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Auszug aus dem Urteil der Abteilung III
i. S. X. gegen Bundeskanzlei
C-6123/2009 vom 20. Juni 2011
Zutritt zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude.
Art. 17 Abs. 1
BV. Art. 48 Abs. 1
und Art. 62f
RVOG. Art. 8
OV-BK 1999. Art. 7 Abs. 3
OV-BK. Art. 2 Abs. 3
und Art. 7 Abs. 1
MAkkV.
1. Die Verweigerung der Zutrittsberechtigung zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude für Medienschaffende stellt einen leichten Eingriff in die Medienfreiheit dar (E. 3.2.1-3.2.4).
2. Die MAkkV, welche die Voraussetzungen für die Zutrittsberechtigung regelt, entbehrt einer genügenden gesetzlichen Grundlage (E. 3.2.5-3.3).
3. Im Übrigen stellt die Ausübung einer Verbands-, PR- oder Werbetätigkeit im Sinne von Art. 2 Abs. 3
MAkkV kein grundsätzliches Hindernis für die Erteilung der Zutrittsberechtigung dar (E. 4-4.2.4).
4. Begriff des vorübergehenden Zutritts (E. 4.3).
Accès au Centre de presse du Palais fédéral et au Palais du Parlement.
Art. 17 al. 1 Cst. Art. 48 al. 1 et art. 62f LOGA. Art. 8 Org ChF de 1999. Art. 7 al. 3 Org ChF. Art. 2 al. 3 et art. 7 al. 1 OAccr.
1. Le refus d'autorisation d'accès au Centre de presse du Palais fédéral et au Palais du Parlement, destinée aux correspondants des médias, constitue une atteinte légère à la liberté des médias (consid. 3.2.1-3.2.4).
2. L'OAccr, qui règle les conditions d'obtention de cette autorisation d'accès, ne repose pas sur une base légale suffisante (consid. 3.2.5-3.3).
3. Par ailleurs, l'exercice d'une activité associative, de relations publiques ou publicitaire au sens de l'art. 2 al. 3 OAccr ne constitue pas un obstacle de principe à l'octroi d'une autorisation d'accès (consid. 4-4.2.4).
4. Notion d'accès temporaire (consid. 4.3).
Accesso al Centro media di Palazzo federale e al Palazzo del Parlamento.
Art. 17 cpv. 1 Cost. Art. 48 cpv. 1 e art. 62f LOGA. Art. 8 OrgCaF 1999. Art. 7 cpv. 3 OrgCaF. Art. 2 cpv. 3 e art. 7 cpv. 1 OAGio.
1. Il rifiuto a un giornalista del diritto di accedere al Centro media di Palazzo federale e al Palazzo del Parlamento configura una restrizione lieve della libertà dei media (consid. 3.2.1-3.2.4).
2. L'OAGio, che disciplina le condizioni del diritto di accesso, non poggia su una sufficiente base legale (consid. 3.2.5-3.3).
3. Per il resto, l'esercizio di un'attività legata a un'associazione o di attività di pubbliche relazioni e di pubblicità ai sensi dell'art. 2 cpv. 3 OAGio non osta di principio alla concessione del diritto di accesso (consid. 4-4.2.4).
4. Definizione di accesso provvisorio (consid. 4.3).
Der Medienschaffende X. (nachfolgend: Beschwerdeführer) ist als Redaktionsleiter für den Landwirtschaftlichen Informationsdienst (LID) tätig. Der LID bezeichnet sich auf seiner Homepage als Presse- und Informationsstelle der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft (vgl. < http://www.lid.ch/ >).
Mit Gesuch vom 14. April 2009 beantragte X. bei der Bundeskanzlei (BK) eine Zutrittsberechtigung zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude für ein Jahr. Dem Gesuch legte er eine Bestätigung seines Arbeitgebers LID bei, welche am 14. April 2009 von Y., Geschäftsführer, unterzeichnet worden war. Darin wurde erläutert, der LID berichte in seinen Publikationen täglich und wöchentlich über Aktualitäten und Hintergründe aus der Land- und Ernährungswirtschaft. Dazu gehörten auch agrarpolitische Themen, wie sie jeweils im Parlament debattiert und von der Verwaltung oder anderen Akteuren an Pressekonferenzen im Medienzentrum Bundeshaus kommuniziert würden. Damit der LID seine Dienstleistungen im gewohnten Rahmen erbringen könne, sei es unerlässlich, dass X. permanenten Zutritt zum Parlamentsgebäude und zum Medienzentrum erhalte. X. arbeite 100 % für die LID-Redaktion. Als Nachrichtenagentur der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft habe der LID im Medienzentrum ein Postfach und wolle dieses auch weiterhin regelmässig nutzen können.
Mit Verfügung vom 28. August 2009 wies die BK das Gesuch ab. Zur Begründung führte sie an, X. sei mit Schreiben vom 5. März 2009 auf die Voraussetzungen für die Erteilung eines Zutrittsausweises aufmerksam gemacht worden. Gemäss Art. 7 Abs. 1
der Verordnung vom 30. November 2007 über die Akkreditierung von Medienschaffenden (MAkkV, AS 2007 7011) müsse die Tätigkeit als Journalist nachgewiesen werden. Es sei darauf hingewiesen worden, dass Verbandsarbeit, PR- und Werbetätigkeiten in sinngemässer Anwendung von Art. 2 Abs. 3
MAkkV nicht als journalistische Tätigkeiten gelten würden. Die Notwendigkeit des Zutritts zu den betroffenen Räumlichkeiten müsse gemäss Art. 8 Abs. 3
MAkkV durch Bestätigung der Chefredaktion oder des Arbeitgebers oder durch andere geeignete Dokumente dargelegt werden. Das Gesuch müsse gemäss Art. 8 Abs. 3
und Art. 10 Abs. 1
MAkkV Angaben zur Dauer der benötigten Zutrittsberechtigung enthalten. Im vorliegenden Fall sei der geforderte Nachweis der journalistischen Tätigkeit beziehungsweise der benötigten Zutrittsberechtigung nicht erbracht worden. Deshalb könne dem Gesuch keine Folge gegeben werden. Der Zutritt zu einzelnen Veranstaltungen im Medienzentrum oder im Parlamentsgebäude bleibe für journalistisch
tätige Medienschaffende gewahrt. Der Beschwerdeführer habe jederzeit die Möglichkeit, gegen Vorlage eines persönlichen Ausweises an den jeweiligen Logen einen Tages-Badge zu behändigen.
Gegen diese Verfügung erhob X. am 25. September 2009 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht mit den Anträgen, die Verfügung vom 28. August 2009 sei aufzuheben und die BK anzuweisen, X. den beantragten Zutrittsausweis auszustellen; eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Zur Begründung machte X. im Wesentlichen geltend, Art. 2 Abs. 3
MAkkV sei auf die Zutrittsberechtigung nicht anzuwenden. Die MAkkV widerspreche zudem der Bundesverfassung und verfüge nicht über eine genügende gesetzliche Grundlage.
Das Bundesverwaltungsgericht heisst die Beschwerde gut.
Aus den Erwägungen:
3. Der Beschwerdeführer rügt, die MAkkV widerspreche dem übergeordneten Recht, insbesondere Art. 17
der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101). Die Verweigerung des freien Zutritts zum Medienzentrum Bundeshaus stelle einen Eingriff in die Medienfreiheit dar, für den weder die MAkkV selbst noch die Organisationsverordnung vom 5. Mai 1999 eine genügende gesetzliche Grundlage bildeten. Nachfolgend ist zu prüfen, wie es sich damit verhält.
3.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1
BV ist die Freiheit von Presse, Radio und Fernsehen sowie anderer Formen der öffentlichen fernmeldetechnischen Verbreitung von Darbietungen und Informationen gewährleistet. Vorab ist zu prüfen, ob die Möglichkeit des Zutritts zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude in den Schutzbereich der Medienfreiheit fällt.
3.1.1 Der persönliche Schutzbereich ist im Fall des Beschwerdeführers ohne Weiteres zu bejahen, da Art. 17 Abs. 1
BV Medienschaffende schützt (vgl. Herbert Burkert, in: Bernhard Ehrenzeller/Philippe Mastronardi/Rainer J. Schweizer/Klaus A. Vallender [Hrsg.], Die schweizerische Bundesverfassung, Kommentar, 2. Aufl., Zürich/
St. Gallen 2008 und Zürich/Basel/Genf 2008, Rz. 25 zu Art. 17).
3.1.2 In sachlicher Hinsicht sichert die Medienfreiheit den ungehinderten Nachrichtenfluss und den freien Meinungsaustausch; sie schützt die Recherchetätigkeit der Journalisten zur Herstellung von Medienerzeugnissen und zu deren Verbreitung in der Öffentlichkeit (BGE 137 I 8 E. 2.5; vgl. auch Jörg Paul Müller/Markus Schefer, Grundrechte in der Schweiz, 4. Aufl., Bern 2008, S. 438). Die entsprechenden Tätigkeiten sind in jeder Phase geschützt, von der Gründung des Mediums über die jeweilige Ausgestaltung bis hin zum Vertrieb beziehungsweise zum Bereithalten der Information (vgl. Burkert, a. a.O., Rz. 17 zu Art. 17). Nach der Rechtsprechung sind staatliche Beschränkungen der journalistischen Freiheit in der Phase der Informationsbeschaffung rechtfertigungsbedürftig und müssen die Eingriffsvoraussetzungen von Art. 36
BV wahren. Vom Schutz der Medienfreiheit erfasst wird dabei grundsätzlich jegliche Form der journalistischen Informationsbeschaffung, unabhängig davon, ob die Informationen allgemein zugänglich sind oder nicht (BGE 137 I 8 E. 2.5). Da der beantragte Zutritt zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude der Beschaffung von journalistisch relevanten Informationen dient, stellt
die Nichterteilung des entsprechenden Zutrittsausweises einen Eingriff in die Medienfreiheit dar.
3.1.3 (...)
3.2 Einschränkungen von Grundrechten bedürfen gemäss Art. 36 Abs. 1
BV einer gesetzlichen Grundlage; schwerwiegende Eingriffe müssen im Gesetz selbst, das heisst in einem formellen Gesetz, vorgesehen sein. Ausgenommen sind Fälle ernster, unmittelbarer und nicht anders abwendbarer Gefahr.
Das Erfordernis der gesetzlichen Grundlage betrifft einerseits die Normstufe, andererseits den Grad der Bestimmtheit der Norm. Für die Normstufe ist die demokratische Legitimierung des Erlasses entscheidend: Je schwerer der Eingriff wiegt, desto höher sind diesbezüglich die Anforderungen (vgl. Rainer J. Schweizer, in: Bernhard Ehrenzeller/Philippe Mastronardi/Rainer J. Schweizer/Kurt A. Vallender [Hrsg.], Die schweizerische Bundesverfassung, Kommentar, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2008 und Zürich/Basel/Genf 2008, Rz. 12 zu Art. 36). Das Prinzip der genügenden Bestimmtheit einer Norm dient der Rechtssicherheit: Die Bürgerinnen und Bürger sollen ihr Verhalten nach den vorhersehbaren Folgen richten können (vgl. Schweizer, a. a.O., Rz. 11 zu Art. 36). Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Verfügung vom 28. August 2009 auf einer Rechtsgrundlage beruht, welche (unter Einhaltung der Delegationsgrundsätze) auf der erforderlichen Normstufe erlassen wurde und genügend bestimmt ist.
3.2.1 Vorab ist festzustellen, ob die Abweisung des Gesuchs um Zutritt zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude einen schweren oder einen leichten Eingriff in die Medienfreiheit darstellt, weil die Anforderungen an die Normstufe von dieser Qualifizierung abhängen (vgl. Art. 36 Abs. 1
zweiter Satz BV). Durch die Nichterteilung des Zutrittsausweises wird die Informationsbeschaffung aus dem Bundeshaus nicht vollständig verunmöglicht. Sie wird jedoch erschwert, indem sich die betroffenen Medienschaffenden jeweils mit Tagesbadges Zugang zum Medienzentrum Bundeshaus verschaffen müssen und auch nicht von den Dienstleistungen profitieren können, welche zutrittsberechtigte oder akkreditierte Medienschaffende geniessen. Die Abweisung des Zutrittsgesuchs stellt demnach einen leichten Eingriff in die Medienfreiheit dar. Im Umkehrschluss von Art. 36 Abs. 1
zweiter Satz BV genügt als Grundlage für nicht schwerwiegende Grundrechtseingriffe ein Gesetz im materiellen Sinn.
3.2.2 Das Medienzentrum Bundeshaus und das Parlamentsgebäude stehen im Verwaltungsvermögen der Eidgenossenschaft. Die Frage der Zutrittsberechtigung zu diesen Gebäuden betrifft somit ein Nutzungsverhältnis an einer öffentlichen Sache. Auf der formellgesetzlichen Ebene statuiert Art. 62f
des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 1997 (RVOG, SR 172.010), dass der Bund in seinen Gebäuden das Hausrecht ausübt. Das Gemeinwesen ist nicht ohne Weiteres verpflichtet, Privatpersonen die Nutzung seines Verwaltungsvermögens zu gestatten. In grundrechtsrelevanten Fällen kann sich jedoch für die gesuchstellende Partei - analog zum gesteigerten Gemeingebrauch von Strassen und Plätzen - ein bedingter Anspruch auf Nutzung der Verwaltungssache aus den betroffenen Grundrechten ergeben. Wie der Zugang zu einer Anstalt muss auch der Zutritt zu einem Gebäude im Verwaltungsvermögen rechtsgleich und willkürfrei gestattet werden (Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli/Markus Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 3. Aufl., Bern 2009, S. 456 Rz. 2ff.).
Akkreditierungsvorschriften normieren die Zutritts- und Informationsrechte von Medienschaffenden in Bezug auf Parlaments-, Verwaltungs- oder Gerichtsgebäude mit dem Zweck, aufgrund knapper räumlicher Ressourcen die Nutzung dieser Gebäude zu regulieren. Mit Blick auf die beschränkten Kapazitäten ist die Frage der Zutrittsberechtigung zum Medienzentrum Bundeshaus mit der Bewilligungspflicht für den gesteigerten Gemeingebrauch vergleichbar. Die Zulässigkeit der Bewilligungspflicht für die jeweilige Grundrechtsausübung wird von der Lehre bejaht. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass nicht nur die Verweigerung einer Bewilligung, sondern bereits das Bewilligungserfordernis als solches eine Grundrechtsbeschränkung darstellt, die gemäss Art. 36
BV einer gesetzlichen Grundlage bedarf. Die Meinung, wonach die Sachherrschaft des Gemeinwesens eine gesetzliche Grundlage gewissermassen ersetze (vgl. Thomas Sägesser, Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz [RVOG], Bern 2007, Rz. 2 zu Art. 62f), ist in Anbetracht der grundrechtlichen Relevanz dieses Nutzungsverhältnisses kritisch zu hinterfragen (vgl. auch Tschannen/Zimmerli/Müller, a. a.O., S. 464 Rz. 13).
Angemerkt sei in diesem Zusammenhang, dass in Bezug auf die Akkreditierungsvorschriften der eidgenössischen Gerichte die Zuständigkeitsnorm jeweils auf formellgesetzlicher Ebene erlassen wurde (für das Schweizerische Bundesgericht vgl. Art. 27 Abs. 4
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110], für das Bundesstrafgericht vgl. Art. 63 Abs. 4
des Strafbehördenorganisationsgesetzes vom 19. März 2010 [StBOG, SR 173.71] und für das Bundesverwaltungsgericht vgl. Art. 29 Abs. 4
des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).
3.2.3 Fraglich ist, ob das vorliegend zu beurteilende Nutzungsverhältnis als « besonderes Rechtsverhältnis » zu qualifizieren ist. Der Begriff dieser Rechtsfigur ist umstritten. Nach der neueren Lehre ist ein besonderes Rechtsverhältnis nur anzunehmen, wenn dieses zu einer ausserordentlichen Befindlichkeitslage der berechtigten oder verpflichteten Person führt. Das ist der Fall, wenn eine dreifache Eingliederung der involvierten Personen in die staatliche Sphäre stattfindet: die personale, die räumliche und die bürokratisch-hierarchische Eingliederung. Beim Zutritt von Medienschaffenden zum Medienzentrum Bundeshaus handelt es sich jedoch um ein schlichtes Verwaltungsrechtsverhältnis, weshalb nach dieser Definition ein allgemeines und nicht ein besonderes Rechtsverhältnis vorliegt (vgl. zum Ganzen Markus Müller, Das besondere Rechtsverhältnis, Bern 2003, S. 131ff.; Tschannen/Zimmerli/Müller, a. a.O., S. 391ff. Rz. 25ff.).
Nach einer älteren Lehre werden die unterschiedlichsten Verwaltungsrechtsverhältnisse, bei denen eine räumliche Nähe zur Behörde beziehungsweise Anstalt besteht, als besondere Rechtsverhältnisse betrachtet. Geht man vom älteren, weiteren Begriff aus, könnte der Zutritt zum Medienzentrum Bundeshaus als besonderes Rechtsverhältnis qualifiziert werden. Heute wird jedoch von Doktrin und Rechtsprechung anerkannt, dass auch im besonderen Rechtsverhältnis Grundrechte und das Gesetzmässigkeitsprinzip zu beachten sind, wobei die Anforderungen an die Normbestimmtheit und die Normstufe entsprechend dem konkreten Sachverhalt herabgesetzt sein können (vgl. Müller, a. a.O, S. 122ff.; Tschannen/Zimmerli/Müller, a. a.O., S. 391ff. Rz. 24, 30 ff.; BGE 135 I 79 E. 6).
Da folglich immer der Einzelfall betrachtet werden muss, könnten aus der Bezeichnung des zu beurteilenden Sachverhalts als besonderes Rechtsverhältnis im genannten weiten Sinn keine direkten Rückschlüsse auf die erforderliche Normstufe und Normbestimmtheit betreffend die Rechtsgrundlage des zu beurteilenden Grundrechtseingriffs gezogen werden. Die Frage der Qualifizierung als besonderes oder als gewöhnliches Rechtsverhältnis kann daher letztlich offenbleiben.
3.2.4 Wie in E. 3.2.1 dargelegt ist für den fraglichen Eingriff keine Grundlage auf der Ebene des Bundesgesetzes erforderlich. Zum gleichen Schluss führt Art. 164 Abs. 1 Bst. c
BV e contrario, indem die Akkreditierung von Medienschaffenden und die damit verbundene Gewährung oder Verweigerung des Zutritts zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude keine grundlegenden Rechte und Pflichten von Privatpersonen betrifft. Die Grundrechtsbeschränkung, welche vorliegend in einem Bewilligungserfordernis besteht, kann folglich direkt, ohne Delegation im formellen Gesetz, auf der Stufe einer Bundesratsverordnung vorgesehen werden. Das in Art. 62f
RVOG statuierte Hausrecht des Bundes bildet den Rahmen für diese Rechtsetzungskompetenz des Bundesrates.
Nach Lehre und Rechtsprechung genügt zwar bei nicht schwerwiegenden Grundrechtseingriffen als gesetzliche Grundlage eine Verordnung; diese muss jedoch in jedem Fall formell und materiell verfassungsmässig sein. Dies bedeutet, dass die Verordnung von einer Behörde erlassen worden ist, die dazu befugt ist, und dass sie sich im Rahmen der Gesetzesdelegation bewegen muss (vgl. Schweizer, a. a.O., Rz. 12 zu Art. 36; BGE 137 I 8 E. 2.6, BGE 128 I 113 E. 3). Diese Grundsätze gelten sinngemäss auch für die Subdelegation zwischen Bundesrat und Departement.
Nach Art. 48 Abs. 1
RVOG ist der Bundesrat ermächtigt, die Zuständigkeit zum Erlass von Rechtssätzen auf die Departemente zu übertragen. Er berücksichtigt dabei die Tragweite der Rechtssätze. Die Subdelegation ist vorliegend somit grundsätzlich zulässig. Es ist daher zu prüfen, ob der Bundesrat von dieser Kompetenz Gebrauch gemacht hat beziehungsweise gestützt auf welche Subdelegationsnorm die Vorinstanz befugt war, Akkreditierungs- und Zutrittsvorschriften für Medienschaffende zu erlassen.
3.2.5 Der Entscheid der Vorinstanz stützt sich auf Art. 7 Abs. 1
der am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen MAkkV. Diese wurde gestützt auf Art. 8 der (mit Wirkung ab 1. Januar 2009 aufgehobenen) Organisationsverordnung vom 5. Mai 1999 für die Bundeskanzlei (AS 1999 1757, nachfolgend: OV-BK 1999) sowie nach Anhörung des Vorstandes der Vereinigung der Bundeshausjournalistinnen und -journalisten von der Vorinstanz selbst erlassen; sie löste die Verordnung vom 21. Dezember 1990 über die Akkreditierung von Journalisten (AS 1991 210, nachfolgend: Akkreditierungs-Verordnung) ab. Die MAkkV als Verordnung der BK steht auf derselben Regelungsstufe wie eine Departementsverordnung, denn BK und Departemente haben in der Organisation der zentralen Bundesverwaltung den gleichen Rang (vgl. Art. 7 Abs. 1 Bst. a
der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November 1998 [RVOV, SR 172.010.1]). Art. 8
OV-BK 1999 lautete:
« Die Bundeskanzlei ist zuständig für die Akkreditierung der Bundeshausjournalisten und -journalistinnen. »
Art. 8
OV-BK 1999 erwähnte die Rechtsetzungskompetenz der BK nicht explizit. Da diese Bestimmung im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung nicht mehr in Kraft stand, kann offen bleiben, ob damit eine Rechtsetzungskompetenz an die Vorinstanz subdelegiert wurde oder ob die Vorinstanz dadurch lediglich als zuständig zum Erlass von Verfügungen im Bereich der Akkreditierungen erklärt wurde. Selbst wenn von einer Delegation der Rechtsetzungskompetenz ausgegangen würde, wäre diese mit der Aufhebung der OV-BK 1999 mit Wirkung ab 1. Januar 2009 weggefallen.
3.2.6 Am 1. Januar 2009 wurde die totalrevidierte Organisationsverordnung für die Bundeskanzlei vom 29. Oktober 2008 (OV-BK, SR 172.210.10) in Kraft gesetzt. Diese enthält keine mit Art. 8
OV-BK 1999 vergleichbare Bestimmung; der Begriff der Akkreditierung wird in der OV-BK nicht erwähnt. Der Akkreditierung in thematischer Hinsicht am nächsten kommt Art. 7 Abs. 3
OV-BK mit folgendem Wortlaut:
« Sie [die Bundeskanzlei] betreibt das Medienzentrum Bundeshaus. »
Weder der Wortlaut (« betreibt », französisch « gère», italienisch « gestisce ») noch die Systematik von Art. 7 Abs. 3
OV-BK (Unterstützung der Departemente und Bundesämter bei der Wahrnehmung ihrer Kommunikationsaufgaben [Art. 7 Abs. 1
OV-BK], Pflege des einheitlichen Erscheinungsbildes der Bundesverwaltung [Art. 7 Abs. 2
OV-BK], Betrieb des Politforums Käfigturm zusammen mit den Parlamentsdiensten [Art. 7 Abs. 4
OV-BK] und Vertretung der Interessen der Departemente bei der Parlamentsbibliothek [Art. 7 Abs. 5
OV-BK]) weist darauf hin, dass die Vorinstanz durch diese Bestimmung zum generell-abstrakten Erlass von Bewilligungsvoraussetzungen berechtigt werden sollte. Art. 7 Abs. 3
OV-BK genügt daher nicht als Subdelegationsnorm zum Erlass von rechtsetzenden Bestimmungen im Bereich der Akkreditierung und Zutrittsberechtigung von Medienschaffenden.
3.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass eine spezifische Rechtsgrundlage für den Erlass von Akkreditierungs- und Zutrittsvorschriften für Medienschaffende auf Stufe Bundesgesetz nicht notwendig ist. Mit Blick auf die Tatsache, dass das Hausrecht des Bundes in seinen Gebäuden durch Art. 62f
RVOG auf formellgesetzlicher Ebene verankert ist, kann die Regelung der Akkreditierung und des Zutritts von Medienschaffenden in einer Bundesratsverordnung erfolgen. Es ist daher erforderlich, dass entweder der Bundesrat selbst diese Vorschriften erlässt, oder dass er die entsprechende Kompetenz an die Vorinstanz subdelegiert; beides ist vorliegend nicht erfolgt. Angesichts der grundrechtlichen Relevanz der Zutrittsmöglichkeit zum Medienzentrum Bundeshaus und zum Parlamentsgebäude für Medienschaffende ist eine Regelung auf Departementsstufe, welche sich nicht auf eine hinreichende Grundlage im übergeordneten Recht stützen kann, mit dem Gesetzmässigkeitsprinzip nicht vereinbar.
Aus den genannten Gründen kommt das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss, dass die MAkkV und damit auch die angefochtene Verfügung einer genügenden gesetzlichen Grundlage entbehrt. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen, und die angefochtene Verfügung ist aufzuheben.
4. Selbst wenn die MAkkV als gesetzliche Grundlage für die Abweisung des Zutrittsgesuchs genügen würde, wäre die Beschwerde gutzuheissen und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, wie die folgenden Ausführungen zeigen.
Im Zusammenhang mit der Totalrevision des Akkreditierungsrechts für Medienschaffende beschloss der Bundesrat eine restriktivere Praxis bei der Erteilung von Akkreditierungen, wobei nicht akkreditierte Medienschaffende die Möglichkeit einer Zutrittsberechtigung haben sollten (vgl. Thomas Sägesser, Die Akkreditierung von Medienschaffenden zur Berichterstattung aus dem Bundeshaus, Schweizerisches Zentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht 2008/4, S. 177, nachfolgend: Akkreditierung von Medien). Das System, wonach Medienschaffende entweder als akkreditierte Journalisten beziehungsweise Journalistinnen oder als weitere Medienschaffende Zutritt zu den Informationsräumlichkeiten des Bundeshauses erhalten können, bestand allerdings schon unter dem alten Recht. Einschlägig hinsichtlich der Voraussetzungen waren folgende Bestimmungen der Akkreditierungs-Verordnung:
Art. 2 Voraussetzung zur Akkreditierung
1 Journalisten, welche im Hauptberuf aus dem Bundeshaus für in der Schweiz produzierte Medien berichten, erhalten von der Bundes-kanzlei auf Gesuch hin eine Akkreditierung.
2 Als hauptberuflich tätig gelten diejenigen Journalisten, welche min-destens 80 % ihres Erwerbs-Einkommens aus ihrer journalistischen Tätigkeit im Bundeshaus verdienen.
3 Journalisten, welche die Voraussetzungen der Absätze 1 und 2 nicht erfüllen, können von der Bundeskanzlei auf begründetes Gesuch hin nur akkreditiert werden, sofern sie nachweisen, dass sie regelmässig aus dem Bundeshaus für in der Schweiz produzierte Medien berichten wollen und dafür eine Akkreditierung benötigen.
Art. 3 Zutritts-Berechtigte
1 Alle Journalisten, welche für in der Schweiz produzierte Medien berichten, haben Zutritt zu den Informationsräumen des Bundeshauses, soweit es die Ausübung des Berufes erfordert. Bei Bedarf kann die Bundeskanzlei auf Gesuch hin einen Zutritts-Ausweis ausstellen.
2 (...)
Art. 8 Ausweise und Dauer
1 Die Bundeskanzlei akkreditiert Journalisten jeweils bis Jahresende und stellt ihnen einen Ausweis aus.
2 Die Gültigkeit des Akkreditierungs-Ausweises wird von der Bundeskanzlei jeweils um ein Jahr verlängert, sofern die in den Artikeln 2 oder 4 genannten Voraussetzungen immer noch erfüllt sind.
3 Der Zutritts-Ausweis verliert seine Gültigkeit, wenn er nicht jährlich von der Bundeskanzlei erneuert wird.
Demgegenüber lauten die entsprechenden Bestimmungen der MAkkV:
2. Abschnitt: Akkreditierung
Art. 2 Voraussetzungen
1 Medienschaffende werden akkreditiert, wenn sie hauptberuflich journalistisch zum Zweck der Information aus dem Bundeshaus tätig sind.
2 Hauptberuflich journalistisch tätig ist in der Regel, wer im Umfang von mindestens 60 Prozent einer Vollzeitstelle journalistisch tätig ist.
3 Als journalistische Tätigkeit gilt auch die fotografische Berichterstattung. Nicht als journalistische Tätigkeiten gelten Verbandsarbeit, PR- und Werbetätigkeiten.
Art. 3-4 (...)
Art. 5 Dauer
1 Die Akkreditierung gilt bis zum Ende einer Legislaturperiode.
2 Sie wird zu Beginn einer neuen Legislaturperiode erneuert.
Art. 6 (...)
3. Abschnitt: Zutritt weiterer Medienschaffender
Art. 7 Zutrittsberechtigung
1 Journalistisch tätige Medienschaffende, welche zur Ausübung ihres Berufes vorübergehend Zutritt zu den Informationsräumlichkeiten im Medienzentrum Bundeshaus oder im Parlamentsgebäude benötigen, können eine Zutrittsberechtigung beantragen.
2 (...)
Art. 8-9 (...)
Art. 10 Dauer
1 Die Zutrittsberechtigung hat eine begrenzte Gültigkeitsdauer zwischen einem Tag und zwölf Monaten.
2 Sie kann auf Gesuch hin verlängert werden, wenn die Voraussetzungen nach Artikel 7
weiterhin erfüllt sind. (...)
4.1.1 Ein Hauptunterschied gegenüber dem alten Recht besteht darin, dass in der MAkkV die Voraussetzungen für die Akkreditierung enger gefasst sind, indem Art. 2 Abs. 3
der Akkreditierungs-Verordnung nicht in die MAkkV übernommen wurde. Die Kategorie jener Journalistinnen und Journalisten, welche die Voraussetzung « im Hauptberuf » gemäss Art. 2 Abs. 1 der Akkreditierungs-Verordnung (Anteil der Bundeshaus-Berichterstattung am Erwerbseinkommen) nicht erfüllten und trotzdem akkreditiert werden konnten, wenn sie nachweislich regelmässig aus dem Bundeshaus für in der Schweiz produzierte Medien berichteten, wurde aufgehoben. Nach dem neuen Recht sollte diese Gruppe berechtigt sein, eine (zeitlich beschränkte) Zutrittsberechtigung zu erhalten.
4.1.2 Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass die Voraussetzung der hauptberuflichen journalistischen Tätigkeit, welche in Bezug auf die Akkreditierung sowohl im alten als auch im neuen Recht statuiert ist (vgl. Art. 2 Abs. 1
der Akkreditierungs-Verordnung bzw. Art. 2 Abs. 1
MAkkV), in der revidierten Fassung anders und zudem enger umschrieben wird als in der ursprünglichen Fassung.
Nach Art. 2 Abs. 2 der Akkreditierungs-Verordnung war das Element « hauptberuflich » erfüllt, wenn 80 % des jeweiligen Erwerbseinkommens aus der journalistischen Tätigkeit im Bundeshaus stammten. Demgegenüber liegt gemäss Art. 2 Abs. 2
MAkkV eine hauptberufliche Tätigkeit vor, wenn 60 % einer Vollzeitstelle für die journalistische Tätigkeit im Bundeshaus aufgewendet werden.
Das Element « journalistisch » wurde in der Akkreditierungs-Verordnung nicht definiert. Neu erklärt Art. 2 Abs. 3
MAkkV ausdrücklich die fotografische Berichterstattung als journalistische Tätigkeit im Sinne der Verordnung und schliesst Verbandsarbeit, PR- und Werbetätigkeiten vom Begriff der journalistischen Tätigkeit aus. Unklar ist, ob diese Einschränkung auch auf die Zutrittsberechtigung nach Art. 7 Abs. 1
MAkkV anwendbar ist. In der Literatur wird die Frage bejaht, die resultierende Lösung jedoch als problematisch eingestuft (vgl. Sägesser, Akkreditierung von Medien, S. 185).
4.2 In der Folge ist zu prüfen, ob die Definition des Begriffs « journalistisch » in Art. 2 Abs. 3
MAkkV sich nur auf Art. 2 Abs. 1
MAkkV, das heisst auf die Akkreditierung, bezieht, wie der Beschwerdeführer geltend macht, oder ob diese Einschränkung analog anzuwenden ist auf die Zutrittsberechtigung weiterer Medienschaffender nach Art. 7 Abs. 1
MAkkV.
Die Vorinstanz beantwortet diese Frage nicht eindeutig. Sie begründet die Verfügung vom 28. August 2009 unter anderem folgendermassen: Mit Schreiben vom 5. März 2009 sei der Beschwerdeführer auf die Voraussetzungen für die Erteilung eines Zutrittsausweises aufmerksam gemacht worden. Gemäss Art. 7 Abs. 1
MAkkV müsse die Tätigkeit als Journalist nachgewiesen werden. Es sei darauf hingewiesen worden, dass Verbandsarbeit, PR- und Werbetätigkeiten in sinngemässer Anwendung von Art. 2 Abs. 3
MAkkV nicht als journalistische Tätigkeiten gelten würden.
In ihrer Vernehmlassung vom 17. Dezember 2009 führt die Vorinstanz jedoch an, sie habe den Beschwerdeführer in ihrem Schreiben vom 5. März 2009 darauf aufmerksam gemacht, sie werde keine permanenten Zutrittsausweise mehr ausstellen für Personen, die zur Ausübung einer Verbands-, PR- oder ähnlichen Tätigkeit Zutritt benötigten. Würde eine solche Berechtigung gewährt, würde die Unterscheidung in der Verordnung umgangen und der damit verbundene Zweck vereitelt. Die Vorinstanz sei jedoch bereit zu prüfen, ob die Voraussetzungen für den vorübergehenden Zutritt erfüllt seien, sofern der Beschwerdeführer die gewünschte Dauer der Zutrittsberechtigung (z. B. Dauer einer Session) präzisiere. Damit zieht die Vorinstanz sinngemäss in Erwägung, auf die angefochtene Verfügung zurückzukommen, indem sie sich bereit erklärt zu prüfen, ob die Voraussetzungen der Zutrittsberechtigung teilweise vorliegen. Dies hätte sie allerdings bereits bei der Instruktion des Gesuchs tun und das Gesuch gegebenenfalls teilweise gutheissen können. Ungereimt ist diese Erwägung auch deshalb, weil die Vorinstanz am Ende der Vernehmlassung zum Schluss kommt, aus den genannten Gründen sei die Beschwerde abzuweisen.
4.2.1 Mit Blick auf die Verordnungssystematik muss davon ausgegangen werden, dass die in Art. 2 Abs. 3
MAkkV vorgenommene Präzisierung des Begriffs « journalistisch » ausschliesslich auf Art. 2 Abs. 1
MAkkV und damit auf die Frage der Akkreditierung Bezug nimmt. Wie der Beschwerdeführer zutreffend bemerkt, ist die systematische Trennung der beiden Zutrittsformen für Medienschaffende (Akkreditierung und Zutrittsberechtigung) in der MAkkV konsequent durchgeführt. Mit Ausnahme des 4. Abschnitts, in dem die Ausstellung des Zutrittsausweises an die akkreditierten Medienschaffenden und die weiteren Zutrittsberechtigten durch die BK geregelt ist (vgl. Art. 12
MAkkV), sind sowohl die materiellen Voraussetzungen als auch die Verfahrensbestimmungen in Bezug auf die Akkreditierung einerseits und die Zutrittsberechtigung andererseits getrennt statuiert. Art. 2 Abs. 3
MAkkV hat keinen systematischen Konnex zu Art. 7
MAkkV; die einzige Verbindung ist semantischer Art, indem beide Bestimmungen das Element « journalistisch tätig » enthalten.
4.2.2 Ein weiterer Grund für die dargelegte Auslegung liegt in der inhaltlichen Konzeption der Verordnung, die augenscheinlich eine Unterscheidung zwischen Akkreditierung und Zutrittsberechtigung bewirken sollte. Während die Akkreditierung - unter Vorbehalt von Änderungen in den Voraussetzungen (vgl. Art. 4
MAkkV) - bis zum Ende der Legislaturperiode gültig ist und jeweils erneuert wird (vgl. Art. 5
MAkkV), wird die Zutrittsberechtigung für maximal 12 Monate erteilt und muss nach Ablauf der Gültigkeitsdauer erneut beantragt werden. Auch in Bezug auf die Nutzung der Räumlichkeiten und sonstige Berechtigungen unterscheiden sich Zutrittsberechtigung und Akkreditierung erheblich. Gemäss Art. 11
MAkkV kommen Zutrittsberechtigte in den Genuss der Arbeitserleichterungen nach Art. 6 Bst. a
und c MAkkV: Sie können an allen Veranstaltungen teilnehmen, welche von der Regierung, der Verwaltung oder dem Parlament für sie durchgeführt werden, und sie haben Zutritt zu allen den Medienschaffenden offenstehenden Räumen des Medienzentrums Bundeshaus und des Parlamentsgebäudes. Demgegenüber geniessen die akkreditierten Medienschaffenden viel weitergehende Rechte, sowohl hinsichtlich der Bedienung mit Informationen
als auch der Bereitstellung von Infrastrukturen wie Arbeitsplätze oder Postfächer (vgl. Art. 6
MAkkV).
Da die Akkreditierung wie gezeigt mit weitreichenden Rechten verbunden ist, dürfen an sie strengere Voraussetzungen geknüpft werden als an die Zutrittsberechtigung. Die Vorinstanz weist in ihrer Duplik darauf hin, die Zutrittsberechtigung sei vor allem für Personen gedacht, die nicht akkreditiert werden könnten. Würde für die Zutrittsberechtigung nach Art. 7 Abs. 1
MAkkV das Erfordernis statuiert, es dürfe keine Verbandsarbeit, PR- oder Werbearbeit vorliegen, würde einerseits einer grösseren Zahl Medienschaffender der (vorübergehende) Zutrittsausweis grundsätzlich verweigert, andererseits bestünde der einzige Unterschied zur Akkreditierung darin, dass diese eine mindestens 60 %ige Tätigkeit zum Zweck der Information aus dem Bundeshaus voraussetzt. Ein rein quantitatives Kriterium als einziges Unterscheidungsmerkmal erscheint für die Abgrenzung der Akkreditierung von der Zutrittsberechtigung nicht befriedigend.
4.2.3 Schliesslich gebietet auch die Bedeutung des Medienzentrums Bundeshaus und Parlamentsgebäude, insbesondere Medienschaffende, die für einen Verband oder eine Interessengemeinschaft tätig sind, nicht grundsätzlich von der Zutrittsberechtigung auszuschliessen, zumal sie nach dem alten Recht akkreditiert werden konnten (vgl. Art. 2 Abs. 3 Akkreditierungs-Verordnung; Sägesser, Akkreditierung von Medien, S. 185). Dies muss umso mehr gelten, als die Abgrenzung zwischen Verbandsarbeit, PR- und Werbetätigkeit einerseits und « reiner » journalistischer Tätigkeit andererseits im Einzelfall schwierig sein kann. Die teleologische und historische Auslegung führt somit zum gleichen Resultat wie die systematische Auslegung.
4.2.4 Als Zwischenfazit ist daher festzuhalten, dass für eine sinngemässe Anwendung von Art. 2 Abs. 3
MAkkV auf Art. 7 Abs. 1
MAkkV kein Anlass besteht. Somit stellt das Vorliegen von Verbandsarbeit, PR- oder Werbetätigkeit nach der MAkkV, wie sie nach der vorstehenden Auslegung verstanden werden muss, kein grundsätzliches Hindernis für die Erteilung einer Zutrittsberechtigung nach Art. 7 Abs. 1
MAkkV dar. Aus diesem Grund kann vorliegend offen bleiben, ob die vom Beschwerdeführer ausgeübte Tätigkeit als Verbandsarbeit einzustufen ist oder nicht.
4.3 Schliesslich stellt sich die Frage der notwendigen Dauer der Zutrittsberechtigung. Der Beschwerdeführer hat die maximale Dauer von 12 Monaten beantragt und zum Nachweis der Notwendigkeit die Bestätigung seines Arbeitgebers vom 14. April 2009 vorgelegt, wonach er zu 100 % für die LID-Redaktion tätig sei. Welcher Anteil dabei der Berichterstattung aus dem Bundeshaus zukommt, wird dort allerdings nicht gesagt. Die Vorinstanz hält dafür, die Zutrittsberechtigung sei nur punktuell notwendig, nämlich bei der Behandlung von vorwiegend landwirtschaftlichen Geschäften. Der Beschwerdeführer habe wohl regelmässigen, aber nicht dauernden Gebrauch von seinem Zutrittsrecht gemacht.
4.3.1 Art. 7 Abs. 1
MAkkV sieht den Fall der regelmässig wiederkehrenden Notwendigkeit des Zutritts nicht ausdrücklich vor. Zwar ist auch der regelmässige Zutritt jeweils nur vorübergehend, solange die Frequenz nicht ein gewisses Mass überschreitet und eine dauerhafte Zutrittsberechtigung erforderlich macht. Nach der Literatur ist der Begriff « vorübergehend » in Art. 7 Abs. 1
MAkkV jedoch im Sinne von « gelegentlich » oder « sporadisch » zu verstehen: Gedacht wurde dabei an « Personen, die nur sehr sporadisch im Sinne einer Fachberichterstattung oder bei besonderen Ereignissen wie beispielweise Bundesratswahlen aus dem Bundeshaus berichten und daher das für eine Akkreditierung erforderliche Kriterium der Hauptberuflichkeit nicht erfüllen » (vgl. Sägesser, Akkreditierung von Medien, S. 193). Die Gruppe jener Medienschaffenden, welche einen permanenten Zutritt benötigt, ohne akkreditiert zu sein, wird weder im Normtext noch in der Literatur erwähnt, obwohl nach dem revidierten Recht gerade diese Gruppe die Möglichkeit einer Zutrittsberechtigung erhalten sollte (vgl. Sägesser, Akkreditierung von Medien, S. 193). Indem aber die MAkkV eine vorübergehende Zutrittsberechtigung von bis zu 12 Monaten
vorsieht, bleibt dennoch Raum für Fälle, in denen der Zutritt nicht nur sporadisch, sondern wiederkehrend notwendig ist. Dieser Raum muss für die Gruppe der weiteren Medienschaffenden, welche nicht akkreditiert sind und dennoch keinen sporadischen, sondern einen permanenten Zutritt benötigen, zur Verfügung stehen.
4.3.2 Die Vorinstanz betont in ihrer Duplik vom 2. März 2010, die Befristung der Zutrittsberechtigung sei im Zusammenhang zu sehen mit dem Gebrauch, der von der Zutrittsberechtigung gemacht werde. Es gehe im Kern also nicht darum, wie die Landwirtschaftsfragen im Parlament oder in der Bundesverwaltung behandelt würden, sondern darum, welcher Gebrauch von der beantragten Zutrittsberechtigung gemacht werde beziehungsweise gemacht werden würde. Aufgrund der eingereichten Beweismittel und der Beschwerde sei die Vorinstanz zum Schluss gekommen, dass dieser Gebrauch im Fall des Beschwerdeführers nicht Grundlage für eine zwölfmonatige, sondern für eine vorübergehende Zutrittsberechtigung bilde.
Diese Begründung vermag aus zwei Gründen nicht zu überzeugen. Zum einen ist nicht nachvollziehbar, warum die Häufigkeit der landwirtschaftlichen Debatten im Bundeshaus im vorliegenden Fall keinen Rückschluss auf die Notwendigkeit des Zutritts erlauben sollten.
Zum anderen ist darauf hinzuweisen, dass eine zwölfmonatige Zutrittsberechtigung gemäss Art. 10 Abs. 1
MAkkV in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1
MAkkV als vorübergehend gilt, woran auch die in Art. 10 Abs. 2
MAkkV vorgesehene Verlängerungsmöglichkeit nichts ändert. Die von der Vorinstanz geäusserte Gefahr der Vereitelung des Unterschieds zwischen Akkreditierung und Zutrittsberechtigung ist in den jeweiligen Voraussetzungen in der MAkkV selbst angelegt.
4.3.3 Aus dem Gesagten ergibt sich, dass der Sachverhalt in Bezug auf die Häufigkeit und Dauer der notwendigen Besuche des Beschwerdeführers im Medienzentrum Bundeshaus und die damit verbundene Frage, für welche Dauer eine Zutrittsberechtigung gewährt werden kann, zu wenig abgeklärt erscheint. Der Vorinstanz steht als Betreiberin des Medienzentrums Bundeshaus (vgl. Art. 7 Abs. 3
OV-BK) grundsätzlich ein weites Ermessen in Bezug auf die Nutzung der betreffenden Räumlichkeiten zu. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass sich das Ermessen der Verwaltung an den Normen des objektiven Rechts orientieren muss und folglich eine auf grundsätzlichen Überlegungen basierende generelle Nichtgewährung der maximalen Zutrittsdauer von 12 Monaten gemäss Art. 10 Abs. 1
MAkkV eine Ermessensunterschreitung darstellen würde (vgl. dazu Benjamin Schindler, in: Christoph Auer/Benjamin Schindler/Markus Müller [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], Zürich/St. Gallen 2008, Rz. 26 zu Art. 49 am Ende; André Moser/ Michael Beusch/Lorenz Kneubühler, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, Rz. 2.185). In diesem Sinn obliegt es der verfügenden Behörde, ihr Ermessen
pflichtgemäss auszuüben.
Auszug aus dem Urteil der Abteilung III
i. S. X. gegen Bundeskanzlei
C-6123/2009 vom 20. Juni 2011
Zutritt zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude.
Art. 17 Abs. 1
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 17 Libertà dei media |
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| La libertà della stampa, della radio e della televisione nonché di altre forme di telediffusione pubblica di produzioni e informazioni è garantita. | ||||||
| La censura è vietata. | ||||||
| Il segreto redazionale è garantito. | ||||||
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RS 172.010 LOGA Legge del 21 marzo 1997 sull'organizzazione del Governo e dell'Amministrazione (LOGA) - Legge sull'organizzazione dell'ammininistrazione Art. 48 Attività normativa |
||||||
| Il Consiglio federale può delegare ai dipartimenti la competenza di emanare norme di diritto. Esso tiene conto al riguardo della portata di tali norme. | ||||||
| Una tale delega a gruppi o uffici è ammissibile soltanto se autorizzata da una legge federale o da un decreto federale di obbligatorietà generale. | ||||||
|
RS 172.010 LOGA Legge del 21 marzo 1997 sull'organizzazione del Governo e dell'Amministrazione (LOGA) - Legge sull'organizzazione dell'ammininistrazione Art. 62f |
||||||
| Il diritto di polizia negli edifici federali è esercitato dalla Confederazione. | ||||||
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 8 Legalizzazioni |
||||||
| Nell'ambito delle legalizzazioni la Cancelleria federale è competente per le operazioni seguenti: | ||||||
| autenticazione della firma apposta in calce a un documento da unità amministrative dell'Amministrazione federale, comprese le ambasciate e i consolati svizzeri, dalle missioni diplomatiche e dai consolati esteri in Svizzera, dalle cancellerie di Stato cantonali e da organizzazioni che adempiono compiti di diritto pubblico nell'interesse dell'intero Paese; | ||||||
| apposizione della postilla conformemente all'articolo 2 della Convenzione internazionale dell'Aia del 5 ottobre 1961 [1] che sopprime la legalizzazione degli atti pubblici esteri e al decreto federale del 27 aprile 1972 [2] che approva detta Convenzione. | ||||||
| [1] RS 0.172.030.4 [2] RU 1973 348 | ||||||
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 7 Altre competenze in materia di informazione e comunicazione |
||||||
| La Cancelleria federale sostiene i dipartimenti e gli uffici federali che ne fanno richiesta nell'esercizio dei loro compiti in materia di comunicazione. | ||||||
| La Cancelleria federale cura l'uniformità dell'identità visiva dell'Amministrazione federale. | ||||||
| Essa gestisce il Centro media di Palazzo federale. | ||||||
| ... [1] | ||||||
| La Cancelleria federale rappresenta gli interessi dei dipartimenti in seno alla Biblioteca del Parlamento. | ||||||
| [1] Abrogato dalla cifra I dell'O dell'11 ott. 2017, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5765). | ||||||
|
RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
||||||
| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
|
RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
||||||
| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
1. Die Verweigerung der Zutrittsberechtigung zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude für Medienschaffende stellt einen leichten Eingriff in die Medienfreiheit dar (E. 3.2.1-3.2.4).
2. Die MAkkV, welche die Voraussetzungen für die Zutrittsberechtigung regelt, entbehrt einer genügenden gesetzlichen Grundlage (E. 3.2.5-3.3).
3. Im Übrigen stellt die Ausübung einer Verbands-, PR- oder Werbetätigkeit im Sinne von Art. 2 Abs. 3
|
RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
4. Begriff des vorübergehenden Zutritts (E. 4.3).
Accès au Centre de presse du Palais fédéral et au Palais du Parlement.
Art. 17 al. 1 Cst. Art. 48 al. 1 et art. 62f LOGA. Art. 8 Org ChF de 1999. Art. 7 al. 3 Org ChF. Art. 2 al. 3 et art. 7 al. 1 OAccr.
1. Le refus d'autorisation d'accès au Centre de presse du Palais fédéral et au Palais du Parlement, destinée aux correspondants des médias, constitue une atteinte légère à la liberté des médias (consid. 3.2.1-3.2.4).
2. L'OAccr, qui règle les conditions d'obtention de cette autorisation d'accès, ne repose pas sur une base légale suffisante (consid. 3.2.5-3.3).
3. Par ailleurs, l'exercice d'une activité associative, de relations publiques ou publicitaire au sens de l'art. 2 al. 3 OAccr ne constitue pas un obstacle de principe à l'octroi d'une autorisation d'accès (consid. 4-4.2.4).
4. Notion d'accès temporaire (consid. 4.3).
Accesso al Centro media di Palazzo federale e al Palazzo del Parlamento.
Art. 17 cpv. 1 Cost. Art. 48 cpv. 1 e art. 62f LOGA. Art. 8 OrgCaF 1999. Art. 7 cpv. 3 OrgCaF. Art. 2 cpv. 3 e art. 7 cpv. 1 OAGio.
1. Il rifiuto a un giornalista del diritto di accedere al Centro media di Palazzo federale e al Palazzo del Parlamento configura una restrizione lieve della libertà dei media (consid. 3.2.1-3.2.4).
2. L'OAGio, che disciplina le condizioni del diritto di accesso, non poggia su una sufficiente base legale (consid. 3.2.5-3.3).
3. Per il resto, l'esercizio di un'attività legata a un'associazione o di attività di pubbliche relazioni e di pubblicità ai sensi dell'art. 2 cpv. 3 OAGio non osta di principio alla concessione del diritto di accesso (consid. 4-4.2.4).
4. Definizione di accesso provvisorio (consid. 4.3).
Der Medienschaffende X. (nachfolgend: Beschwerdeführer) ist als Redaktionsleiter für den Landwirtschaftlichen Informationsdienst (LID) tätig. Der LID bezeichnet sich auf seiner Homepage als Presse- und Informationsstelle der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft (vgl. < http://www.lid.ch/ >).
Mit Gesuch vom 14. April 2009 beantragte X. bei der Bundeskanzlei (BK) eine Zutrittsberechtigung zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude für ein Jahr. Dem Gesuch legte er eine Bestätigung seines Arbeitgebers LID bei, welche am 14. April 2009 von Y., Geschäftsführer, unterzeichnet worden war. Darin wurde erläutert, der LID berichte in seinen Publikationen täglich und wöchentlich über Aktualitäten und Hintergründe aus der Land- und Ernährungswirtschaft. Dazu gehörten auch agrarpolitische Themen, wie sie jeweils im Parlament debattiert und von der Verwaltung oder anderen Akteuren an Pressekonferenzen im Medienzentrum Bundeshaus kommuniziert würden. Damit der LID seine Dienstleistungen im gewohnten Rahmen erbringen könne, sei es unerlässlich, dass X. permanenten Zutritt zum Parlamentsgebäude und zum Medienzentrum erhalte. X. arbeite 100 % für die LID-Redaktion. Als Nachrichtenagentur der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft habe der LID im Medienzentrum ein Postfach und wolle dieses auch weiterhin regelmässig nutzen können.
Mit Verfügung vom 28. August 2009 wies die BK das Gesuch ab. Zur Begründung führte sie an, X. sei mit Schreiben vom 5. März 2009 auf die Voraussetzungen für die Erteilung eines Zutrittsausweises aufmerksam gemacht worden. Gemäss Art. 7 Abs. 1
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 8 Condizioni e procedura |
||||||
| I giornalisti che non adempiono le condizioni per un accreditamento permanente previste nell'articolo 2 possono chiedere un accreditamento giornaliero. | ||||||
| La procedura è retta per analogia dall'articolo 3. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 8 Condizioni e procedura |
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| I giornalisti che non adempiono le condizioni per un accreditamento permanente previste nell'articolo 2 possono chiedere un accreditamento giornaliero. | ||||||
| La procedura è retta per analogia dall'articolo 3. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 10 Agevolazioni |
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| I giornalisti titolari di un accreditamento giornaliero hanno diritto alle agevolazioni previste nell'articolo 5 capoverso 1 lettere a e c. | ||||||
tätige Medienschaffende gewahrt. Der Beschwerdeführer habe jederzeit die Möglichkeit, gegen Vorlage eines persönlichen Ausweises an den jeweiligen Logen einen Tages-Badge zu behändigen.
Gegen diese Verfügung erhob X. am 25. September 2009 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht mit den Anträgen, die Verfügung vom 28. August 2009 sei aufzuheben und die BK anzuweisen, X. den beantragten Zutrittsausweis auszustellen; eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
Zur Begründung machte X. im Wesentlichen geltend, Art. 2 Abs. 3
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
Das Bundesverwaltungsgericht heisst die Beschwerde gut.
Aus den Erwägungen:
3. Der Beschwerdeführer rügt, die MAkkV widerspreche dem übergeordneten Recht, insbesondere Art. 17
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 17 Libertà dei media |
||||||
| La libertà della stampa, della radio e della televisione nonché di altre forme di telediffusione pubblica di produzioni e informazioni è garantita. | ||||||
| La censura è vietata. | ||||||
| Il segreto redazionale è garantito. | ||||||
3.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 17 Libertà dei media |
||||||
| La libertà della stampa, della radio e della televisione nonché di altre forme di telediffusione pubblica di produzioni e informazioni è garantita. | ||||||
| La censura è vietata. | ||||||
| Il segreto redazionale è garantito. | ||||||
3.1.1 Der persönliche Schutzbereich ist im Fall des Beschwerdeführers ohne Weiteres zu bejahen, da Art. 17 Abs. 1
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 17 Libertà dei media |
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| La libertà della stampa, della radio e della televisione nonché di altre forme di telediffusione pubblica di produzioni e informazioni è garantita. | ||||||
| La censura è vietata. | ||||||
| Il segreto redazionale è garantito. | ||||||
St. Gallen 2008 und Zürich/Basel/Genf 2008, Rz. 25 zu Art. 17).
3.1.2 In sachlicher Hinsicht sichert die Medienfreiheit den ungehinderten Nachrichtenfluss und den freien Meinungsaustausch; sie schützt die Recherchetätigkeit der Journalisten zur Herstellung von Medienerzeugnissen und zu deren Verbreitung in der Öffentlichkeit (BGE 137 I 8 E. 2.5; vgl. auch Jörg Paul Müller/Markus Schefer, Grundrechte in der Schweiz, 4. Aufl., Bern 2008, S. 438). Die entsprechenden Tätigkeiten sind in jeder Phase geschützt, von der Gründung des Mediums über die jeweilige Ausgestaltung bis hin zum Vertrieb beziehungsweise zum Bereithalten der Information (vgl. Burkert, a. a.O., Rz. 17 zu Art. 17). Nach der Rechtsprechung sind staatliche Beschränkungen der journalistischen Freiheit in der Phase der Informationsbeschaffung rechtfertigungsbedürftig und müssen die Eingriffsvoraussetzungen von Art. 36
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 36 Limiti dei diritti fondamentali |
||||||
| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono avere una base legale. Se gravi, devono essere previste dalla legge medesima. Sono eccettuate le restrizioni ordinate in caso di pericolo grave, immediato e non altrimenti evitabile. | ||||||
| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono essere giustificate da un interesse pubblico o dalla protezione di diritti fondamentali altrui. | ||||||
| Esse devono essere proporzionate allo scopo. | ||||||
| I diritti fondamentali sono intangibili nella loro essenza. | ||||||
die Nichterteilung des entsprechenden Zutrittsausweises einen Eingriff in die Medienfreiheit dar.
3.1.3 (...)
3.2 Einschränkungen von Grundrechten bedürfen gemäss Art. 36 Abs. 1
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 36 Limiti dei diritti fondamentali |
||||||
| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono avere una base legale. Se gravi, devono essere previste dalla legge medesima. Sono eccettuate le restrizioni ordinate in caso di pericolo grave, immediato e non altrimenti evitabile. | ||||||
| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono essere giustificate da un interesse pubblico o dalla protezione di diritti fondamentali altrui. | ||||||
| Esse devono essere proporzionate allo scopo. | ||||||
| I diritti fondamentali sono intangibili nella loro essenza. | ||||||
Das Erfordernis der gesetzlichen Grundlage betrifft einerseits die Normstufe, andererseits den Grad der Bestimmtheit der Norm. Für die Normstufe ist die demokratische Legitimierung des Erlasses entscheidend: Je schwerer der Eingriff wiegt, desto höher sind diesbezüglich die Anforderungen (vgl. Rainer J. Schweizer, in: Bernhard Ehrenzeller/Philippe Mastronardi/Rainer J. Schweizer/Kurt A. Vallender [Hrsg.], Die schweizerische Bundesverfassung, Kommentar, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2008 und Zürich/Basel/Genf 2008, Rz. 12 zu Art. 36). Das Prinzip der genügenden Bestimmtheit einer Norm dient der Rechtssicherheit: Die Bürgerinnen und Bürger sollen ihr Verhalten nach den vorhersehbaren Folgen richten können (vgl. Schweizer, a. a.O., Rz. 11 zu Art. 36). Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Verfügung vom 28. August 2009 auf einer Rechtsgrundlage beruht, welche (unter Einhaltung der Delegationsgrundsätze) auf der erforderlichen Normstufe erlassen wurde und genügend bestimmt ist.
3.2.1 Vorab ist festzustellen, ob die Abweisung des Gesuchs um Zutritt zum Medienzentrum Bundeshaus und Parlamentsgebäude einen schweren oder einen leichten Eingriff in die Medienfreiheit darstellt, weil die Anforderungen an die Normstufe von dieser Qualifizierung abhängen (vgl. Art. 36 Abs. 1
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 36 Limiti dei diritti fondamentali |
||||||
| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono avere una base legale. Se gravi, devono essere previste dalla legge medesima. Sono eccettuate le restrizioni ordinate in caso di pericolo grave, immediato e non altrimenti evitabile. | ||||||
| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono essere giustificate da un interesse pubblico o dalla protezione di diritti fondamentali altrui. | ||||||
| Esse devono essere proporzionate allo scopo. | ||||||
| I diritti fondamentali sono intangibili nella loro essenza. | ||||||
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 36 Limiti dei diritti fondamentali |
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| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono avere una base legale. Se gravi, devono essere previste dalla legge medesima. Sono eccettuate le restrizioni ordinate in caso di pericolo grave, immediato e non altrimenti evitabile. | ||||||
| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono essere giustificate da un interesse pubblico o dalla protezione di diritti fondamentali altrui. | ||||||
| Esse devono essere proporzionate allo scopo. | ||||||
| I diritti fondamentali sono intangibili nella loro essenza. | ||||||
3.2.2 Das Medienzentrum Bundeshaus und das Parlamentsgebäude stehen im Verwaltungsvermögen der Eidgenossenschaft. Die Frage der Zutrittsberechtigung zu diesen Gebäuden betrifft somit ein Nutzungsverhältnis an einer öffentlichen Sache. Auf der formellgesetzlichen Ebene statuiert Art. 62f
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RS 172.010 LOGA Legge del 21 marzo 1997 sull'organizzazione del Governo e dell'Amministrazione (LOGA) - Legge sull'organizzazione dell'ammininistrazione Art. 62f |
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| Il diritto di polizia negli edifici federali è esercitato dalla Confederazione. | ||||||
Akkreditierungsvorschriften normieren die Zutritts- und Informationsrechte von Medienschaffenden in Bezug auf Parlaments-, Verwaltungs- oder Gerichtsgebäude mit dem Zweck, aufgrund knapper räumlicher Ressourcen die Nutzung dieser Gebäude zu regulieren. Mit Blick auf die beschränkten Kapazitäten ist die Frage der Zutrittsberechtigung zum Medienzentrum Bundeshaus mit der Bewilligungspflicht für den gesteigerten Gemeingebrauch vergleichbar. Die Zulässigkeit der Bewilligungspflicht für die jeweilige Grundrechtsausübung wird von der Lehre bejaht. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass nicht nur die Verweigerung einer Bewilligung, sondern bereits das Bewilligungserfordernis als solches eine Grundrechtsbeschränkung darstellt, die gemäss Art. 36
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 36 Limiti dei diritti fondamentali |
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| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono avere una base legale. Se gravi, devono essere previste dalla legge medesima. Sono eccettuate le restrizioni ordinate in caso di pericolo grave, immediato e non altrimenti evitabile. | ||||||
| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono essere giustificate da un interesse pubblico o dalla protezione di diritti fondamentali altrui. | ||||||
| Esse devono essere proporzionate allo scopo. | ||||||
| I diritti fondamentali sono intangibili nella loro essenza. | ||||||
Angemerkt sei in diesem Zusammenhang, dass in Bezug auf die Akkreditierungsvorschriften der eidgenössischen Gerichte die Zuständigkeitsnorm jeweils auf formellgesetzlicher Ebene erlassen wurde (für das Schweizerische Bundesgericht vgl. Art. 27 Abs. 4
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RS 173.110 LTF Legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale federale (LTF) - Organizzazione giudiziaria Art. 27 Informazione |
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| Il Tribunale federale informa il pubblico sulla sua giurisprudenza. | ||||||
| La pubblicazione delle sentenze avviene di norma in forma anonimizzata. | ||||||
| Il Tribunale federale disciplina in un regolamento i principi dell'informazione. | ||||||
| Per la cronaca giudiziaria, il Tribunale federale può prevedere un accreditamento. | ||||||
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RS 173.71 LOAP Legge federale del 19 marzo 2010 sull'organizzazione delle autorità penali della Confederazione (Legge sull'organizzazione delle autorità penali, LOAP) - Legge sull'organizzazione delle autorità penali Art. 63 Informazione |
||||||
| Il Tribunale penale federale informa il pubblico sulla propria giurisprudenza. | ||||||
| La pubblicazione delle sentenze avviene di norma in forma anonimizzata. | ||||||
| Il Tribunale penale federale disciplina in un regolamento i principi dell'informazione. | ||||||
| Per la cronaca giudiziaria il Tribunale penale federale può prevedere un accreditamento. | ||||||
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RS 173.32 LTAF Legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale amministrativo federale (LTAF) Art. 29 Informazione |
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| Il Tribunale amministrativo federale informa il pubblico sulla sua giurisprudenza. | ||||||
| La pubblicazione delle sentenze avviene di norma in forma anonimizzata. | ||||||
| Il Tribunale disciplina in un regolamento i principi dell'informazione. | ||||||
| Per la cronaca giudiziaria, il Tribunale può prevedere un accreditamento. | ||||||
3.2.3 Fraglich ist, ob das vorliegend zu beurteilende Nutzungsverhältnis als « besonderes Rechtsverhältnis » zu qualifizieren ist. Der Begriff dieser Rechtsfigur ist umstritten. Nach der neueren Lehre ist ein besonderes Rechtsverhältnis nur anzunehmen, wenn dieses zu einer ausserordentlichen Befindlichkeitslage der berechtigten oder verpflichteten Person führt. Das ist der Fall, wenn eine dreifache Eingliederung der involvierten Personen in die staatliche Sphäre stattfindet: die personale, die räumliche und die bürokratisch-hierarchische Eingliederung. Beim Zutritt von Medienschaffenden zum Medienzentrum Bundeshaus handelt es sich jedoch um ein schlichtes Verwaltungsrechtsverhältnis, weshalb nach dieser Definition ein allgemeines und nicht ein besonderes Rechtsverhältnis vorliegt (vgl. zum Ganzen Markus Müller, Das besondere Rechtsverhältnis, Bern 2003, S. 131ff.; Tschannen/Zimmerli/Müller, a. a.O., S. 391ff. Rz. 25ff.).
Nach einer älteren Lehre werden die unterschiedlichsten Verwaltungsrechtsverhältnisse, bei denen eine räumliche Nähe zur Behörde beziehungsweise Anstalt besteht, als besondere Rechtsverhältnisse betrachtet. Geht man vom älteren, weiteren Begriff aus, könnte der Zutritt zum Medienzentrum Bundeshaus als besonderes Rechtsverhältnis qualifiziert werden. Heute wird jedoch von Doktrin und Rechtsprechung anerkannt, dass auch im besonderen Rechtsverhältnis Grundrechte und das Gesetzmässigkeitsprinzip zu beachten sind, wobei die Anforderungen an die Normbestimmtheit und die Normstufe entsprechend dem konkreten Sachverhalt herabgesetzt sein können (vgl. Müller, a. a.O, S. 122ff.; Tschannen/Zimmerli/Müller, a. a.O., S. 391ff. Rz. 24, 30 ff.; BGE 135 I 79 E. 6).
Da folglich immer der Einzelfall betrachtet werden muss, könnten aus der Bezeichnung des zu beurteilenden Sachverhalts als besonderes Rechtsverhältnis im genannten weiten Sinn keine direkten Rückschlüsse auf die erforderliche Normstufe und Normbestimmtheit betreffend die Rechtsgrundlage des zu beurteilenden Grundrechtseingriffs gezogen werden. Die Frage der Qualifizierung als besonderes oder als gewöhnliches Rechtsverhältnis kann daher letztlich offenbleiben.
3.2.4 Wie in E. 3.2.1 dargelegt ist für den fraglichen Eingriff keine Grundlage auf der Ebene des Bundesgesetzes erforderlich. Zum gleichen Schluss führt Art. 164 Abs. 1 Bst. c
|
RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 164 Legislazione |
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| Tutte le disposizioni importanti che contengono norme di diritto sono emanate sotto forma di legge federale. Vi rientrano in particolare le disposizioni fondamentali in materia di: | ||||||
| esercizio dei diritti politici; | ||||||
| restrizioni dei diritti costituzionali; | ||||||
| diritti e doveri delle persone; | ||||||
| cerchia dei contribuenti, oggetto e calcolo dei tributi; | ||||||
| compiti e prestazioni della Confederazione; | ||||||
| obblighi dei Cantoni nell'attuazione e esecuzione del diritto federale; | ||||||
| organizzazione e procedura delle autorità federali. | ||||||
| Competenze normative possono essere delegate mediante legge federale, sempreché la presente Costituzione non lo escluda. | ||||||
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RS 172.010 LOGA Legge del 21 marzo 1997 sull'organizzazione del Governo e dell'Amministrazione (LOGA) - Legge sull'organizzazione dell'ammininistrazione Art. 62f |
||||||
| Il diritto di polizia negli edifici federali è esercitato dalla Confederazione. | ||||||
Nach Lehre und Rechtsprechung genügt zwar bei nicht schwerwiegenden Grundrechtseingriffen als gesetzliche Grundlage eine Verordnung; diese muss jedoch in jedem Fall formell und materiell verfassungsmässig sein. Dies bedeutet, dass die Verordnung von einer Behörde erlassen worden ist, die dazu befugt ist, und dass sie sich im Rahmen der Gesetzesdelegation bewegen muss (vgl. Schweizer, a. a.O., Rz. 12 zu Art. 36; BGE 137 I 8 E. 2.6, BGE 128 I 113 E. 3). Diese Grundsätze gelten sinngemäss auch für die Subdelegation zwischen Bundesrat und Departement.
Nach Art. 48 Abs. 1
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RS 172.010 LOGA Legge del 21 marzo 1997 sull'organizzazione del Governo e dell'Amministrazione (LOGA) - Legge sull'organizzazione dell'ammininistrazione Art. 48 Attività normativa |
||||||
| Il Consiglio federale può delegare ai dipartimenti la competenza di emanare norme di diritto. Esso tiene conto al riguardo della portata di tali norme. | ||||||
| Una tale delega a gruppi o uffici è ammissibile soltanto se autorizzata da una legge federale o da un decreto federale di obbligatorietà generale. | ||||||
3.2.5 Der Entscheid der Vorinstanz stützt sich auf Art. 7 Abs. 1
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
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RS 172.010.1 OLOGA Ordinanza del 25 novembre 1998 sull'organizzazione del Governo e dell'Amministrazione (OLOGA) Art. 7 Amministrazione federale centrale - (art. 2 cpv. 1 e 2; art. 43 e 44 LOGA) |
||||||
| Fanno parte dell'Amministrazione federale centrale: | ||||||
| i dipartimenti e la Cancelleria federale; | ||||||
| le segreterie generali dei dipartimenti, nonché le loro ulteriori suddivisioni; | ||||||
| i gruppi; | ||||||
| gli uffici federali nonché le loro ulteriori suddivisioni. | ||||||
| Le unità amministrative di cui al capoverso 1 lettere c e d possono recare anche un'altra denominazione. | ||||||
| Le unità amministrative di cui al capoverso 1 lettere b-d sono subordinate a un dipartimento. Sono vincolate alle istruzioni del dipartimento. | ||||||
| Gli uffici federali possono essere riuniti in gruppi, se la gestione del dipartimento ne può risultare agevolata. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta l'all. n. 1 dell'O del 14 ott. 2015 (Ottimizzazione del Nuovo modello contabile e del Nuovo modello di gestione dell'Amministrazione federale), in vigore dal 1° gen. 2016 (RU 2015 4019). | ||||||
|
RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 8 Legalizzazioni |
||||||
| Nell'ambito delle legalizzazioni la Cancelleria federale è competente per le operazioni seguenti: | ||||||
| autenticazione della firma apposta in calce a un documento da unità amministrative dell'Amministrazione federale, comprese le ambasciate e i consolati svizzeri, dalle missioni diplomatiche e dai consolati esteri in Svizzera, dalle cancellerie di Stato cantonali e da organizzazioni che adempiono compiti di diritto pubblico nell'interesse dell'intero Paese; | ||||||
| apposizione della postilla conformemente all'articolo 2 della Convenzione internazionale dell'Aia del 5 ottobre 1961 [1] che sopprime la legalizzazione degli atti pubblici esteri e al decreto federale del 27 aprile 1972 [2] che approva detta Convenzione. | ||||||
| [1] RS 0.172.030.4 [2] RU 1973 348 | ||||||
« Die Bundeskanzlei ist zuständig für die Akkreditierung der Bundeshausjournalisten und -journalistinnen. »
Art. 8
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 8 Legalizzazioni |
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| Nell'ambito delle legalizzazioni la Cancelleria federale è competente per le operazioni seguenti: | ||||||
| autenticazione della firma apposta in calce a un documento da unità amministrative dell'Amministrazione federale, comprese le ambasciate e i consolati svizzeri, dalle missioni diplomatiche e dai consolati esteri in Svizzera, dalle cancellerie di Stato cantonali e da organizzazioni che adempiono compiti di diritto pubblico nell'interesse dell'intero Paese; | ||||||
| apposizione della postilla conformemente all'articolo 2 della Convenzione internazionale dell'Aia del 5 ottobre 1961 [1] che sopprime la legalizzazione degli atti pubblici esteri e al decreto federale del 27 aprile 1972 [2] che approva detta Convenzione. | ||||||
| [1] RS 0.172.030.4 [2] RU 1973 348 | ||||||
3.2.6 Am 1. Januar 2009 wurde die totalrevidierte Organisationsverordnung für die Bundeskanzlei vom 29. Oktober 2008 (OV-BK, SR 172.210.10) in Kraft gesetzt. Diese enthält keine mit Art. 8
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 8 Legalizzazioni |
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| Nell'ambito delle legalizzazioni la Cancelleria federale è competente per le operazioni seguenti: | ||||||
| autenticazione della firma apposta in calce a un documento da unità amministrative dell'Amministrazione federale, comprese le ambasciate e i consolati svizzeri, dalle missioni diplomatiche e dai consolati esteri in Svizzera, dalle cancellerie di Stato cantonali e da organizzazioni che adempiono compiti di diritto pubblico nell'interesse dell'intero Paese; | ||||||
| apposizione della postilla conformemente all'articolo 2 della Convenzione internazionale dell'Aia del 5 ottobre 1961 [1] che sopprime la legalizzazione degli atti pubblici esteri e al decreto federale del 27 aprile 1972 [2] che approva detta Convenzione. | ||||||
| [1] RS 0.172.030.4 [2] RU 1973 348 | ||||||
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 7 Altre competenze in materia di informazione e comunicazione |
||||||
| La Cancelleria federale sostiene i dipartimenti e gli uffici federali che ne fanno richiesta nell'esercizio dei loro compiti in materia di comunicazione. | ||||||
| La Cancelleria federale cura l'uniformità dell'identità visiva dell'Amministrazione federale. | ||||||
| Essa gestisce il Centro media di Palazzo federale. | ||||||
| ... [1] | ||||||
| La Cancelleria federale rappresenta gli interessi dei dipartimenti in seno alla Biblioteca del Parlamento. | ||||||
| [1] Abrogato dalla cifra I dell'O dell'11 ott. 2017, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5765). | ||||||
« Sie [die Bundeskanzlei] betreibt das Medienzentrum Bundeshaus. »
Weder der Wortlaut (« betreibt », französisch « gère», italienisch « gestisce ») noch die Systematik von Art. 7 Abs. 3
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 7 Altre competenze in materia di informazione e comunicazione |
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| La Cancelleria federale sostiene i dipartimenti e gli uffici federali che ne fanno richiesta nell'esercizio dei loro compiti in materia di comunicazione. | ||||||
| La Cancelleria federale cura l'uniformità dell'identità visiva dell'Amministrazione federale. | ||||||
| Essa gestisce il Centro media di Palazzo federale. | ||||||
| ... [1] | ||||||
| La Cancelleria federale rappresenta gli interessi dei dipartimenti in seno alla Biblioteca del Parlamento. | ||||||
| [1] Abrogato dalla cifra I dell'O dell'11 ott. 2017, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5765). | ||||||
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 7 Altre competenze in materia di informazione e comunicazione |
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| La Cancelleria federale sostiene i dipartimenti e gli uffici federali che ne fanno richiesta nell'esercizio dei loro compiti in materia di comunicazione. | ||||||
| La Cancelleria federale cura l'uniformità dell'identità visiva dell'Amministrazione federale. | ||||||
| Essa gestisce il Centro media di Palazzo federale. | ||||||
| ... [1] | ||||||
| La Cancelleria federale rappresenta gli interessi dei dipartimenti in seno alla Biblioteca del Parlamento. | ||||||
| [1] Abrogato dalla cifra I dell'O dell'11 ott. 2017, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5765). | ||||||
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 7 Altre competenze in materia di informazione e comunicazione |
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| La Cancelleria federale sostiene i dipartimenti e gli uffici federali che ne fanno richiesta nell'esercizio dei loro compiti in materia di comunicazione. | ||||||
| La Cancelleria federale cura l'uniformità dell'identità visiva dell'Amministrazione federale. | ||||||
| Essa gestisce il Centro media di Palazzo federale. | ||||||
| ... [1] | ||||||
| La Cancelleria federale rappresenta gli interessi dei dipartimenti in seno alla Biblioteca del Parlamento. | ||||||
| [1] Abrogato dalla cifra I dell'O dell'11 ott. 2017, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5765). | ||||||
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 7 Altre competenze in materia di informazione e comunicazione |
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| La Cancelleria federale sostiene i dipartimenti e gli uffici federali che ne fanno richiesta nell'esercizio dei loro compiti in materia di comunicazione. | ||||||
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| Essa gestisce il Centro media di Palazzo federale. | ||||||
| ... [1] | ||||||
| La Cancelleria federale rappresenta gli interessi dei dipartimenti in seno alla Biblioteca del Parlamento. | ||||||
| [1] Abrogato dalla cifra I dell'O dell'11 ott. 2017, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5765). | ||||||
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 7 Altre competenze in materia di informazione e comunicazione |
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| La Cancelleria federale sostiene i dipartimenti e gli uffici federali che ne fanno richiesta nell'esercizio dei loro compiti in materia di comunicazione. | ||||||
| La Cancelleria federale cura l'uniformità dell'identità visiva dell'Amministrazione federale. | ||||||
| Essa gestisce il Centro media di Palazzo federale. | ||||||
| ... [1] | ||||||
| La Cancelleria federale rappresenta gli interessi dei dipartimenti in seno alla Biblioteca del Parlamento. | ||||||
| [1] Abrogato dalla cifra I dell'O dell'11 ott. 2017, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5765). | ||||||
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 7 Altre competenze in materia di informazione e comunicazione |
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| La Cancelleria federale sostiene i dipartimenti e gli uffici federali che ne fanno richiesta nell'esercizio dei loro compiti in materia di comunicazione. | ||||||
| La Cancelleria federale cura l'uniformità dell'identità visiva dell'Amministrazione federale. | ||||||
| Essa gestisce il Centro media di Palazzo federale. | ||||||
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| La Cancelleria federale rappresenta gli interessi dei dipartimenti in seno alla Biblioteca del Parlamento. | ||||||
| [1] Abrogato dalla cifra I dell'O dell'11 ott. 2017, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5765). | ||||||
3.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass eine spezifische Rechtsgrundlage für den Erlass von Akkreditierungs- und Zutrittsvorschriften für Medienschaffende auf Stufe Bundesgesetz nicht notwendig ist. Mit Blick auf die Tatsache, dass das Hausrecht des Bundes in seinen Gebäuden durch Art. 62f
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RS 172.010 LOGA Legge del 21 marzo 1997 sull'organizzazione del Governo e dell'Amministrazione (LOGA) - Legge sull'organizzazione dell'ammininistrazione Art. 62f |
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| Il diritto di polizia negli edifici federali è esercitato dalla Confederazione. | ||||||
Aus den genannten Gründen kommt das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss, dass die MAkkV und damit auch die angefochtene Verfügung einer genügenden gesetzlichen Grundlage entbehrt. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen, und die angefochtene Verfügung ist aufzuheben.
4. Selbst wenn die MAkkV als gesetzliche Grundlage für die Abweisung des Zutrittsgesuchs genügen würde, wäre die Beschwerde gutzuheissen und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, wie die folgenden Ausführungen zeigen.
Im Zusammenhang mit der Totalrevision des Akkreditierungsrechts für Medienschaffende beschloss der Bundesrat eine restriktivere Praxis bei der Erteilung von Akkreditierungen, wobei nicht akkreditierte Medienschaffende die Möglichkeit einer Zutrittsberechtigung haben sollten (vgl. Thomas Sägesser, Die Akkreditierung von Medienschaffenden zur Berichterstattung aus dem Bundeshaus, Schweizerisches Zentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht 2008/4, S. 177, nachfolgend: Akkreditierung von Medien). Das System, wonach Medienschaffende entweder als akkreditierte Journalisten beziehungsweise Journalistinnen oder als weitere Medienschaffende Zutritt zu den Informationsräumlichkeiten des Bundeshauses erhalten können, bestand allerdings schon unter dem alten Recht. Einschlägig hinsichtlich der Voraussetzungen waren folgende Bestimmungen der Akkreditierungs-Verordnung:
Art. 2 Voraussetzung zur Akkreditierung
1 Journalisten, welche im Hauptberuf aus dem Bundeshaus für in der Schweiz produzierte Medien berichten, erhalten von der Bundes-kanzlei auf Gesuch hin eine Akkreditierung.
2 Als hauptberuflich tätig gelten diejenigen Journalisten, welche min-destens 80 % ihres Erwerbs-Einkommens aus ihrer journalistischen Tätigkeit im Bundeshaus verdienen.
3 Journalisten, welche die Voraussetzungen der Absätze 1 und 2 nicht erfüllen, können von der Bundeskanzlei auf begründetes Gesuch hin nur akkreditiert werden, sofern sie nachweisen, dass sie regelmässig aus dem Bundeshaus für in der Schweiz produzierte Medien berichten wollen und dafür eine Akkreditierung benötigen.
Art. 3 Zutritts-Berechtigte
1 Alle Journalisten, welche für in der Schweiz produzierte Medien berichten, haben Zutritt zu den Informationsräumen des Bundeshauses, soweit es die Ausübung des Berufes erfordert. Bei Bedarf kann die Bundeskanzlei auf Gesuch hin einen Zutritts-Ausweis ausstellen.
2 (...)
Art. 8 Ausweise und Dauer
1 Die Bundeskanzlei akkreditiert Journalisten jeweils bis Jahresende und stellt ihnen einen Ausweis aus.
2 Die Gültigkeit des Akkreditierungs-Ausweises wird von der Bundeskanzlei jeweils um ein Jahr verlängert, sofern die in den Artikeln 2 oder 4 genannten Voraussetzungen immer noch erfüllt sind.
3 Der Zutritts-Ausweis verliert seine Gültigkeit, wenn er nicht jährlich von der Bundeskanzlei erneuert wird.
Demgegenüber lauten die entsprechenden Bestimmungen der MAkkV:
2. Abschnitt: Akkreditierung
Art. 2 Voraussetzungen
1 Medienschaffende werden akkreditiert, wenn sie hauptberuflich journalistisch zum Zweck der Information aus dem Bundeshaus tätig sind.
2 Hauptberuflich journalistisch tätig ist in der Regel, wer im Umfang von mindestens 60 Prozent einer Vollzeitstelle journalistisch tätig ist.
3 Als journalistische Tätigkeit gilt auch die fotografische Berichterstattung. Nicht als journalistische Tätigkeiten gelten Verbandsarbeit, PR- und Werbetätigkeiten.
Art. 3-4 (...)
Art. 5 Dauer
1 Die Akkreditierung gilt bis zum Ende einer Legislaturperiode.
2 Sie wird zu Beginn einer neuen Legislaturperiode erneuert.
Art. 6 (...)
3. Abschnitt: Zutritt weiterer Medienschaffender
Art. 7 Zutrittsberechtigung
1 Journalistisch tätige Medienschaffende, welche zur Ausübung ihres Berufes vorübergehend Zutritt zu den Informationsräumlichkeiten im Medienzentrum Bundeshaus oder im Parlamentsgebäude benötigen, können eine Zutrittsberechtigung beantragen.
2 (...)
Art. 8-9 (...)
Art. 10 Dauer
1 Die Zutrittsberechtigung hat eine begrenzte Gültigkeitsdauer zwischen einem Tag und zwölf Monaten.
2 Sie kann auf Gesuch hin verlängert werden, wenn die Voraussetzungen nach Artikel 7
|
RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
||||||
| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
4.1.1 Ein Hauptunterschied gegenüber dem alten Recht besteht darin, dass in der MAkkV die Voraussetzungen für die Akkreditierung enger gefasst sind, indem Art. 2 Abs. 3
|
RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
||||||
| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
4.1.2 Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass die Voraussetzung der hauptberuflichen journalistischen Tätigkeit, welche in Bezug auf die Akkreditierung sowohl im alten als auch im neuen Recht statuiert ist (vgl. Art. 2 Abs. 1
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
||||||
| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
Nach Art. 2 Abs. 2 der Akkreditierungs-Verordnung war das Element « hauptberuflich » erfüllt, wenn 80 % des jeweiligen Erwerbseinkommens aus der journalistischen Tätigkeit im Bundeshaus stammten. Demgegenüber liegt gemäss Art. 2 Abs. 2
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
Das Element « journalistisch » wurde in der Akkreditierungs-Verordnung nicht definiert. Neu erklärt Art. 2 Abs. 3
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
4.2 In der Folge ist zu prüfen, ob die Definition des Begriffs « journalistisch » in Art. 2 Abs. 3
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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Die Vorinstanz beantwortet diese Frage nicht eindeutig. Sie begründet die Verfügung vom 28. August 2009 unter anderem folgendermassen: Mit Schreiben vom 5. März 2009 sei der Beschwerdeführer auf die Voraussetzungen für die Erteilung eines Zutrittsausweises aufmerksam gemacht worden. Gemäss Art. 7 Abs. 1
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
In ihrer Vernehmlassung vom 17. Dezember 2009 führt die Vorinstanz jedoch an, sie habe den Beschwerdeführer in ihrem Schreiben vom 5. März 2009 darauf aufmerksam gemacht, sie werde keine permanenten Zutrittsausweise mehr ausstellen für Personen, die zur Ausübung einer Verbands-, PR- oder ähnlichen Tätigkeit Zutritt benötigten. Würde eine solche Berechtigung gewährt, würde die Unterscheidung in der Verordnung umgangen und der damit verbundene Zweck vereitelt. Die Vorinstanz sei jedoch bereit zu prüfen, ob die Voraussetzungen für den vorübergehenden Zutritt erfüllt seien, sofern der Beschwerdeführer die gewünschte Dauer der Zutrittsberechtigung (z. B. Dauer einer Session) präzisiere. Damit zieht die Vorinstanz sinngemäss in Erwägung, auf die angefochtene Verfügung zurückzukommen, indem sie sich bereit erklärt zu prüfen, ob die Voraussetzungen der Zutrittsberechtigung teilweise vorliegen. Dies hätte sie allerdings bereits bei der Instruktion des Gesuchs tun und das Gesuch gegebenenfalls teilweise gutheissen können. Ungereimt ist diese Erwägung auch deshalb, weil die Vorinstanz am Ende der Vernehmlassung zum Schluss kommt, aus den genannten Gründen sei die Beschwerde abzuweisen.
4.2.1 Mit Blick auf die Verordnungssystematik muss davon ausgegangen werden, dass die in Art. 2 Abs. 3
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 12 Autorizzazione d'accesso per collaboratori tecnici o amministrativi con datore di lavoro fisso |
||||||
| La CaF può concedere un accesso permanente al Centro media ai collaboratori tecnici o amministrativi con datore di lavoro fisso, se questi ne hanno bisogno per svolgere i loro compiti. | ||||||
| Il datore di lavoro deve presentare una domanda scritta alla CaF. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
4.2.2 Ein weiterer Grund für die dargelegte Auslegung liegt in der inhaltlichen Konzeption der Verordnung, die augenscheinlich eine Unterscheidung zwischen Akkreditierung und Zutrittsberechtigung bewirken sollte. Während die Akkreditierung - unter Vorbehalt von Änderungen in den Voraussetzungen (vgl. Art. 4
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 4 Durata di validità e rinnovo dell'accreditamento |
||||||
| L'accreditamento vale sino alla fine della legislatura in corso. | ||||||
| Viene rinnovato se il responsabile della redazione di Palazzo federale o il caporedattore conferma per scritto che le condizioni previste nell'articolo 2 sono ancora adempiute. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 5 Agevolazioni |
||||||
| I giornalisti accreditati hanno diritto alle seguenti agevolazioni: | ||||||
| possono partecipare a tutte le manifestazioni organizzate per i giornalisti nel Centro media, in particolare alle conferenze stampa del Consiglio federale, dell'Amministrazione federale e dell'Assemblea federale; | ||||||
| possono accedere gratuitamente ai documenti pubblicati dal Consiglio federale e dall'Amministrazione federale in forma stampata o elettronica, in particolare i testi pubblicati in virtù della legislazione sulle pubblicazioni ufficiali, nonché altri rapporti, i comunicati stampa e l'Annuario federale; | ||||||
| hanno accesso a tutti i locali messi a disposizione dei giornalisti presso il Centro media; | ||||||
| possono utilizzare gli strumenti di lavoro e le caselle postali disponibili nel Centro media; | ||||||
| ricevono i documenti concernenti le conferenze stampa del Consiglio federale; i documenti distribuiti prima della conferenza stampa sono soggetti a embargo; | ||||||
| possono accedere elettronicamente ai comunicati diffusi dalle agenzie di stampa. | ||||||
| Se riferiscono sull'attualità di Palazzo federale con un grado di occupazione almeno del 60 per cento di un impiego a tempo pieno, i giornalisti accreditati hanno diritto, nei limiti delle disponibilità, a una postazione di lavoro permanente al Centro media. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 11 Accesso al Centro media |
||||||
| Le persone seguenti hanno accesso permanente al Centro media: | ||||||
| i membri del Consiglio federale, dell'Assemblea federale e dei tribunali della Confederazione; | ||||||
| gli impiegati dell'Amministrazione federale e dei Servizi del Parlamento che hanno bisogno di accedere al Centro media per svolgere le loro funzioni; | ||||||
| i giornalisti titolari di un accreditamento permanente ai sensi dell'articolo 2. | ||||||
| Le persone seguenti hanno accesso al Centro media unicamente durante gli orari di apertura: | ||||||
| i giornalisti titolari di un accreditamento giornaliero ai sensi dell'articolo 8; | ||||||
| le persone che sono accompagnate dal titolare di un accreditamento permanente ai sensi dell'articolo 2. | ||||||
| La CaF può autorizzare altre persone ad accedere al Centro media. | ||||||
| Se circostanze particolari lo esigono, può estendere o limitare l'accesso al Centro media. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 6 Accreditamento di un supplente |
||||||
| In previsione di un'assenza di oltre quattro settimane, un giornalista accreditato può annunciare un supplente per scritto alla CaF. | ||||||
| La CaF rilascia al supplente un accreditamento limitato alla durata dell'assenza. | ||||||
als auch der Bereitstellung von Infrastrukturen wie Arbeitsplätze oder Postfächer (vgl. Art. 6
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 6 Accreditamento di un supplente |
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| In previsione di un'assenza di oltre quattro settimane, un giornalista accreditato può annunciare un supplente per scritto alla CaF. | ||||||
| La CaF rilascia al supplente un accreditamento limitato alla durata dell'assenza. | ||||||
Da die Akkreditierung wie gezeigt mit weitreichenden Rechten verbunden ist, dürfen an sie strengere Voraussetzungen geknüpft werden als an die Zutrittsberechtigung. Die Vorinstanz weist in ihrer Duplik darauf hin, die Zutrittsberechtigung sei vor allem für Personen gedacht, die nicht akkreditiert werden könnten. Würde für die Zutrittsberechtigung nach Art. 7 Abs. 1
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
4.2.3 Schliesslich gebietet auch die Bedeutung des Medienzentrums Bundeshaus und Parlamentsgebäude, insbesondere Medienschaffende, die für einen Verband oder eine Interessengemeinschaft tätig sind, nicht grundsätzlich von der Zutrittsberechtigung auszuschliessen, zumal sie nach dem alten Recht akkreditiert werden konnten (vgl. Art. 2 Abs. 3 Akkreditierungs-Verordnung; Sägesser, Akkreditierung von Medien, S. 185). Dies muss umso mehr gelten, als die Abgrenzung zwischen Verbandsarbeit, PR- und Werbetätigkeit einerseits und « reiner » journalistischer Tätigkeit andererseits im Einzelfall schwierig sein kann. Die teleologische und historische Auslegung führt somit zum gleichen Resultat wie die systematische Auslegung.
4.2.4 Als Zwischenfazit ist daher festzuhalten, dass für eine sinngemässe Anwendung von Art. 2 Abs. 3
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
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| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
4.3 Schliesslich stellt sich die Frage der notwendigen Dauer der Zutrittsberechtigung. Der Beschwerdeführer hat die maximale Dauer von 12 Monaten beantragt und zum Nachweis der Notwendigkeit die Bestätigung seines Arbeitgebers vom 14. April 2009 vorgelegt, wonach er zu 100 % für die LID-Redaktion tätig sei. Welcher Anteil dabei der Berichterstattung aus dem Bundeshaus zukommt, wird dort allerdings nicht gesagt. Die Vorinstanz hält dafür, die Zutrittsberechtigung sei nur punktuell notwendig, nämlich bei der Behandlung von vorwiegend landwirtschaftlichen Geschäften. Der Beschwerdeführer habe wohl regelmässigen, aber nicht dauernden Gebrauch von seinem Zutrittsrecht gemacht.
4.3.1 Art. 7 Abs. 1
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
vorsieht, bleibt dennoch Raum für Fälle, in denen der Zutritt nicht nur sporadisch, sondern wiederkehrend notwendig ist. Dieser Raum muss für die Gruppe der weiteren Medienschaffenden, welche nicht akkreditiert sind und dennoch keinen sporadischen, sondern einen permanenten Zutritt benötigen, zur Verfügung stehen.
4.3.2 Die Vorinstanz betont in ihrer Duplik vom 2. März 2010, die Befristung der Zutrittsberechtigung sei im Zusammenhang zu sehen mit dem Gebrauch, der von der Zutrittsberechtigung gemacht werde. Es gehe im Kern also nicht darum, wie die Landwirtschaftsfragen im Parlament oder in der Bundesverwaltung behandelt würden, sondern darum, welcher Gebrauch von der beantragten Zutrittsberechtigung gemacht werde beziehungsweise gemacht werden würde. Aufgrund der eingereichten Beweismittel und der Beschwerde sei die Vorinstanz zum Schluss gekommen, dass dieser Gebrauch im Fall des Beschwerdeführers nicht Grundlage für eine zwölfmonatige, sondern für eine vorübergehende Zutrittsberechtigung bilde.
Diese Begründung vermag aus zwei Gründen nicht zu überzeugen. Zum einen ist nicht nachvollziehbar, warum die Häufigkeit der landwirtschaftlichen Debatten im Bundeshaus im vorliegenden Fall keinen Rückschluss auf die Notwendigkeit des Zutritts erlauben sollten.
Zum anderen ist darauf hinzuweisen, dass eine zwölfmonatige Zutrittsberechtigung gemäss Art. 10 Abs. 1
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 10 Agevolazioni |
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| I giornalisti titolari di un accreditamento giornaliero hanno diritto alle agevolazioni previste nell'articolo 5 capoverso 1 lettere a e c. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 10 Agevolazioni |
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| I giornalisti titolari di un accreditamento giornaliero hanno diritto alle agevolazioni previste nell'articolo 5 capoverso 1 lettere a e c. | ||||||
4.3.3 Aus dem Gesagten ergibt sich, dass der Sachverhalt in Bezug auf die Häufigkeit und Dauer der notwendigen Besuche des Beschwerdeführers im Medienzentrum Bundeshaus und die damit verbundene Frage, für welche Dauer eine Zutrittsberechtigung gewährt werden kann, zu wenig abgeklärt erscheint. Der Vorinstanz steht als Betreiberin des Medienzentrums Bundeshaus (vgl. Art. 7 Abs. 3
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 7 Altre competenze in materia di informazione e comunicazione |
||||||
| La Cancelleria federale sostiene i dipartimenti e gli uffici federali che ne fanno richiesta nell'esercizio dei loro compiti in materia di comunicazione. | ||||||
| La Cancelleria federale cura l'uniformità dell'identità visiva dell'Amministrazione federale. | ||||||
| Essa gestisce il Centro media di Palazzo federale. | ||||||
| ... [1] | ||||||
| La Cancelleria federale rappresenta gli interessi dei dipartimenti in seno alla Biblioteca del Parlamento. | ||||||
| [1] Abrogato dalla cifra I dell'O dell'11 ott. 2017, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5765). | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 10 Agevolazioni |
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| I giornalisti titolari di un accreditamento giornaliero hanno diritto alle agevolazioni previste nell'articolo 5 capoverso 1 lettere a e c. | ||||||
pflichtgemäss auszuüben.
Registro di legislazione
Cost 17
Cost 36
Cost 164
LOAP 63
LOGA 48
LOGA 62 f
LTAF 29
LTF 27
OAGio 2
OAGio 4
OAGio 5
OAGio 6
OAGio 7
OAGio 8
OAGio 10
OAGio 11
OAGio 12
OLOGA 7
OrgCaF 7
OrgCaF 8
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 17 Libertà dei media |
||||||
| La libertà della stampa, della radio e della televisione nonché di altre forme di telediffusione pubblica di produzioni e informazioni è garantita. | ||||||
| La censura è vietata. | ||||||
| Il segreto redazionale è garantito. | ||||||
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 36 Limiti dei diritti fondamentali |
||||||
| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono avere una base legale. Se gravi, devono essere previste dalla legge medesima. Sono eccettuate le restrizioni ordinate in caso di pericolo grave, immediato e non altrimenti evitabile. | ||||||
| Le restrizioni dei diritti fondamentali devono essere giustificate da un interesse pubblico o dalla protezione di diritti fondamentali altrui. | ||||||
| Esse devono essere proporzionate allo scopo. | ||||||
| I diritti fondamentali sono intangibili nella loro essenza. | ||||||
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RS 101 Cost. Costituzione federale della Confederazione Svizzera del 18 aprile 1999 Art. 164 Legislazione |
||||||
| Tutte le disposizioni importanti che contengono norme di diritto sono emanate sotto forma di legge federale. Vi rientrano in particolare le disposizioni fondamentali in materia di: | ||||||
| esercizio dei diritti politici; | ||||||
| restrizioni dei diritti costituzionali; | ||||||
| diritti e doveri delle persone; | ||||||
| cerchia dei contribuenti, oggetto e calcolo dei tributi; | ||||||
| compiti e prestazioni della Confederazione; | ||||||
| obblighi dei Cantoni nell'attuazione e esecuzione del diritto federale; | ||||||
| organizzazione e procedura delle autorità federali. | ||||||
| Competenze normative possono essere delegate mediante legge federale, sempreché la presente Costituzione non lo escluda. | ||||||
|
RS 173.71 LOAP Legge federale del 19 marzo 2010 sull'organizzazione delle autorità penali della Confederazione (Legge sull'organizzazione delle autorità penali, LOAP) - Legge sull'organizzazione delle autorità penali Art. 63 Informazione |
||||||
| Il Tribunale penale federale informa il pubblico sulla propria giurisprudenza. | ||||||
| La pubblicazione delle sentenze avviene di norma in forma anonimizzata. | ||||||
| Il Tribunale penale federale disciplina in un regolamento i principi dell'informazione. | ||||||
| Per la cronaca giudiziaria il Tribunale penale federale può prevedere un accreditamento. | ||||||
|
RS 172.010 LOGA Legge del 21 marzo 1997 sull'organizzazione del Governo e dell'Amministrazione (LOGA) - Legge sull'organizzazione dell'ammininistrazione Art. 48 Attività normativa |
||||||
| Il Consiglio federale può delegare ai dipartimenti la competenza di emanare norme di diritto. Esso tiene conto al riguardo della portata di tali norme. | ||||||
| Una tale delega a gruppi o uffici è ammissibile soltanto se autorizzata da una legge federale o da un decreto federale di obbligatorietà generale. | ||||||
|
RS 172.010 LOGA Legge del 21 marzo 1997 sull'organizzazione del Governo e dell'Amministrazione (LOGA) - Legge sull'organizzazione dell'ammininistrazione Art. 62f |
||||||
| Il diritto di polizia negli edifici federali è esercitato dalla Confederazione. | ||||||
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RS 173.32 LTAF Legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale amministrativo federale (LTAF) Art. 29 Informazione |
||||||
| Il Tribunale amministrativo federale informa il pubblico sulla sua giurisprudenza. | ||||||
| La pubblicazione delle sentenze avviene di norma in forma anonimizzata. | ||||||
| Il Tribunale disciplina in un regolamento i principi dell'informazione. | ||||||
| Per la cronaca giudiziaria, il Tribunale può prevedere un accreditamento. | ||||||
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RS 173.110 LTF Legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale federale (LTF) - Organizzazione giudiziaria Art. 27 Informazione |
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| Il Tribunale federale informa il pubblico sulla sua giurisprudenza. | ||||||
| La pubblicazione delle sentenze avviene di norma in forma anonimizzata. | ||||||
| Il Tribunale federale disciplina in un regolamento i principi dell'informazione. | ||||||
| Per la cronaca giudiziaria, il Tribunale federale può prevedere un accreditamento. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 2 Condizioni |
||||||
| I giornalisti ottengono l'accreditamento se, con un grado di occupazione almeno del 40 per cento di un impiego a tempo pieno, riferiscono sull'attualità di Palazzo federale e svolgono questa attività giornalistica per media accessibili a un ampio pubblico. | ||||||
| È considerata attività giornalistica anche la cronaca fotografica. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 4 Durata di validità e rinnovo dell'accreditamento |
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| L'accreditamento vale sino alla fine della legislatura in corso. | ||||||
| Viene rinnovato se il responsabile della redazione di Palazzo federale o il caporedattore conferma per scritto che le condizioni previste nell'articolo 2 sono ancora adempiute. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 5 Agevolazioni |
||||||
| I giornalisti accreditati hanno diritto alle seguenti agevolazioni: | ||||||
| possono partecipare a tutte le manifestazioni organizzate per i giornalisti nel Centro media, in particolare alle conferenze stampa del Consiglio federale, dell'Amministrazione federale e dell'Assemblea federale; | ||||||
| possono accedere gratuitamente ai documenti pubblicati dal Consiglio federale e dall'Amministrazione federale in forma stampata o elettronica, in particolare i testi pubblicati in virtù della legislazione sulle pubblicazioni ufficiali, nonché altri rapporti, i comunicati stampa e l'Annuario federale; | ||||||
| hanno accesso a tutti i locali messi a disposizione dei giornalisti presso il Centro media; | ||||||
| possono utilizzare gli strumenti di lavoro e le caselle postali disponibili nel Centro media; | ||||||
| ricevono i documenti concernenti le conferenze stampa del Consiglio federale; i documenti distribuiti prima della conferenza stampa sono soggetti a embargo; | ||||||
| possono accedere elettronicamente ai comunicati diffusi dalle agenzie di stampa. | ||||||
| Se riferiscono sull'attualità di Palazzo federale con un grado di occupazione almeno del 60 per cento di un impiego a tempo pieno, i giornalisti accreditati hanno diritto, nei limiti delle disponibilità, a una postazione di lavoro permanente al Centro media. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 6 Accreditamento di un supplente |
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| In previsione di un'assenza di oltre quattro settimane, un giornalista accreditato può annunciare un supplente per scritto alla CaF. | ||||||
| La CaF rilascia al supplente un accreditamento limitato alla durata dell'assenza. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 7 Elenco pubblico |
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| La CaF pubblica in forma elettronica un elenco dei giornalisti accreditati e dei loro supplenti. | ||||||
| L'elenco contiene i seguenti dati relativi a ciascun giornalista: | ||||||
| il nome e il cognome; | ||||||
| l'organo d'informazione per il quale lavora; | ||||||
| l'indirizzo professionale di posta elettronica, purché la persona interessata vi abbia acconsentito. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 8 Condizioni e procedura |
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| I giornalisti che non adempiono le condizioni per un accreditamento permanente previste nell'articolo 2 possono chiedere un accreditamento giornaliero. | ||||||
| La procedura è retta per analogia dall'articolo 3. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 10 Agevolazioni |
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| I giornalisti titolari di un accreditamento giornaliero hanno diritto alle agevolazioni previste nell'articolo 5 capoverso 1 lettere a e c. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 11 Accesso al Centro media |
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| Le persone seguenti hanno accesso permanente al Centro media: | ||||||
| i membri del Consiglio federale, dell'Assemblea federale e dei tribunali della Confederazione; | ||||||
| gli impiegati dell'Amministrazione federale e dei Servizi del Parlamento che hanno bisogno di accedere al Centro media per svolgere le loro funzioni; | ||||||
| i giornalisti titolari di un accreditamento permanente ai sensi dell'articolo 2. | ||||||
| Le persone seguenti hanno accesso al Centro media unicamente durante gli orari di apertura: | ||||||
| i giornalisti titolari di un accreditamento giornaliero ai sensi dell'articolo 8; | ||||||
| le persone che sono accompagnate dal titolare di un accreditamento permanente ai sensi dell'articolo 2. | ||||||
| La CaF può autorizzare altre persone ad accedere al Centro media. | ||||||
| Se circostanze particolari lo esigono, può estendere o limitare l'accesso al Centro media. | ||||||
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RS 172.071 OAGio Ordinanza del 20 giugno 2025 sull'accreditamento dei giornalisti e l'autorizzazione d'accesso al Centro media di Palazzo federale (OAGio) Art. 12 Autorizzazione d'accesso per collaboratori tecnici o amministrativi con datore di lavoro fisso |
||||||
| La CaF può concedere un accesso permanente al Centro media ai collaboratori tecnici o amministrativi con datore di lavoro fisso, se questi ne hanno bisogno per svolgere i loro compiti. | ||||||
| Il datore di lavoro deve presentare una domanda scritta alla CaF. | ||||||
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RS 172.010.1 OLOGA Ordinanza del 25 novembre 1998 sull'organizzazione del Governo e dell'Amministrazione (OLOGA) Art. 7 Amministrazione federale centrale - (art. 2 cpv. 1 e 2; art. 43 e 44 LOGA) |
||||||
| Fanno parte dell'Amministrazione federale centrale: | ||||||
| i dipartimenti e la Cancelleria federale; | ||||||
| le segreterie generali dei dipartimenti, nonché le loro ulteriori suddivisioni; | ||||||
| i gruppi; | ||||||
| gli uffici federali nonché le loro ulteriori suddivisioni. | ||||||
| Le unità amministrative di cui al capoverso 1 lettere c e d possono recare anche un'altra denominazione. | ||||||
| Le unità amministrative di cui al capoverso 1 lettere b-d sono subordinate a un dipartimento. Sono vincolate alle istruzioni del dipartimento. | ||||||
| Gli uffici federali possono essere riuniti in gruppi, se la gestione del dipartimento ne può risultare agevolata. | ||||||
| [1] Nuovo testo giusta l'all. n. 1 dell'O del 14 ott. 2015 (Ottimizzazione del Nuovo modello contabile e del Nuovo modello di gestione dell'Amministrazione federale), in vigore dal 1° gen. 2016 (RU 2015 4019). | ||||||
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 7 Altre competenze in materia di informazione e comunicazione |
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| La Cancelleria federale sostiene i dipartimenti e gli uffici federali che ne fanno richiesta nell'esercizio dei loro compiti in materia di comunicazione. | ||||||
| La Cancelleria federale cura l'uniformità dell'identità visiva dell'Amministrazione federale. | ||||||
| Essa gestisce il Centro media di Palazzo federale. | ||||||
| ... [1] | ||||||
| La Cancelleria federale rappresenta gli interessi dei dipartimenti in seno alla Biblioteca del Parlamento. | ||||||
| [1] Abrogato dalla cifra I dell'O dell'11 ott. 2017, con effetto dal 1° gen. 2018 (RU 2017 5765). | ||||||
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RS 172.210.10 OrgCaF Ordinanza del 29 ottobre 2008 sull'organizzazione della Cancelleria federale (OrgCaF) Art. 8 Legalizzazioni |
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| Nell'ambito delle legalizzazioni la Cancelleria federale è competente per le operazioni seguenti: | ||||||
| autenticazione della firma apposta in calce a un documento da unità amministrative dell'Amministrazione federale, comprese le ambasciate e i consolati svizzeri, dalle missioni diplomatiche e dai consolati esteri in Svizzera, dalle cancellerie di Stato cantonali e da organizzazioni che adempiono compiti di diritto pubblico nell'interesse dell'intero Paese; | ||||||
| apposizione della postilla conformemente all'articolo 2 della Convenzione internazionale dell'Aia del 5 ottobre 1961 [1] che sopprime la legalizzazione degli atti pubblici esteri e al decreto federale del 27 aprile 1972 [2] che approva detta Convenzione. | ||||||
| [1] RS 0.172.030.4 [2] RU 1973 348 | ||||||
BVGer
AS
AS 2007/7011AS 1999/1757AS 1991/210