zurückzuführen, dass der schweizerische Gesetzgeber bei Erlass des
Obligationenrechtes nicht, wie der deutsche Gesetzgeber, ein ausgebildetes
Landrecht habe voraussetzen können, das die privatrechtliche Editionspflicht
geregelt hätte; vielmehr hätten solche Bestimmungen nur in einzelnen Kantonen,
wie z. B. im Kanton Zürich, bestanden. Es habe daher der Aufgabe des
schweizerischen Gesetzgebers entsprochen, eine Vorschrift zu erlassen, die
innerhalb und ausserhalb eines Prozesses allgemeine Anwendung finden könne.
Dieser Auffassung kann nicht beigetreten werden. Richtig ist allerdings, dass
nur wenige Kantone das im gemeinen
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Recht entwickelte Institut der privatrechtlichen Exhibitionspflicht in ihre
Gesetzgebung aufgenommen hatten. Allein, wenn dies vom eidgenössischen
Gesetzgeber als ein Mangel empfunden worden wäre, so hätte er zweifellos
anlässlich der Vereinheitlichung des gesamten Zivilrechtes eine den §§ 809 und
810 des deutschen BGB entsprechende, diese Pflicht allgemein statuierende
Bestimmung erlassen. Da dies nicht geschehen, d. h. die privatrechtliche
Exhibitionspflicht als allgemeines Rechtsprinzip nicht anerkannt worden ist,
liegt auch kein Anlass zur Annahme vor, dass der eidgenössische Gesetzgeber
mit Bezug auf die Geschäftsbücher die Statuierung einer solchen Pflicht als
imperatives Bedürfnis empfunden hätte. Gegenteils muss die in der Folge
bekundete grundsätzlich ablehnende Stellungnahme gegenüber diesem
Rechtsinstitut als ein Indiz dafür erachtet werden, dass auch mit der
Vorschrift des Art. 879
OR nur die prozessuale Editionspflicht eingeführt
werden wollte. Dem hält die Vorinstanz allerdings entgegen, dass der
eidgenössische Gesetzgeber die Kompetenz zum Erlass zivilprozessualer
Bestimmungen nicht besessen habe. Das ist an sich richtig. Allein hier handelt
es sich um einen Sonderfall, wo sich ein derartiger Eingriff zum Schutz des
materiellen Rechtes geradezu aufdrängte. Der Zweck der einer im
Handelsregister eingetragenen Person obliegenden Buchführungspflicht (Art. 877
OR) besteht vorwiegend darin, dass diese Bücher im Prozessfalle als
Beweismittel angerufen und verwendet werden können und zwar sowohl auf
Begehren ihres Inhabers selber, wie auch auf Antrag der Gegenpartei. Nun
hatten aber zur Zeit des Erlasses des Obligationenrechtes, wie übrigens auch
heute noch, nicht alle Kantone die prozessuale Editionspflicht in ihrer
Zivilprozessgesetzgebung eingeführt bezw. genügend ausgebildet. Es bestand
daher für den eidgenössischen Gesetzgeber eine Notwendigkeit, diese Pflicht
mit Bezug auf die Geschäftsbücher von Bundes wegen zu normieren, ansonst es
den Kantonen freigestanden wäre, die durch das Bundesrecht
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eingeführte Buchführungspflicht von vorneherein ihrer Wirksamkeit zu berauben.
Bei dieser Sachlage liegt kein Anlass vor, in dem Umstande, dass die Fassung
des Art. 37
des früheren deutschen Handelsgesetzbuches nicht wörtlich in den
Art. 879
OR herübergenommen wurde, ein Indiz dafür zu erblichen, dass dem Art.
879
OR ein von seinem Vorbild abweichender Sinn habe gegeben werden wollen.
Vielmehr handelt es sich bei dieser Verschiedenheit offenbar lediglich um eine
rein redaktionelle Änderung; das ergibt sich auch aus dem Wortlaut des Art.
879
OR selber, der allein und für sich betrachtet keineswegs der Auslegung der
Vorinstanz ruft. Die Vorinstanz gibt selber zu, dass ein sachliches Interesse
an einer solchen Vorlegung nur dann vorhanden sein könne, wenn über den
Anspruch, auf den sich ein Eintrag beziehen soll, eine Differenz bestehe. Dann
wäre es aber, wenn der Gesetzgeber durch Art. 879
OR eine privatrechtliche,
von einem schwebenden Prozessverfahren unabhängige Exhibitionspflicht hätte
einführen wollen, nicht notwendig gewesen, besonders hervorzuheben, dass diese
Vorlegung «bei Streitigkeiten» zu erfolgen habe; das spricht dafür, dass der
Gesetzgeber unter Streitigkeiten hängige Prozessverfahren verstanden hat,
besonders, wenn man noch weiter berücksichtigt, dass Art. 879
OR von
«Vorlegung» (produire, produzione) spricht, was - zumal nach dem französischen
und italienischen Sprachgebrauch - auf eine dem Richter gegenüber bestehende
Editionspflicht hinweist. So wurde auch in Art. 330 Abs. 2
OR, der bei
Gewinnanteilsvereinbarung eine Büchereditionspflicht des Dienstherrn seinem
Dienstpflichtigen gegenüber aufstellt, nicht der Ausdruck Pflicht zur
Vorlegung verwendet, sondern die Fassung gewählt, der Dienstherr habe
«Einsicht in die Geschäftsbücher zu gewähren.» Gegen die Auffassung der
Vorinstanz spricht übrigens auch noch die Tatsache, dass bei der Beratung über
die Revision des Art. 879
OR sowohl der Referent, wie auch sämtliche
Kommissionsmitglieder
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stillschweigend von der Auffassung ausgegangen sind, dass es sich hiebei
lediglich um eine prozessuale Editionspflicht handle (vgl. Protokoll der
Expertenkommission S. 744 f.; ferner BGE 19 S. 300; HEUSLER, Der Zivilprozess
der Schweiz S. 115).
Muss aber dem Kläger ein selbständiger materieller Editionsanspruch
abgesprochen werden, so ist die Klage, nachdem die Vorinstanz auf das
Klagebegehren 2 aus prozessualen Gründen nicht eingetreten ist und sich das
Klagebegehren 1 somit ausschliesslich noch als ein derartiger
privatrechtlicher Anspruch darstellt, abzuweisen.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
Die Berufung wird gutgeheissen und demgemäss in Aufhebung des Urteils des
Handelsgerichtes des Kantons St. Gallen vom 15. Juli 1929 die Klage
abgewiesen.
BGE 55 II 203
43. Urteil der I. Zivilabteilung vom 26. September 1929 i. S. Alimenta gegen
Lechner.
Regeste:
Art. 879
|
RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 879 |
||||||
| L'assemblea generale dei soci costituisce l'organo supremo della società cooperativa. | ||||||
| L'assemblea generale ha i poteri intrasmissibili seguenti: [1] | ||||||
| l'approvazione e la modificazione dello statuto; | ||||||
| la nomina dell'amministrazione e dell'ufficio di revisione; | ||||||
| l'approvazione del conto annuale e, se del caso, la deliberazione sull'impiego dell'utile risultante dal bilancio; | ||||||
| l'approvazione della relazione annuale e del conto di gruppo; | ||||||
| la deliberazione sul rimborso delle riserve da capitale; | ||||||
| il discarico all'amministrazione; | ||||||
| le deliberazioni sopra le materie ad essa riservate dalla legge o dallo statuto. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [3] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). [4] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 23 dic. 2011 (Diritto contabile), in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6679; FF 2008 1321). [5] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). | ||||||
sondern nur einen Anspruch auf Herausgabe in einem schwebenden Prozess.
OR Art. 330 Abs. 2, 877, 879.
A. - Hans Lechner, Weingrosshändler in Bolzano, stand mit einem Enrico
Battistel und Johann Vigl im
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Geschäftsverkehr und kam auf diese Weise in den Besitz von zwei Akzepten des
Battistel, für die er diesen belangte. Dabei wurden Ansprüche mit Arrest
belegt, welche Battistel an die heute in Liquidation befindliche
Genossenschaft Alimenta in St. Gallen besessen haben soll. Diese wurden im
Verwertungsverfahren am 1. Februar 1929 gemäss Art. 151 Abs. 2
|
RS 281.1 LEF Legge federale dell'11 aprile 1889 sulla esecuzione e sul fallimento (LEF) Art. 151 [1] |
||||||
| La domanda d'esecuzione per un credito garantito da pegno (art. 37) deve enunciare, oltre alle indicazioni enumerate nell'articolo 67, l'oggetto del pegno. All'occorrenza, essa deve inoltre precisare: | ||||||
| il nome del terzo che ha costituito il pegno o che ne è diventato proprietario; | ||||||
| se il fondo pignorato è l'abitazione familiare (art. 169 CC [2]) o l'abitazione comune (art. 14 della L del 18 giu. 2004 [3] sull'unione domestica registrata) del debitore o del terzo. [4] | ||||||
| Il creditore che domanda l'esecuzione per la realizzazione di un pegno manuale sul quale gravi un diritto di pegno posteriore di un terzo (art. 886 CC) deve informarne quest'ultimo. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 16 dic. 1994, in vigore dal 1° gen. 1997 RU 1995 1227; FF 1991 III 1). [2] RS 210 [3] RS 211.231 [4] Nuovo testo giusta l'all. n. 16 della L del 18 giu. 2004 sull'unione domestica registrata, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2005 5685; FF 2003 1165). | ||||||
Betrage von 4800 Fr. an Lechner abgetreten. Die Alimenta bestritt jedoch, dem
Battistel noch irgendetwas schuldig zu sein, worauf Lechner beim
Handelsgericht des Kantons St. Gallen Klage einleitete mit dem Begehren: «1.
Es sei die Beklagte gerichtlich zu veranlassen, dem Kläger Aus- und Abrechnung
über ihr Rechnungsverhältnis mit Enrico Battistel, früher Meran, und als
Belege dafür die erforderlichen Bücher, Aufschriebe und Korrespondenzen zu
unterbreiten, unter Kostenfolge. 2. Für den Fall, dass dem Enrico Battistel
auf Grund der Abrechnung oder der Bücher und Belege Ansprüche gegen die
Beklagte zustehen, oder falls dem Genannten am 1. Februar 1929 solche
Ansprüche zustanden und zur Zeit des Urteilsspruches durch schuldhaftes
Verhalten der Beklagten nicht mehr zustehen sollten, habe die Beklagte dem
Kläger den Betrag des gegenwärtigen oder damaligen Anspruches bis zur Höhe von
4800 Fr. nebst Zins zu 5% seit 1. Februar 1929, oder einen Betrag nach
richterlichem Ermessen auszuzahlen, unter Kostenfolge.»
B. - Mit Urteil vom 15. Juli 1929 hat das Handelsgericht des Kantons St.
Gallen Ziffer 1 der Klage in dem Sinne geschützt, dass es die Beklagte
verpflichtete, dem Kläger das Konto Battistel, oder einen beglaubigten Auszug
davon vorzuweisen. Auf Ziffer 2 der Klage ist das Gericht nicht eingetreten,
weil es sich hiebei um eine Feststellungsklage handle, der das
Feststellungsinteresse fehle.
C. - Hiegegen hat die Beklagte am 15. August 1929 die Berufung an das
Bundesgericht erklärt mit dem Begehren, es sei in Aufhebung des angefochtenen
Entscheides die Klage abzuweisen.
Seite: 205
D. - Der Kläger hat beantragt, es sei auf die Berufung nicht einzutreten;
eventuell sei diese abzuweisen.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.- (Eintretensfrage).
2.- Das heute einzig noch streitige Klagebegehren Ziffer 1 wird vom Kläger auf
Art. 879
|
RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 879 |
||||||
| L'assemblea generale dei soci costituisce l'organo supremo della società cooperativa. | ||||||
| L'assemblea generale ha i poteri intrasmissibili seguenti: [1] | ||||||
| l'approvazione e la modificazione dello statuto; | ||||||
| la nomina dell'amministrazione e dell'ufficio di revisione; | ||||||
| l'approvazione del conto annuale e, se del caso, la deliberazione sull'impiego dell'utile risultante dal bilancio; | ||||||
| l'approvazione della relazione annuale e del conto di gruppo; | ||||||
| la deliberazione sul rimborso delle riserve da capitale; | ||||||
| il discarico all'amministrazione; | ||||||
| le deliberazioni sopra le materie ad essa riservate dalla legge o dallo statuto. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [3] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). [4] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 23 dic. 2011 (Diritto contabile), in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6679; FF 2008 1321). [5] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). | ||||||
verpflichtet sind, bei Streitigkeiten über Rechtsverhältnisse, welche aus dem
Betriebe eines Geschäftes herrühren, zur Vorlegung dieser Bücher angehalten
werden können. Der Kläger erblickt darin einen materiell-rechtlichen
Exhibitionsanspruch, der auch ausserhalb eines schwebenden Prozesses,
selbständig geltend gemacht werden könne. Die Vorinstanz ist ihm in dieser
Auffassung gefolgt, wobei sie in erster Linie darauf hinwies, dass die
fragliche Bestimmung in Art. 37 des früheren deutschen Handelsgesetzbuches,
welche der vorwürfigen Vorschrift als Vorbild gedient, dahin gelautet habe,
dass im Laufe eines Rechtsstreites der Richter die Vorlegung der Handelsbücher
anordnen könne. Wenn nun der schweizerische Gesetzgeber sich nicht an diesen
Wortlaut gehalten, sondern die Worte über die richterliche Befugnis gestrichen
habe, so müsse dies absichtlich geschehen sein, und es sei dies wohl darauf
zurückzuführen, dass der schweizerische Gesetzgeber bei Erlass des
Obligationenrechtes nicht, wie der deutsche Gesetzgeber, ein ausgebildetes
Landrecht habe voraussetzen können, das die privatrechtliche Editionspflicht
geregelt hätte; vielmehr hätten solche Bestimmungen nur in einzelnen Kantonen,
wie z. B. im Kanton Zürich, bestanden. Es habe daher der Aufgabe des
schweizerischen Gesetzgebers entsprochen, eine Vorschrift zu erlassen, die
innerhalb und ausserhalb eines Prozesses allgemeine Anwendung finden könne.
Dieser Auffassung kann nicht beigetreten werden. Richtig ist allerdings, dass
nur wenige Kantone das im gemeinen
Seite: 206
Recht entwickelte Institut der privatrechtlichen Exhibitionspflicht in ihre
Gesetzgebung aufgenommen hatten. Allein, wenn dies vom eidgenössischen
Gesetzgeber als ein Mangel empfunden worden wäre, so hätte er zweifellos
anlässlich der Vereinheitlichung des gesamten Zivilrechtes eine den §§ 809 und
810 des deutschen BGB entsprechende, diese Pflicht allgemein statuierende
Bestimmung erlassen. Da dies nicht geschehen, d. h. die privatrechtliche
Exhibitionspflicht als allgemeines Rechtsprinzip nicht anerkannt worden ist,
liegt auch kein Anlass zur Annahme vor, dass der eidgenössische Gesetzgeber
mit Bezug auf die Geschäftsbücher die Statuierung einer solchen Pflicht als
imperatives Bedürfnis empfunden hätte. Gegenteils muss die in der Folge
bekundete grundsätzlich ablehnende Stellungnahme gegenüber diesem
Rechtsinstitut als ein Indiz dafür erachtet werden, dass auch mit der
Vorschrift des Art. 879
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 879 |
||||||
| L'assemblea generale dei soci costituisce l'organo supremo della società cooperativa. | ||||||
| L'assemblea generale ha i poteri intrasmissibili seguenti: [1] | ||||||
| l'approvazione e la modificazione dello statuto; | ||||||
| la nomina dell'amministrazione e dell'ufficio di revisione; | ||||||
| l'approvazione del conto annuale e, se del caso, la deliberazione sull'impiego dell'utile risultante dal bilancio; | ||||||
| l'approvazione della relazione annuale e del conto di gruppo; | ||||||
| la deliberazione sul rimborso delle riserve da capitale; | ||||||
| il discarico all'amministrazione; | ||||||
| le deliberazioni sopra le materie ad essa riservate dalla legge o dallo statuto. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [3] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). [4] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 23 dic. 2011 (Diritto contabile), in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6679; FF 2008 1321). [5] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). | ||||||
werden wollte. Dem hält die Vorinstanz allerdings entgegen, dass der
eidgenössische Gesetzgeber die Kompetenz zum Erlass zivilprozessualer
Bestimmungen nicht besessen habe. Das ist an sich richtig. Allein hier handelt
es sich um einen Sonderfall, wo sich ein derartiger Eingriff zum Schutz des
materiellen Rechtes geradezu aufdrängte. Der Zweck der einer im
Handelsregister eingetragenen Person obliegenden Buchführungspflicht (Art. 877
|
RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 877 |
||||||
| Se i soci sono illimitatamente o limitatamente responsabili dei debiti della società o sono tenuti ad eseguire versamenti suppletivi, l'amministrazione deve, entro tre mesi, notificare al registro di commercio ogni ammissione od uscita. | ||||||
| Inoltre, ogni socio receduto od escluso e gli eredi d'un socio defunto hanno il diritto di far iscrivere direttamente nel registro di commercio il recesso, l'esclusione o la morte. L'ufficio del registro di commercio deve portare immediatamente tale notificazione a conoscenza dell'amministrazione della società. | ||||||
| Le società mutue d'assicurazione al beneficio d'una concessione sono esonerate dall'obbligo di notificare i loro soci all'ufficio del registro di commercio. | ||||||
OR) besteht vorwiegend darin, dass diese Bücher im Prozessfalle als
Beweismittel angerufen und verwendet werden können und zwar sowohl auf
Begehren ihres Inhabers selber, wie auch auf Antrag der Gegenpartei. Nun
hatten aber zur Zeit des Erlasses des Obligationenrechtes, wie übrigens auch
heute noch, nicht alle Kantone die prozessuale Editionspflicht in ihrer
Zivilprozessgesetzgebung eingeführt bezw. genügend ausgebildet. Es bestand
daher für den eidgenössischen Gesetzgeber eine Notwendigkeit, diese Pflicht
mit Bezug auf die Geschäftsbücher von Bundes wegen zu normieren, ansonst es
den Kantonen freigestanden wäre, die durch das Bundesrecht
Seite: 207
eingeführte Buchführungspflicht von vorneherein ihrer Wirksamkeit zu berauben.
Bei dieser Sachlage liegt kein Anlass vor, in dem Umstande, dass die Fassung
des Art. 37
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 37 |
||||||
| Il mandatario, fino a tanto che ignora la cessazione del mandato, continua ad agire validamente pel mandante o suoi aventi causa, come se il mandato sussistesse ancora. | ||||||
| Sono eccettuati i casi in cui il terzo conoscesse la cessazione del mandato. | ||||||
Art. 879
|
RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 879 |
||||||
| L'assemblea generale dei soci costituisce l'organo supremo della società cooperativa. | ||||||
| L'assemblea generale ha i poteri intrasmissibili seguenti: [1] | ||||||
| l'approvazione e la modificazione dello statuto; | ||||||
| la nomina dell'amministrazione e dell'ufficio di revisione; | ||||||
| l'approvazione del conto annuale e, se del caso, la deliberazione sull'impiego dell'utile risultante dal bilancio; | ||||||
| l'approvazione della relazione annuale e del conto di gruppo; | ||||||
| la deliberazione sul rimborso delle riserve da capitale; | ||||||
| il discarico all'amministrazione; | ||||||
| le deliberazioni sopra le materie ad essa riservate dalla legge o dallo statuto. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [3] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). [4] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 23 dic. 2011 (Diritto contabile), in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6679; FF 2008 1321). [5] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). | ||||||
879
|
RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 879 |
||||||
| L'assemblea generale dei soci costituisce l'organo supremo della società cooperativa. | ||||||
| L'assemblea generale ha i poteri intrasmissibili seguenti: [1] | ||||||
| l'approvazione e la modificazione dello statuto; | ||||||
| la nomina dell'amministrazione e dell'ufficio di revisione; | ||||||
| l'approvazione del conto annuale e, se del caso, la deliberazione sull'impiego dell'utile risultante dal bilancio; | ||||||
| l'approvazione della relazione annuale e del conto di gruppo; | ||||||
| la deliberazione sul rimborso delle riserve da capitale; | ||||||
| il discarico all'amministrazione; | ||||||
| le deliberazioni sopra le materie ad essa riservate dalla legge o dallo statuto. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [3] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). [4] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 23 dic. 2011 (Diritto contabile), in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6679; FF 2008 1321). [5] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). | ||||||
Vielmehr handelt es sich bei dieser Verschiedenheit offenbar lediglich um eine
rein redaktionelle Änderung; das ergibt sich auch aus dem Wortlaut des Art.
879
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 879 |
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| L'assemblea generale dei soci costituisce l'organo supremo della società cooperativa. | ||||||
| L'assemblea generale ha i poteri intrasmissibili seguenti: [1] | ||||||
| l'approvazione e la modificazione dello statuto; | ||||||
| la nomina dell'amministrazione e dell'ufficio di revisione; | ||||||
| l'approvazione del conto annuale e, se del caso, la deliberazione sull'impiego dell'utile risultante dal bilancio; | ||||||
| l'approvazione della relazione annuale e del conto di gruppo; | ||||||
| la deliberazione sul rimborso delle riserve da capitale; | ||||||
| il discarico all'amministrazione; | ||||||
| le deliberazioni sopra le materie ad essa riservate dalla legge o dallo statuto. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [3] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). [4] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 23 dic. 2011 (Diritto contabile), in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6679; FF 2008 1321). [5] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). | ||||||
Vorinstanz ruft. Die Vorinstanz gibt selber zu, dass ein sachliches Interesse
an einer solchen Vorlegung nur dann vorhanden sein könne, wenn über den
Anspruch, auf den sich ein Eintrag beziehen soll, eine Differenz bestehe. Dann
wäre es aber, wenn der Gesetzgeber durch Art. 879
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 879 |
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| L'assemblea generale dei soci costituisce l'organo supremo della società cooperativa. | ||||||
| L'assemblea generale ha i poteri intrasmissibili seguenti: [1] | ||||||
| l'approvazione e la modificazione dello statuto; | ||||||
| la nomina dell'amministrazione e dell'ufficio di revisione; | ||||||
| l'approvazione del conto annuale e, se del caso, la deliberazione sull'impiego dell'utile risultante dal bilancio; | ||||||
| l'approvazione della relazione annuale e del conto di gruppo; | ||||||
| la deliberazione sul rimborso delle riserve da capitale; | ||||||
| il discarico all'amministrazione; | ||||||
| le deliberazioni sopra le materie ad essa riservate dalla legge o dallo statuto. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [3] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). [4] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 23 dic. 2011 (Diritto contabile), in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6679; FF 2008 1321). [5] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). | ||||||
von einem schwebenden Prozessverfahren unabhängige Exhibitionspflicht hätte
einführen wollen, nicht notwendig gewesen, besonders hervorzuheben, dass diese
Vorlegung «bei Streitigkeiten» zu erfolgen habe; das spricht dafür, dass der
Gesetzgeber unter Streitigkeiten hängige Prozessverfahren verstanden hat,
besonders, wenn man noch weiter berücksichtigt, dass Art. 879
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 879 |
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| L'assemblea generale dei soci costituisce l'organo supremo della società cooperativa. | ||||||
| L'assemblea generale ha i poteri intrasmissibili seguenti: [1] | ||||||
| l'approvazione e la modificazione dello statuto; | ||||||
| la nomina dell'amministrazione e dell'ufficio di revisione; | ||||||
| l'approvazione del conto annuale e, se del caso, la deliberazione sull'impiego dell'utile risultante dal bilancio; | ||||||
| l'approvazione della relazione annuale e del conto di gruppo; | ||||||
| la deliberazione sul rimborso delle riserve da capitale; | ||||||
| il discarico all'amministrazione; | ||||||
| le deliberazioni sopra le materie ad essa riservate dalla legge o dallo statuto. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [3] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). [4] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 23 dic. 2011 (Diritto contabile), in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6679; FF 2008 1321). [5] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). | ||||||
«Vorlegung» (produire, produzione) spricht, was - zumal nach dem französischen
und italienischen Sprachgebrauch - auf eine dem Richter gegenüber bestehende
Editionspflicht hinweist. So wurde auch in Art. 330 Abs. 2
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 330 |
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| Se il lavoratore fornisce al datore di lavoro una cauzione per assicurare l'adempimento degli obblighi derivantigli dal rapporto di lavoro, il datore di lavoro deve tenerla separata dal suo patrimonio e prestare garanzia per essa. | ||||||
| Il datore di lavoro deve restituire la cauzione al più tardi alla fine del rapporto di lavoro in quanto la data della restituzione non sia stata differita per accordo scritto. | ||||||
| Il datore di lavoro, se fa valere pretese contestate derivanti dal rapporto di lavoro, può trattenere la cauzione sino alla decisione, ma deve depositarla in giudizio a domanda del lavoratore. | ||||||
| In caso di fallimento del datore di lavoro, il lavoratore può chiedere la restituzione della cauzione tenuta separata dal patrimonio del datore di lavoro, riservate le pretese di questo ultimo derivanti dal rapporto di lavoro. | ||||||
Gewinnanteilsvereinbarung eine Büchereditionspflicht des Dienstherrn seinem
Dienstpflichtigen gegenüber aufstellt, nicht der Ausdruck Pflicht zur
Vorlegung verwendet, sondern die Fassung gewählt, der Dienstherr habe
«Einsicht in die Geschäftsbücher zu gewähren.» Gegen die Auffassung der
Vorinstanz spricht übrigens auch noch die Tatsache, dass bei der Beratung über
die Revision des Art. 879
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 879 |
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| L'assemblea generale dei soci costituisce l'organo supremo della società cooperativa. | ||||||
| L'assemblea generale ha i poteri intrasmissibili seguenti: [1] | ||||||
| l'approvazione e la modificazione dello statuto; | ||||||
| la nomina dell'amministrazione e dell'ufficio di revisione; | ||||||
| l'approvazione del conto annuale e, se del caso, la deliberazione sull'impiego dell'utile risultante dal bilancio; | ||||||
| l'approvazione della relazione annuale e del conto di gruppo; | ||||||
| la deliberazione sul rimborso delle riserve da capitale; | ||||||
| il discarico all'amministrazione; | ||||||
| le deliberazioni sopra le materie ad essa riservate dalla legge o dallo statuto. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [3] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). [4] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 23 dic. 2011 (Diritto contabile), in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6679; FF 2008 1321). [5] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). | ||||||
Kommissionsmitglieder
Seite: 208
stillschweigend von der Auffassung ausgegangen sind, dass es sich hiebei
lediglich um eine prozessuale Editionspflicht handle (vgl. Protokoll der
Expertenkommission S. 744 f.; ferner BGE 19 S. 300; HEUSLER, Der Zivilprozess
der Schweiz S. 115).
Muss aber dem Kläger ein selbständiger materieller Editionsanspruch
abgesprochen werden, so ist die Klage, nachdem die Vorinstanz auf das
Klagebegehren 2 aus prozessualen Gründen nicht eingetreten ist und sich das
Klagebegehren 1 somit ausschliesslich noch als ein derartiger
privatrechtlicher Anspruch darstellt, abzuweisen.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
Die Berufung wird gutgeheissen und demgemäss in Aufhebung des Urteils des
Handelsgerichtes des Kantons St. Gallen vom 15. Juli 1929 die Klage
abgewiesen.
Registro di legislazione
CO 37
CO 330
CO 877
CO 879
LEF 151
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 37 |
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| Il mandatario, fino a tanto che ignora la cessazione del mandato, continua ad agire validamente pel mandante o suoi aventi causa, come se il mandato sussistesse ancora. | ||||||
| Sono eccettuati i casi in cui il terzo conoscesse la cessazione del mandato. | ||||||
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 330 |
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| Se il lavoratore fornisce al datore di lavoro una cauzione per assicurare l'adempimento degli obblighi derivantigli dal rapporto di lavoro, il datore di lavoro deve tenerla separata dal suo patrimonio e prestare garanzia per essa. | ||||||
| Il datore di lavoro deve restituire la cauzione al più tardi alla fine del rapporto di lavoro in quanto la data della restituzione non sia stata differita per accordo scritto. | ||||||
| Il datore di lavoro, se fa valere pretese contestate derivanti dal rapporto di lavoro, può trattenere la cauzione sino alla decisione, ma deve depositarla in giudizio a domanda del lavoratore. | ||||||
| In caso di fallimento del datore di lavoro, il lavoratore può chiedere la restituzione della cauzione tenuta separata dal patrimonio del datore di lavoro, riservate le pretese di questo ultimo derivanti dal rapporto di lavoro. | ||||||
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 877 |
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| Se i soci sono illimitatamente o limitatamente responsabili dei debiti della società o sono tenuti ad eseguire versamenti suppletivi, l'amministrazione deve, entro tre mesi, notificare al registro di commercio ogni ammissione od uscita. | ||||||
| Inoltre, ogni socio receduto od escluso e gli eredi d'un socio defunto hanno il diritto di far iscrivere direttamente nel registro di commercio il recesso, l'esclusione o la morte. L'ufficio del registro di commercio deve portare immediatamente tale notificazione a conoscenza dell'amministrazione della società. | ||||||
| Le società mutue d'assicurazione al beneficio d'una concessione sono esonerate dall'obbligo di notificare i loro soci all'ufficio del registro di commercio. | ||||||
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RS 220 CO Legge federale del 30 marzo 1911 di complemento del Codice civile svizzero (Libro quinto: Diritto delle obbligazioni) Art. 879 |
||||||
| L'assemblea generale dei soci costituisce l'organo supremo della società cooperativa. | ||||||
| L'assemblea generale ha i poteri intrasmissibili seguenti: [1] | ||||||
| l'approvazione e la modificazione dello statuto; | ||||||
| la nomina dell'amministrazione e dell'ufficio di revisione; | ||||||
| l'approvazione del conto annuale e, se del caso, la deliberazione sull'impiego dell'utile risultante dal bilancio; | ||||||
| l'approvazione della relazione annuale e del conto di gruppo; | ||||||
| la deliberazione sul rimborso delle riserve da capitale; | ||||||
| il discarico all'amministrazione; | ||||||
| le deliberazioni sopra le materie ad essa riservate dalla legge o dallo statuto. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [2] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 16 dic. 2005 (Diritto della società a garanzia limitata; adeguamento del diritto della società anonima, della società cooperativa, del registro di commercio e delle ditte commerciali), in vigore dal 1° gen. 2008 (RU 2007 4791; FF 2002 2841, 2004 3545). [3] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). [4] Nuovo testo giusta la cifra I n. 3 della LF del 23 dic. 2011 (Diritto contabile), in vigore dal 1° gen. 2013 (RU 2012 6679; FF 2008 1321). [5] Introdotto dalla cifra I della LF del 19 giu. 2020 (Diritto della società anonima), in vigore dal 1° gen. 2023 (RU 2020 4005; 2022 109; FF 2017 325). | ||||||
|
RS 281.1 LEF Legge federale dell'11 aprile 1889 sulla esecuzione e sul fallimento (LEF) Art. 151 [1] |
||||||
| La domanda d'esecuzione per un credito garantito da pegno (art. 37) deve enunciare, oltre alle indicazioni enumerate nell'articolo 67, l'oggetto del pegno. All'occorrenza, essa deve inoltre precisare: | ||||||
| il nome del terzo che ha costituito il pegno o che ne è diventato proprietario; | ||||||
| se il fondo pignorato è l'abitazione familiare (art. 169 CC [2]) o l'abitazione comune (art. 14 della L del 18 giu. 2004 [3] sull'unione domestica registrata) del debitore o del terzo. [4] | ||||||
| Il creditore che domanda l'esecuzione per la realizzazione di un pegno manuale sul quale gravi un diritto di pegno posteriore di un terzo (art. 886 CC) deve informarne quest'ultimo. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 16 dic. 1994, in vigore dal 1° gen. 1997 RU 1995 1227; FF 1991 III 1). [2] RS 210 [3] RS 211.231 [4] Nuovo testo giusta l'all. n. 16 della L del 18 giu. 2004 sull'unione domestica registrata, in vigore dal 1° gen. 2007 (RU 2005 5685; FF 2003 1165). | ||||||
Registro DTF