Bundesverwaltungsgericht
Tribunal administratif fédéral
Tribunale amministrativo federale
Tribunal administrativ federal


Abteilung III

C-7165/2015

Urteil vom 25. August 2017

Richterin Viktoria Helfenstein (Vorsitz),

Besetzung Richter David Weiss, Richterin Caroline Bissegger,

Gerichtsschreiberin Simona Risi.

A._______,

Parteien vertreten durchB._______,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,

Vorinstanz.

Invalidenversicherung,

Gegenstand Nichteintreten auf Neuanmeldung;

Verfügung der IVSTA vom 8. Oktober 2015.

Sachverhalt:

A.
A._______ (nachfolgend Versicherter/Beschwerdeführer), geboren 1967, Staatsangehöriger von Serbien, arbeitete von 1987 bis September 1993 als Sommelier in einem Saison-Arbeitsverhältnis in der Schweiz. Im Oktober 1992 verletzte er sich bei einem Treppensturz.

B.
Am 16. September 1994 meldete sich der Versicherte zum Bezug von Leistungen der Schweizerischen Invalidenversicherung an. Mit Verfügung vom 28. November 1997 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons C._______ ab September 1994 eine halbe und ab dem 1. Dezember 1996 eine ganze Invalidenrente zu (Vorakten [nachfolgend: IV-act] 4, 31).

C.

C.a Ende 2000 verliess der Versicherte die Schweiz und nahm Wohnsitz in Kosovo (IV-act. 41).

C.b Mit Verfügung vom 6. Mai 2004 hob die IVSTA die Rente im Rahmen eines Revisionsverfahrens zufolge Verletzung der Mitwirkungspflicht per 1. Juli 2004 auf (IV-act. 106). Die Einsprache des Versicherten vom 15. Juni 2004 wies die IVSTA mit Entscheid vom 19. August 2004 ab (IV-act. 113).

C.c Eine dagegen bei der vormaligen eidgenössischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für im Ausland wohnhafte Personen erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 21. April 2006 insoweit gutgeheissen, als die Sache zu neuem Entscheid an die IVSTA zurückgewiesen wurde (IV-act. 125).

C.d Mit Verfügung vom 28. November 2007 hob die IVSTA die Rente gestützt auf neu eingeholte ärztliche Berichte erneut mit Wirkung ab 1. Juli 2004 auf (IV-act. 199).

C.e Die gegen diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht eingereichte Beschwerde hiess dieses mit Urteil C-177/2008 vom 12. März 2010 teilweise gut und wies die Vorinstanz an, dem Beschwerdeführer vom 1. Juli 2004 bis 31. Januar 2008 nachträglich eine ganze Rente auszurichten (IV-act. 234).

C.f Auf eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht am 18. Juni 2010 nicht ein (IV-act. 231).

D.

D.a Am 27. Dezember 2011/27. Juni 2012 meldete sich der Versicherte erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an, auf welches Gesuch die IVSTA mit Verfügung vom 27. Februar 2013 nicht eintrat (IV-act. 236, 253, 318).

D.b Die in der Folge anhängig gemachte Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-1687/2013 vom 20. September 2013 zufolge Annahme der alleinigen kosovarischen Staatsangehörigkeit als offensichtlich unbegründet ab (IV-act. 330).

D.c Auf ein Gesuch um Revision dieses Urteils vom 28. Februar 2014 trat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-1125/2014 vom 12. Mai 2014 zufolge Verspätung nicht ein (IV-act. 336).

E.

E.a Der Versicherte meldete sich am 18. Dezember 2014 erneut zum Bezug einer Rente an und reichte 11 ärztliche Berichte sowie Laborbefunde und ECG-Ergebnisse ein (IV-act. 355, 345-346, 348-351).

E.b Nach einer Einschätzung des Regionalen Ärztlichen Diensts (RAD) Rhône vom 2. Juli 2015 teilte die IVSTA mit Vorbescheid vom 13. Juli 2015 mit, es sei nicht glaubhaft gemacht worden, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert habe, weshalb sie nicht in der Lage sei, das neue Gesuch zu prüfen (IV-act. 369, 370).

E.c Hiergegen liess der Versicherte durch seinen Rechtsvertreter am 7. August 2015 unter Einreichung von sechs weiteren medizinischen Berichten und Laborbefunden Einwand erheben (IV-act. 373, 371).

E.d Nach Einholung einer weiteren Stellungnahme des RAD vom 1. Oktober 2015 trat die IVSTA mit Verfügung vom 8. Oktober 2015 auf das Leistungsgesuch nicht ein (IV-act. 381, 382).

F.
Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 4. November 2015 (Datum Postaufgabe) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (Akte im Beschwerdeverfahren [nachfolgend act.] 1) und beantragte, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und es sei sein Anspruch auf eine volle Rente anzuerkennen, da er seit dem 1. Dezember 2008 erwerbsunfähig sei. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sowie um Behandlung der Beschwerde in einem verkürzten Verfahren.

Zum Beweis seiner Vorbringen reichte er eine Kopie seines serbischen Reisepasses, fremdsprachige Arztberichte von Dr. D._______ (Neurologe) vom 17. September 2009, Dr. E._______ (Psychiater) vom 22. November 2013, Prof. Dr. F._______ (Internist/Gastroenterologe) vom 22. August 2015 (samt beglaubigter Übersetzung) und von Dr. G._______ (Kardiologe) vom 10. Februar und vom 15. Oktober 2015 sowie diverse Vorakten zu den Akten.

G.
Mit Eingaben vom 30. November 2015 (act. 5) und vom 9. Dezember 2015 (act. 6) machte der Beschwerdeführer auf mögliche Unregelmässigkeiten bei der Gewährung der Akteneinsicht aufmerksam und äusserte Zweifel an der Richtigkeit der Übersetzungen der eingereichten Unterlagen.

H.
Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 20. Januar 2016 (act. 9) die Abweisung der Beschwerde. Dazu führte sie aus, der RAD habe die auf Beschwerdeebene neu eingereichten Arztberichte mit Bericht vom 7. Januar 2016 geprüft und festgestellt, dass keine wesentliche Änderung des Sachverhalts bestehe. Eine materielle Prüfung der Neuanmeldung entfalle damit erneut.

I.
Mit Replik vom 16. Februar 2016 (act. 12) hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest und reichte zwei weitere medizinische Berichte von Dr. G._______ vom 10. Februar 2016 und von Prof. Dr. F._______ vom 12. Februar 2016, Laborbefunde vom 26. November 2015, einen EKG-Rapport vom 10. Februar 2016 sowie das ausgefüllte Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" samt Arztrechnungen zu den Akten. Am 7. April 2016 (act. 18) reichte er Belege betreffend seine finanziellen Verhältnisse, eine weitere Kopie seines serbischen Reisepasses und verschiedene Vorakten ein.

J.
Mit Zwischenverfügung vom 26. April 2016 (act. 19) hiess das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gut und wies jenes betreffend unentgeltliche Verbeiständung ab.

K.
Die Vorinstanz hielt mit Duplik vom 31. Mai 2015 (act. 23) unter Einreichung eines Schreibens an den RAD vom 21. April 2016 und einer Stellungnahme des RAD vom 13. Mai 2016 an der angefochtenen Verfügung und den Ausführungen in der Vernehmlassung fest.

L.
Der Beschwerdeführer machte mit unaufgeforderter Eingabe vom 21. Juni 2016 (act. 25), welche der IVSTA zur Kenntnis übermittelt wurde, Ausführungen zur Duplik und seiner gesundheitlichen Situation.

M.
Mit Verfügung vom 9. Dezember 2016 (act. 30) forderte das Bundesverwaltungsgericht die Vorinstanz auf, sich zu den Vorbringen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der Aktenführung und -einsicht zu äussern und erneut die gesamten Vorakten zu übermitteln.

N.
Die Vorinstanz nahm mit Schreiben vom 3. Januar 2017 (act. 31) Stellung und übermittelte dem Gericht nach eigenen Angaben sämtliche IV-Akten bis zur angefochtenen Verfügung (insgesamt 382 Aktenstücke), welche dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 26. Januar 2017 (act. 32) vollständig zur Stellungnahme übermittelt wurden.

O.
Am 31. Januar 2017 übermittelte die IVSTA dem Gericht die nach Erlass der angefochtenen Verfügung entstanden Vorakten 383-398 (act. 33).

P.
Der Beschwerdeführer nahm mit Eingabe vom 7. Februar 2017 - die der Vorinstanz am 24. Februar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde - Stellung zum Schreiben der Vorinstanz vom 3. Januar 2017 und reichte drei Vorakten ein (act. 34, 35).

Q.
Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der Parteien wird - soweit erforderlich - in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss Art. 31
SR 173.32 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF)
LTAF Art. 31 Principe - Le Tribunal administratif fédéral connaît des recours contre les décisions au sens de l'art. 5 de la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)20.
des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 5 - 1 Sont considérées comme décisions les mesures prises par les autorités dans des cas d'espèce, fondées sur le droit public fédéral et ayant pour objet:
1    Sont considérées comme décisions les mesures prises par les autorités dans des cas d'espèce, fondées sur le droit public fédéral et ayant pour objet:
a  de créer, de modifier ou d'annuler des droits ou des obligations;
b  de constater l'existence, l'inexistence ou l'étendue de droits ou d'obligations;
c  de rejeter ou de déclarer irrecevables des demandes tendant à créer, modifier, annuler ou constater des droits ou obligations.
2    Sont aussi considérées comme des décisions les mesures en matière d'exécution (art. 41, al. 1, let. a et b), les décisions incidentes (art. 45 et 46), les décisions sur opposition (art. 30, al. 2, let. b, et 74), les décisions sur recours (art. 61), les décisions prises en matière de révision (art. 68) et d'interprétation (art. 69).25
3    Lorsqu'une autorité rejette ou invoque des prétentions à faire valoir par voie d'action, sa déclaration n'est pas considérée comme décision.
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den an-fechtbaren Verfügungen gehören jene der IVSTA, welche eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts darstellt (Art. 33 Bst. d
SR 173.32 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF)
LTAF Art. 33 Autorités précédentes - Le recours est recevable contre les décisions:
a  du Conseil fédéral et des organes de l'Assemblée fédérale, en matière de rapports de travail du personnel de la Confédération, y compris le refus d'autoriser la poursuite pénale;
b  du Conseil fédéral concernant:
b1  la révocation d'un membre du conseil de banque ou de la direction générale ou d'un suppléant sur la base de la loi du 3 octobre 2003 sur la Banque nationale26,
b10  la révocation d'un membre du conseil d'administration du Service suisse d'attribution des sillons ou l'approbation de la résiliation des rapports de travail du directeur par le conseil d'administration, conformément à la loi fédérale du 20 décembre 1957 sur les chemins de fer44;
b2  la révocation d'un membre du conseil d'administration de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers ou l'approbation de la résiliation des rapports de travail du directeur par le conseil d'administration selon la loi du 22 juin 2007 sur la surveillance des marchés financiers27,
b3  le blocage de valeurs patrimoniales en vertu de la loi du 18 décembre 2015 sur les valeurs patrimoniales d'origine illicite29,
b4  l'interdiction d'exercer des activités en vertu de la LRens31,
b4bis  l'interdiction d'organisations en vertu de la LRens,
b5  la révocation du mandat d'un membre du Conseil de l'Institut fédéral de métrologie au sens de la loi du 17 juin 2011 sur l'Institut fédéral de métrologie34,
b6  la révocation d'un membre du conseil d'administration de l'Autorité fédérale de surveillance en matière de révision ou l'approbation de la résiliation des rapports de travail du directeur par le conseil d'administration selon la loi du 16 décembre 2005 sur la surveillance de la révision36,
b7  la révocation d'un membre du conseil de l'Institut suisse des produits thérapeutiques sur la base de la loi du 15 décembre 2000 sur les produits thérapeutiques38,
b8  la révocation d'un membre du conseil d'administration de l'établissement au sens de la loi du 16 juin 2017 sur les fonds de compensation40,
b9  la révocation d'un membre du conseil de l'Institut suisse de droit comparé selon la loi du 28 septembre 2018 sur l'Institut suisse de droit comparé42;
c  du Tribunal pénal fédéral en matière de rapports de travail de ses juges et de son personnel;
cbis  du Tribunal fédéral des brevets en matière de rapports de travail de ses juges et de son personnel;
dquinquies  de la Chancellerie fédérale, des départements et des unités de l'administration fédérale qui leur sont subordonnées ou administrativement rattachées;
e  des établissements et des entreprises de la Confédération;
f  des commissions fédérales;
g  des tribunaux arbitraux fondées sur des contrats de droit public signés par la Confédération, ses établissements ou ses entreprises;
h  des autorités ou organisations extérieures à l'administration fédérale, pour autant qu'elles statuent dans l'accomplissement de tâches de droit public que la Confédération leur a confiées;
i  d'autorités cantonales, dans la mesure où d'autres lois fédérales prévoient un recours au Tribunal administratif fédéral.
VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 69 Particularités du contentieux - 1 En dérogation aux art. 52 et 58 LPGA422,
1    En dérogation aux art. 52 et 58 LPGA422,
a  les décisions des offices AI cantonaux peuvent directement faire l'objet d'un recours devant le tribunal des assurances du domicile de l'office concerné;
b  les décisions de l'office AI pour les assurés résidant à l'étranger peuvent directement faire l'objet d'un recours devant le Tribunal administratif fédéral.424
1bis    La procédure de recours en matière de contestations portant sur des prestations de l'AI devant le tribunal cantonal des assurances est soumise à des frais judiciaires.425 Le montant des frais est fixé en fonction de la charge liée à la procédure, indépendamment de la valeur litigieuse, et doit se situer entre 200 et 1000 francs.426
2    L'al. 1bis et l'art. 85bis, al. 3, LAVS427 s'appliquent par analogie à la procédure devant le Tribunal administratif fédéral.428
3    Les jugements des tribunaux arbitraux cantonaux rendus en vertu de l'art. 27quinquies peuvent faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, conformément à la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral429.430
des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]).

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37
SR 173.32 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF)
LTAF Art. 37 Principe - La procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la PA57, pour autant que la présente loi n'en dispose pas autrement.
VGG). Gestützt auf Art. 3
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 3 - Ne sont pas régies par la présente loi:
a  la procédure d'autorités au sens de l'art. 1, al. 2, let. e, en tant que le recours direct à une autorité fédérale n'est pas ouvert contre leurs décisions;
b  en matière de personnel fédéral, les procédures de première instance relatives à la création initiale des rapports de service, à la promotion, aux prescriptions de service16 et la procédure en autorisation d'engager la poursuite pénale d'un agent;
c  la procédure pénale administrative de première instance et celle des recherches de la police judiciaire;
d  la procédure de la justice militaire, y compris la procédure disciplinaire militaire, la procédure dans les affaires relevant du pouvoir de commandement militaire selon l'art. 37, ainsi que la procédure particulière selon les art. 38 et 39 de la loi du 3 février 199518 sur l'armée et l'administration militaire,19 ...20;
dbis  la procédure en matière d'assurances sociales, dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales est applicable22;
e  la procédure de taxation douanière;
ebis  ...
f  la procédure de première instance dans d'autres affaires administratives dont la nature exige qu'elles soient tranchées sur-le-champ par décision immédiatement exécutoire.
Bst. dbis VwVG findet dieses Gesetz in Sozialversicherungssachen jedoch keine Anwendung, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist, was gemäss Art. 1 Abs. 1
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 1 - 1 Les dispositions de la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)6 s'appliquent à l'AI (art. 1a à 26bis et 28 à 70), à moins que la présente loi ne déroge expressément à la LPGA.7
1    Les dispositions de la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)6 s'appliquent à l'AI (art. 1a à 26bis et 28 à 70), à moins que la présente loi ne déroge expressément à la LPGA.7
2    Les art. 32 et 33 LPGA s'appliquent également à l'encouragement de l'aide aux invalides (art. 71 à 76).
IVG für die Invalidenversicherung (Art. 1a
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 1a - Les prestations prévues par la présente loi visent à:
a  prévenir, réduire ou éliminer l'invalidité grâce à des mesures de réadaptation appropriées, simples et adéquates;
b  compenser les effets économiques permanents de l'invalidité en couvrant les besoins vitaux dans une mesure appropriée;
c  aider les assurés concernés à mener une vie autonome et responsable.
-26bis
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 26bis Choix du personnel médical, des établissements et des fournisseurs de moyens auxiliaires - 1 L'assuré peut choisir librement le personnel paramédical, les établissements et les ateliers ou encore les entreprises présentes sur le marché ordinaire du travail qui mettent en oeuvre des mesures de réadaptation et les fournisseurs de moyens auxiliaires, pour autant qu'ils satisfassent aux prescriptions cantonales et aux exigences de l'assurance.191
1    L'assuré peut choisir librement le personnel paramédical, les établissements et les ateliers ou encore les entreprises présentes sur le marché ordinaire du travail qui mettent en oeuvre des mesures de réadaptation et les fournisseurs de moyens auxiliaires, pour autant qu'ils satisfassent aux prescriptions cantonales et aux exigences de l'assurance.191
2    Le Conseil fédéral peut, après avoir entendu les cantons et les associations intéressées, établir des prescriptions suivant lesquelles les personnes et établissements indiqués à l'al. 1 sont autorisés à exercer leur activité à la charge de l'assurance.
und 28
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 28 Principe - 1 L'assuré a droit à une rente aux conditions suivantes:
1    L'assuré a droit à une rente aux conditions suivantes:
a  sa capacité de gain ou sa capacité d'accomplir ses travaux habituels ne peut pas être rétablie, maintenue ou améliorée par des mesures de réadaptation raisonnablement exigibles;
b  il a présenté une incapacité de travail (art. 6 LPGA204) d'au moins 40 % en moyenne durant une année sans interruption notable;
c  au terme de cette année, il est invalide (art. 8 LPGA) à 40 % au moins.
1bis    Une rente au sens de l'al. 1 n'est pas octroyée tant que toutes les possibilités de réadaptation au sens de l'art. 8, al. 1bis et 1ter, n'ont pas été épuisées.205
2    ...206
-70
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 70 Dispositions pénales - Les art. 87 à 91 de la LAVS431 sont applicables aux personnes qui violent les dispositions de la présente loi d'une manière qualifiée dans les articles précités.
) zutrifft, soweit das IVG nicht ausdrücklich davon abweicht.

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (vgl. Art. 60
SR 830.1 Loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)
LPGA Art. 60 Délai de recours - 1 Le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours.
1    Le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours.
2    Les art. 38 à 41 sont applicables par analogie.
ATSG und Art. 50 Abs. 1
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 50 - 1 Le recours doit être déposé dans les 30 jours qui suivent la notification de la décision.
1    Le recours doit être déposé dans les 30 jours qui suivent la notification de la décision.
2    Le recours pour déni de justice ou retard injustifié peut être formé en tout temps.
sowie 52 Abs. 1
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 52 - 1 Le mémoire de recours indique les conclusions, motifs et moyens de preuve et porte la signature du recourant ou de son mandataire; celui-ci y joint l'expédition de la décision attaquée et les pièces invoquées comme moyens de preuve, lorsqu'elles se trouvent en ses mains.
1    Le mémoire de recours indique les conclusions, motifs et moyens de preuve et porte la signature du recourant ou de son mandataire; celui-ci y joint l'expédition de la décision attaquée et les pièces invoquées comme moyens de preuve, lorsqu'elles se trouvent en ses mains.
2    Si le recours ne satisfait pas à ces exigences, ou si les conclusions ou les motifs du recourant n'ont pas la clarté nécessaire, sans que le recours soit manifestement irrecevable, l'autorité de recours impartit au recourant un court délai supplémentaire pour régulariser le recours.
3    Elle avise en même temps le recourant que si le délai n'est pas utilisé, elle statuera sur la base du dossier ou si les conclusions, les motifs ou la signature manquent, elle déclarera le recours irrecevable.
VwVG). Als Adressat der angefochtenen Verfügung ist der Beschwerdeführer berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 59
SR 830.1 Loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)
LPGA Art. 59 Qualité pour recourir - Quiconque est touché par la décision ou la décision sur opposition et a un intérêt digne d'être protégé à ce qu'elle soit annulée ou modifiée a qualité pour recourir.
ATSG).

Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstandes des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bildet die Verfügung vom 8. Oktober 2015, mit welcher die Vorinstanz entschieden hat, das Leistungsgesuch des Beschwerdeführers vom 18. Dezember 2014 nicht materiell zu prüfen. Durch das Bundesverwaltungsgericht zu beurteilen ist daher einzig die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht nicht auf die Neuanmeldung eingetreten ist. Nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet hingegen die materielle Beurteilung des Rentenanspruchs. Auf den Antrag des Beschwerdeführers um Zusprechung einer ganzen Rente kann daher nicht eingetreten werden und auf die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschwerdeschrift ist nicht einzugehen. Auch auf den Verfahrensantrag betreffend Behandlung der Beschwerde in einem verkürzten Verfahren kann nicht eingetreten werden, da das Prozessrecht ein solches nicht kennt. Im Übrigen ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.
Der Beschwerdeführer ist serbischer Staatsangehöriger und wohnt in Serbien. Die in früheren Verfahren getroffene Annahme ausschliesslich der kosovarischen Staatsangehörigkeit hat er mit der Einreichung einer Kopie seines serbischen Reisepasses (act. 1, Beilage 1) widerlegt.

Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blieben zunächst die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (Sozialversicherungsabkommen; SR 0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Jugoslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2B, 122 V 381 E. 1 mit Hinweis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien), nicht aber mit der Republik Serbien, neue Abkommen über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für serbische Staatsangehörige findet weiterhin das schweizerisch-jugoslawische Sozialversicherungsabkommen vom 8. Juni 1962 Anwendung (vgl. das Urteil des BVGer C-5367/2013 vom 20. Juli 2015 E. 3.1). Nach Art. 2 dieses Abkommens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, zu welchen die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist. Da vorliegend keine abweichenden Bestimmungen zur Anwendung gelangen, bestimmt sich der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung aufgrund des schweizerischen Rechts.

3.

Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 49 - Le recourant peut invoquer:
a  la violation du droit fédéral, y compris l'excès ou l'abus du pouvoir d'appréciation;
b  la constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents;
c  l'inopportunité: ce grief ne peut être invoqué lorsqu'une autorité cantonale a statué comme autorité de recours.
VwVG).

4.

4.1 Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (vgl. Art. 8 Abs. 1
SR 830.1 Loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)
LPGA Art. 8 Invalidité - 1 Est réputée invalidité l'incapacité de gain totale ou partielle qui est présumée permanente ou de longue durée.
1    Est réputée invalidité l'incapacité de gain totale ou partielle qui est présumée permanente ou de longue durée.
2    Les assurés mineurs sans activité lucrative sont réputés invalides s'ils présentent une atteinte à leur santé physique, mentale ou psychique qui provoquera probablement une incapacité de gain totale ou partielle.13
3    Les assurés majeurs qui n'exerçaient pas d'activité lucrative avant d'être atteints dans leur santé physique, mentale ou psychique et dont il ne peut être exigé qu'ils en exercent une sont réputés invalides si l'atteinte les empêche d'accomplir leurs travaux habituels. L'art. 7, al. 2, est applicable par analogie.14 15
ATSG) und beim Eintritt der Invalidität während der gesetzlich vorgesehenen Dauer Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat. Anspruch auf eine Teilrente besteht ab einem Invaliditätsgrad von mindestens 40%, wobei bei einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% Renten nur an Versicherte ausbezahlt werden, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13
SR 830.1 Loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)
LPGA Art. 13 Domicile et résidence habituelle - 1 Le domicile d'une personne est déterminé selon les art. 23 à 26 du code civil16.
1    Le domicile d'une personne est déterminé selon les art. 23 à 26 du code civil16.
2    Une personne est réputée avoir sa résidence habituelle au lieu où elle séjourne17 un certain temps même si la durée de ce séjour est d'emblée limitée.
ATSG) in der Schweiz haben (vgl. zum Ganzen Art. 28
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 28 Principe - 1 L'assuré a droit à une rente aux conditions suivantes:
1    L'assuré a droit à une rente aux conditions suivantes:
a  sa capacité de gain ou sa capacité d'accomplir ses travaux habituels ne peut pas être rétablie, maintenue ou améliorée par des mesures de réadaptation raisonnablement exigibles;
b  il a présenté une incapacité de travail (art. 6 LPGA204) d'au moins 40 % en moyenne durant une année sans interruption notable;
c  au terme de cette année, il est invalide (art. 8 LPGA) à 40 % au moins.
1bis    Une rente au sens de l'al. 1 n'est pas octroyée tant que toutes les possibilités de réadaptation au sens de l'art. 8, al. 1bis et 1ter, n'ont pas été épuisées.205
2    ...206
-29
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 29 Naissance du droit et versement de la rente - 1 Le droit à la rente prend naissance au plus tôt à l'échéance d'une période de six mois à compter de la date à laquelle l'assuré a fait valoir son droit aux prestations conformément à l'art. 29, al. 1, LPGA215, mais pas avant le mois qui suit le 18e anniversaire de l'assuré.
1    Le droit à la rente prend naissance au plus tôt à l'échéance d'une période de six mois à compter de la date à laquelle l'assuré a fait valoir son droit aux prestations conformément à l'art. 29, al. 1, LPGA215, mais pas avant le mois qui suit le 18e anniversaire de l'assuré.
2    Le droit ne prend pas naissance tant que l'assuré peut faire valoir son droit à une indemnité journalière au sens de l'art. 22.
3    La rente est versée dès le début du mois au cours duquel le droit prend naissance.
4    Les rentes correspondant à un taux d'invalidité inférieur à 50 % ne sont versées qu'aux assurés qui ont leur domicile et leur résidence habituelle (art. 13 LPGA) en Suisse. Cette condition doit également être remplie par les proches pour lesquels une prestation est réclamée.
IVG; so auch Art. 8 Bst. e des Sozialversicherungsabkommens). Vorbehältlich einer - hier nicht vorliegenden - abweichenden staatsvertraglichen Regelung entsteht bei Versicherten im Ausland der Rentenanspruch folglich nur dann, wenn sie während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 50% arbeitsunfähig gewesen sind und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der Wartezeit mindestens 50% beträgt (vgl. BGE 121 V 264 E. 5 und 6; 130 V 253).

4.2 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn damit glaubhaft gemacht wird, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 3
SR 831.201 Règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité (RAI)
RAI Art. 87 Motifs de révision - 1 La révision a lieu d'office:
1    La révision a lieu d'office:
a  lorsqu'en prévision de la possibilité d'une modification importante du taux d'invalidité, du degré d'impotence, ou encore du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité, un terme a été fixé au moment de l'octroi de la rente, de l'allocation pour impotent ou de la contribution d'assistance, ou
b  lorsque des organes de l'assurance ont connaissance de faits ou ordonnent des mesures qui peuvent entraîner une modification importante du taux d'invalidité, du degré d'impotence ou encore du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité.
2    Lorsqu'une demande de révision est déposée, celle-ci doit établir de façon plausible que l'invalidité, l'impotence ou l'étendue du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité de l'assuré s'est modifiée de manière à influencer ses droits.
3    Lorsque la rente, l'allocation pour impotent ou la contribution d'assistance a été refusée parce que le degré d'invalidité était insuffisant, parce qu'il n'y avait pas d'impotence ou parce que le besoin d'aide ne donnait pas droit à une contribution d'assistance, la nouvelle demande ne peut être examinée que si les conditions prévues à l'al. 2 sont remplies.
in Verbindung mit Abs. 2 IVV). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist es in erster Linie Sache der versicherten Person selbst, substanzielle Anhaltspunkte für eine allfällige neue Prüfung des Leistungsanspruches darzulegen (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 und Urteil des BGer 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 3). In diesem Verfahrensstadium gilt demnach der Untersuchungsgrundsatz nicht. Vielmehr wird der versicherten Person für das Eintreten auf eine Neuanmeldung eine Behauptungs- und Beweisführungslast auferlegt (URS MÜLLER, Das Verwaltungsverfahren in der Invalidenversicherung, Bern 2010, § 21 Rz. 955 mit Hinweis auf BGE 130 V 68 E. 5.2.5 und BGE 117 V 198). Zur Glaubhaftmachung genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen. Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine Invalidenrente (oder deren Erhöhung) sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_415/2016 E. 2 mit Hinweis auf SVR 2003 IV Nr. 25 S. 76 E. 2.2 und 2.3, 2002 IV Nr. 10 S. 25 E. 1c/aa).

Zeitlicher Referenzpunkt für die Frage, ob eine rentenrelevante Veränderung des Sachverhalts glaubhaft ist, bildet die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (vgl. BGE 133 V 108 E. 5.4).

5.
Zunächst ist zu prüfen, ob die Vorinstanz ihrer Aktenführungspflicht in hinreichendem Masse nachgekommen ist.

5.1 Die Aktenführungspflicht der Verwaltung, ergibt sich aus dem Akteneinsichtsrecht des Beschwerdeführers (vgl. Art. 26 ff
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 26 - 1 La partie ou son mandataire a le droit de consulter les pièces suivantes au siège de l'autorité appelée à statuer ou à celui d'une autorité cantonale désignée par elle:
1    La partie ou son mandataire a le droit de consulter les pièces suivantes au siège de l'autorité appelée à statuer ou à celui d'une autorité cantonale désignée par elle:
a  les mémoires des parties et les observations responsives d'autorités;
b  tous les actes servant de moyens de preuve;
c  la copie de décisions notifiées.
1bis    Avec l'accord de la partie ou de son mandataire, l'autorité peut lui communiquer les pièces à consulter par voie électronique.65
2    L'autorité appelée à statuer peut percevoir un émolument pour la consultation des pièces d'une affaire liquidée: le Conseil fédéral fixe le tarif des émoluments.
. VwVG), welches einen Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2
SR 101 Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999
Cst. Art. 29 Garanties générales de procédure - 1 Toute personne a droit, dans une procédure judiciaire ou administrative, à ce que sa cause soit traitée équitablement et jugée dans un délai raisonnable.
1    Toute personne a droit, dans une procédure judiciaire ou administrative, à ce que sa cause soit traitée équitablement et jugée dans un délai raisonnable.
2    Les parties ont le droit d'être entendues.
3    Toute personne qui ne dispose pas de ressources suffisantes a droit, à moins que sa cause paraisse dépourvue de toute chance de succès, à l'assistance judiciaire gratuite. Elle a en outre droit à l'assistance gratuite d'un défenseur, dans la mesure où la sauvegarde de ses droits le requiert.
BV) darstellt (vgl. dazu ausführlich BVGE 2011/37 E. 5.4.1 und BGE 130 II 473 E. 4.1 S. 477). Der verfassungsmässige Anspruch auf eine geordnete und übersichtliche Aktenführung verpflichtet die Behörden und Gerichte insbesondere, durch eine übersichtlich geordnete Ablage, Paginierung und Registrierung der vollständigen Akten die Vollständigkeit der im Verfahren eingebrachten und erstellten Akten sicherzustellen. Die Aktenführungspflicht ist aber auch für die Gerichte von massgeblicher Bedeutung, weil im Falle einer Unkenntnis über die von der Vorinstanz tatsächlich herangezogenen Akten die Gefahr eines unrichtigen - wenngleich grundsätzlich revisionsfähigen - Urteils besteht, wodurch erneut der Anspruch des Betroffenen auf rechtliches Gehör verletzt wäre. Für die dem Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts unterstellten Versicherer wurde in Art. 46
SR 830.1 Loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)
LPGA Art. 46 Gestion des documents - Lors de chaque procédure relevant des assurances sociales, l'assureur enregistre de manière systématique tous les documents qui peuvent être déterminants.
ATSG die Aktenführungspflicht auf Gesetzesstufe konkretisiert. Danach sind für jedes Sozialversicherungsverfahren alle Unterlagen, die massgeblich sein können, vom Versicherungsträger systematisch zu erfassen (BGE 138 V 218 E. 8.1.2).

5.2 Auf zwei Akteneinsichtsgesuche des Beschwerdeführers bei der IVSTA hin wurden ihm eigenen Angaben zufolge am 15. Oktober 2015 381 und am 24. November 2015 353 Aktenstücke zugestellt. Dem Bundesverwaltungsgericht hat die IVSTA ihre bis zur angefochtenen Verfügung erfassten Akten einerseits mit der Vernehmlassung vom 20. Januar 2016 (352 Aktenstücke) und andererseits mit der Stellungnahme vom 3. Januar 2017 (382 Aktenstücke) übermittelt (bzgl. den später entstandenen Akten vgl. Sachverhalt Bst. O).

5.2.1 Die Vorinstanz begründet diese Unregelmässigkeit damit, dass die Aktenführung nicht automatisiert sei und es vorkommen könne, dass verschiedene mit dem Fall befasste Personen nicht die Paginierung des bereits erstellten Dossiers unter Beibringung von in der Zwischenzeit entstandenen Akten mittels fortlaufender Nummerierung übernehmen würden. Dieser Unzulänglichkeit sei man sich mittlerweile bewusst geworden und man habe diesbezüglich Schulungsmassnahmen ergriffen.

5.2.2 Nach Durchsicht sämtlicher Akten ergibt sich, dass in den dem Bundesverwaltungsgericht am 3. Januar 2017 übermittelten, grundsätzlich umfangreicheren 382 Akten (vgl. Aktenverzeichnis vom 30. Dezember 2016) mehrere Aktenstücke fehlen, die in den am 20. Januar 2016 übermittelten 353 Akten vorhanden sind (vgl. Aktenverzeichnis vom 19. Januar 2016).

Dabei handelt es sich um folgende Aktenstücke gemäss dem Aktenverzeichnis vom 19. Januar 2016:

act. 5: Arztberichte aus den Jahren 2000 und 2001

act. 6: Sechs Schreiben der Bâloise Assurances von 1999 bis 2001

act. 13: Vier Schreiben der Bâloise Assurances aus dem Jahr 2001, zwei ärztliche Schreiben aus dem Jahr 1999 und vier Berichte aus den Jahren 1995-1999

act. 30: Berechnungsblatt aus dem Jahr 2002

act. 35: Schreiben an den vormaligen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers vom 23. April 2002

act. 37: Schreiben des vormaligen Rechtsvertreters des Beschwerdeführers vom 14. Juni 2002

act. 70: Bestätigung der Lebensbescheinigung vom 31. Mai 2004 und Schreiben der IVSTA an den Beschwerdeführer vom 24. April 2004

act. 72: Schreiben der Schweizerischen Ausgleichskasse an den Beschwerdeführer vom 16. Juni 2004

act. 101: Schreiben des vormaligen Rechtsvertreters des Beschwerdeführers vom 15. Januar 2007

act. 158:Arztbericht aus dem Jahr 1997

act. 159:Arztbericht aus dem Jahr 1997

act. 174:Interne Aktennotiz

act. 204-208: Schreiben des Beschwerdeführers vom 11. August 2010, 10. Januar 2011 und 22. September 2010, Berechnungsblätter

act. 211:Fremdsprachiges Formular vom 2. August 2011

act. 229:Kopie der Identitätskarte des Beschwerdeführers

act. 231:Unfallmeldescheine aus den Jahren 1993-1996

act. 266: Sechs ärztliche Schreiben/Berichte aus den Jahren 1994/1995

act. 295:Aktenverzeichnis vom 8. Juli 2013

Die in den neu übermittelten Akten nicht vorhandenen Aktenstücke sind für die Behandlung der Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 18. Dezember 2014 offensichtlich nicht relevant, zumal sie überwiegend ausserhalb des relevanten Prüfungszeitraums liegen. Aus den Stellungnahmen des RAD vom 2. Juli 2015, vom 1. Oktober 2015, vom 7. Januar 2016 und vom 5. Mai 2016 geht hervor, dass dieser sämtliche seit der Neuanmeldung eingereichten Berichte gesichtet und für seine Einschätzung berücksichtigt hat. Die fehlerhafte Aktenführung der IVSTA hat die Beweisführung mithin nicht beeinträchtigt.

5.3 Mit Verfügung vom 9. Dezember 2016 wurde die Vorinstanz ausserdem aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen, weshalb zwei unterschiedliche Verfügungen vom 7. und 8. Oktober 2015 zum Nichteintreten auf das Leistungsgesuch vorhanden sind, wobei sich in den Akten ausschliesslich jene vom 7. Oktober 2015 befindet, der Beschwerdeführer mit der Beschwerde jedoch jene vom 8. Oktober 2015 anficht und diese der Beschwerde auch beigelegt hat. Dazu führte die IVSTA aus, dieser Umstand könne im System nicht nachvollzogen werden. Die massgebende Nichteintretensverfügung sei jene vom 7. Oktober 2015. Dieser Schluss ist falsch. Durch den Beschwerdeführer angefochten und nachfolgend auf ihre Rechtmässigkeit hin zu überprüfen ist die Verfügung vom 8. Oktober 2015, welche vom in den Akten vorhandenen Entscheid vom 7. Oktober 2015 jedoch inhaltlich nur unwesentlich abweicht.

5.4 Zusammenfassend steht fest, dass die Vorinstanz durch die mehrfache Ordnung der Akten ohne Berücksichtigung sämtlicher vorhandener Aktenstücke die Aktenführungspflicht verletzt hat. Eine Rückweisung der Sache allein zur erneuten Ordnung der Akten und neuem Entscheid wäre indes ein formalistischer Leerlauf. Das Bundesverwaltungsgericht verfügt im vorliegenden Beschwerdeverfahren über eine umfassende Kognition in Sach- und Rechtsfragen, und dem Beschwerdeführer stehen dieselben Mitwirkungsrechte wie im Verfahren vor der Vorinstanz zu (Art. 49
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 49 - Le recourant peut invoquer:
a  la violation du droit fédéral, y compris l'excès ou l'abus du pouvoir d'appréciation;
b  la constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents;
c  l'inopportunité: ce grief ne peut être invoqué lorsqu'une autorité cantonale a statué comme autorité de recours.
VwVG i.V.m. Art. 37
SR 173.32 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF)
LTAF Art. 37 Principe - La procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la PA57, pour autant que la présente loi n'en dispose pas autrement.
VGG). Das Gericht hat überdies einen dreifachen Schriftenwechsel durchgeführt, wodurch der Beschwerdeführer Gelegenheit erhalten hat, sich einlässlich zu äussern. Am 26. Januar 2017 wurden ihm die dem Gericht am 3. Januar 2017 übermittelten Akten erneut zugestellt und es wurde ihm Gelegenheit zur ergänzenden Stellungnahme gegeben (act. 32). Infolgedessen konnte der Beschwerdeführer seinen Anspruch auf rechtliches Gehör vollumfänglich wahrnehmen. Aus den genannten Gründen ist auch nicht ersichtlich, inwiefern er durch eine Heilung der Gehörsverletzung einen Nachteil erleiden würde. Aufgrund dieser Überlegungen und der Prozessökonomie erweist es sich als gerechtfertigt, die festgestellte Gehörsverletzung im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens als geheilt zu betrachten.

Zur Nachvollziehbarkeit des vorliegenden Urteils wird im Sachverhalt sowie nachfolgend auf die vorinstanzlichen Akten gemäss Zustellung vom 3. Januar 2017 und vom 31. Januar 2017 (vgl. Sachverhalt Bst. M.-O) abgestellt.

6.
Im Folgenden ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer für den Zeitpunkt des Erlasses der streitigen, angefochtenen Verfügung eine für den Anspruch auf Invalidenrente erhebliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse glaubhaft gemacht hat, und zwar verglichen mit den Verhältnissen im Zeitpunkt der Verfügung vom 28. November 2007, die inhaltlich durch das Urteil C-177/2008 des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. März 2010 bestätigt wurde.

6.1

6.1.1 Im Zeitpunkt der letzten materiellen Prüfung des Rentenanspruchs bestanden beim Beschwerdeführer gemäss den von der IVSTA eingeholten Arztberichten (vgl. insbesondere das Gesamtgutachten von Dr. H._______ vom 14. September 2006 [IV-act. 131]) in psychiatrischer Sicht eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) sowie eine rezidivierende depressive Störung, mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1). In orthopädischer Sicht wurden bei Status nach Meniskusverletzung, Verletzung des vorderen Kreuzbandes und Chondromalazie die Diagnosen sy. lumbalis chr., sy. vertebralis et vertebrogenes, Lumboischialgie, Sy. Compresiva, Diskushernie L4/L5 und Cervicobrachialis dex. gestellt. Der Verlauf der psychischen Beeinträchtigungen wurde als chronisch bezeichnet. Die Arbeitsunfähigkeit betrage ungefähr 40%. Aufgrund der anlässlich der klinischen Untersuchung festgestellten orthopädischen Beschwerden sei davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer nicht mehr möglich sei, seiner früheren Arbeit als Kellner oder einer anderen mittelschweren bis schweren Arbeit nachzugehen.

6.1.2 Der medizinische Dienst der IVSTA (Dr. I._______) hielt mit Stellungnahmen vom 2. April 2007 und vom 21. September 2007 insbesondere fest, gemäss den neusten Gutachten sei nachgewiesen, dass beim Beschwerdeführer keine schwerere klassische chronische psychiatrische Erkrankung, sondern lediglich eine moderate rezidivierende Depression respektive eine Somatisierungsstörung vorliege. In Bezug auf die orthopädischen klinisch objektivierbaren pathologischen Fakten sei festzuhalten, dass sich mit Ausnahme einer leichten Schwellung des Kniegelenkes und der Verdachtsdiagnosen Meniskusläsion und Kreuzband(teil)läsion keine Diagnosen stellen liessen, ohne dass ein MRI gemacht werde. Der Orthopäde berichte nichts betreffend einer relevanten Muskelverschmächtigung am Oberschenkel, was darauf hindeute, dass kein Funktions(belastungs)defizit mehr vorliege. Der Beschwerdeführer trage auch keine Knieorthese mehr, was aber bei einer relevanten Knieinstabilität notwendig wäre. Diese Umstände deuteten darauf hin, dass sich der Zustand des Beschwerdeführers aus orthopädischer Sicht verbessert habe. Schliesslich sei noch darauf hinzuweisen, dass die vom Orthopäden aufgeführte Diagnose Diskushernie sehr mit Vorbehalt zu geniessen sei, da auf einem Röntgenbild älteren Datums lediglich eine Protrusion festzustellen sei und somit nicht denkbar sei, dass daraus Nervenausfälle an der unteren Extremität entstünden. Insgesamt könne aber die Einschätzung von Dr. H._______ bestätigt werden: Der Beschwerdeführer sei für rein stehende Tätigkeiten (zum Beispiel als Kellner) wohl nicht mehr geeignet, da diesbezüglich eine Arbeitsunfähigkeit von 70% vorliege. Gestützt auf die klinischen Befunde könne aber davon ausgegangen werden, dass er in Verweistätigkeiten mit abwechselnder Haltung (sitzend, gehend) sicher seit der Begutachtung im Dezember 2006 (eventuell bereits früher) lediglich noch zu 40% eingeschränkt sei (IV-act. 146, 196).

6.1.3 Die IVSTA stellte mit Verfügung vom 28. November 2007 fest, die Aufnahme einer dem Gesundheitszustand angepassten Erwerbstätigkeit sei dem Beschwerdeführer zumutbar und ermögliche es ihm, mehr als 60% des Valideneinkommens zu erzielen (IV-act. 199).

6.1.4 Das Bundesverwaltungsgericht schützte die Einschätzung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers durch die IVSTA mit Urteil C-177/2008 vom 12. März 2010. Diesbezüglich wurde insbesondere ausgeführt, der Beschwerdeführer habe auf Beschwerdeebene unter anderem ein Attest von Dr. med. J._______ (Orthopäde und Traumatologe) vom 17. Dezember 2007 eingereicht (IV-act. 207/4-6). Daraus gehe hervor, dass eine chronische, posttraumatische Gonalgie des rechten Knies, ein Teilabriss des vorderen Kreuzbandes, eine Instabilität des rechten Knies, eine fortschreitende Gonarthrose, eine chronische Lumbalgie, chronische Schmerzen an der Wirbelsäule und eine Depression aufgrund der erlittenen Verletzungen sowie eine Gelenkmantelentzündung des rechten Oberschenkels bestehe. Sämtliche Verletzungen seien unfallbedingt; eine Besserung des Zustandes sei nicht zu erwarten. Vergleiche man die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers anlässlich der Rentenzusprechung mit der heutigen Situation, so sei festzuhalten, dass sich insbesondere die orthopädischen Beschwerden des Knies sowie auch des Rückens - erwartungsgemäss - stark verringert hätten. Die pessimistischen Prognosen von Dr. med. J._______ seien nicht nachvollziehbar, da es sich bei den orthopädischen Problemen des Beschwerdeführers hauptsächlich um behandelbare, eher leichtere Beeinträchtigungen handle. Hinweise für das Vorliegen eines ausserordentlichen Schweregrades lägen nicht vor. Unklar bleibe zwar aufgrund der neuesten Abklärungen, ob eventuell noch eine Meniskusläsion vorliege, dies sei jedoch insofern nicht relevant, als die Ärzte ohnehin davon ausgingen, dass ihm lediglich noch eine leichte, mehrheitlich sitzende Tätigkeit zumutbar sei.

Insgesamt sei davon auszugehen, dass sich der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers aus orthopädischer Sicht stark verbessert habe und in einer leichten, mehrheitlich sitzenden Verweistätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit vorliege. Die Ausübung mittelschwerer oder schwerer Tätigkeiten wie der frühere Beruf als Kellner sei allerdings nach wie vor nicht zumutbar. Nur aus psychiatrischer Sicht bestehe noch eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 40%.

6.2 Mit der Neuanmeldung vom 18. Dezember 2014 und im Verlauf des vorinstanzlichen Verfahrens wurden medizinische Berichte von Prof. Dr. K._______ (Spezialist für Arbeitsmedizin) vom 3. März und 8. Dezember 2014 (IV-act. 338, 363), Dr. L._______ (Orthopäde) vom 24. September 2014, 12. Dezember 2014 und 5. August 2015 (IV-act. 339, 364, 379), Dr. G._______ (Kardiologe) vom 24. Oktober 2014, 10. Februar 2015 (Bericht, ECG, Beiblatt ECG), 12. Februar 2015 und 22. Juli 2015 (IV-act. 361, 367, 378), Dr. M._______ vom 15. Dezember 2014 (IV-act. 365), Dr. N._______ (Facharzt für HNO-Medizin) vom 23. Dezember 2014 (IV-act. 374), Dr. O._______ (Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepathologie) vom 4. Februar 2015 (IV-act. 375), Frau P._______ und Frau Dr. Q._______ vom 2. April 2015 (IV-act. 376), Frau P._______ vom 5. Mai 2015 (IV-act. 377) sowie ein psychologischer Befund (Verfasser nicht eruierbar) vom 3. Dezember 2014 (IV-act. 362) eingereicht. Diesen sind zusammenfassend folgende Diagnosen zu entnehmen:

Chronische Rhinitis, Deformation der Nase, Nasumseptumdeviation, Status nach zweifacher Septumplastik (act. 338, 363, 339, 364, 379, 365)

Chronische Bronchitis, chronische Refluxösophagitis(act. 338, 375)

Lumboischialgie, Spondylose cervical und lumbal, Diskushernie C5-C6, C7-C8, L5/S1, Polyarthralgien unbekannter Ursache, Radikulopathie L4, L5, S1, C5/C6 und C7/C8, Diskopathie C5/C6, chronische Dorsalgie, Diskusprotrusion L4/L5, L5/S1, C5/C6, C6/C7, TH11/TH12, chronische Zervikalgie, chronische Gonalgie beidseits, Gonarthrose beidseits, Partialruptur des Kreuzbandes, Lumbalskoliose, Myalgie, Bursitis trochanterica, coxofemorale Periarthropathie, Coxarthropathie, Coxarthralgie, Coxarthrose, Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom beidseitig, Kontraktur der Wirbelsäule, Spondylarthrose, Instabilität des rechten Knies, Polyarthralgie, Hallux valgus, Unterschenkel- und Fussödem(act. 338, 339, 364, 379, 365)

Gallenblasenstein ohne Cholezystitis(IV-act. 375)

Dysrhytmie, arterielle Hypertonie: Tachykardie, Calculosis v. fellae, Extrasystolia ventricularis verificara, chronische Kardiomyopathie, hypertensive decompensate, ventrikuläre Extrasystolen (act. 338, 361, 363, 367, 365)

Hepatitis C, Genotyp 1(IV-act. 379, 375-377)

Kurzsichtigkeit(IV-act. 365)

Nicht spezifizierte organische mentale Störung, rezidivierende depressive Störung, mittelschwere Episode ohne psychotische Symptome(act. 339, 364, 379)

6.2.1 Dr. K._______ berichtete, die Schmerzen in allen Gelenken und Muskeln der oberen und unteren Gliedmassen, die vor 20 Jahren begonnen hätten, hätten sich verschlimmert. Im Brustbereich der Wirbelsäule sei eine Abweichung der Wirbel der Wirbelsäule bemerkbar (scoliosis convexa). Das Gehen auf den Fersen und Zehen sei nicht möglich und begleitet von starken Schmerzen. Lasègue positiv terminal beidseitig und mit Störungen taktiler Sensibilität beidseitig, patellare Reflexe geschwächt. Die Zustände der angegebenen Schädigungen seien definitiv nicht behebbar, irreversibel und verschlechtert vom (recte wohl: im Vergleich zum) Moment des Unglücks (Sturz 1992). Die Bewegungen seien in allen Richtungen eingeschränkt. Die Einschränkung sei am stärksten ausgeprägt im unteren Lenden- und Kreuzbeinbereich der Wirbelsäule und beim Hals- und Brustbereich. Einschränkungen beim Bewegen der Knie seien in hohem Mass (vorhanden) und mit Schmerz verbunden. Die Arbeitsfähigkeit sei vollkommen verloren gegangen (IV- act. 338, 363).

6.2.2 Dr. L._______ führte aus, nach jahrelangem chronischen Zustand würden nun akut extreme Beschwerden in der Nacken- und Lendenwirbelsäule und in den Knien bestehen. Der Versicherte müsse deswegen Antirheumatika, Sedative und Schmerzmittel kontinuierlich einnehmen. Bei langem Sitzen, Gehen und Stehen verschlechtere sich der Zustand stark. Der Versicherte sei 100% arbeitsunfähig, für jegliche Aktivität und dauerhaft. Es entwickle sich die Tendenz der chronischen Zustandsverschlechterung, wobei die Symptome durch die Anwendung der Arzneimittel nicht gelindert würden. Eine Operation der Gallensteine sei indiziert (IV-act. 339, 364).

6.2.3 Dr. G._______ gab am 24. Oktober 2014 an, die Herzaktion sei rhythmisch, seltene Extrasystolen, klare Töne, Extratöne seien nicht zu hören, es gebe diskrete systolische Geräusche oberhalb der Aorta. Das EKG zeige einen Sinusrhythmus, Frequenz 75/min, Axis +5°, ohne Veränderungen des QRS-Komplexes und der endenden Oszillationen. Die Echokardiographie sei im Bereich des Normalen. Was das kardiovaskuläre System anbelange, bestehe derzeit keine Notwendigkeit zur medikamentösen Therapie. Die Arbeitsfähigkeit sei vermindert (IV-act. 361). Am 10. Februar 2015 hielt er fest, das Langzeit-EKG zeige eine ernsthafte Rhythmusstörung. Notwendig sei eine gegensteuernde Therapie zur Normalisierung des Rhythmus und die weitere ätiologische Betrachtung der Rhythmussteigerung (IV-act. 366). Am 12. Februar 2015 verordnete er eine medikamentöse Therapie mit einem Antiarrhythmikum und einem ACE-Hemmer und stellte er eine deutliche Verminderung der Arbeitsfähigkeit fest (IV-act. 367/5, ebenso IV-act. 367/1 f.). Am 22. Juli 2015 stellte er die Therapie um und verordnete die Einnahme eines Calciumkanalblockers (IV-act. 378).

6.2.4 Dr. M._______ berichtete am 15. Dezember 2014, alle geschilderten Schmerzen hätten bereits 1992 angefangen, als sich der Versicherte beim Sturz von der Leiter verletzt habe. Seither seien Schmerzen in allen angeführten Wirbelsäulenteilen und -segementen und in den unteren Gliedmassen präsent; im Lauf der Jahre sei die Krankheit als Verschlechterung vorangeschritten (IV-act. 365).

6.2.5 Dr. N._______ führte am 23. Dezember 2014 aus, nach der operativen Intervention in der Schweiz seien deutliche Deformationen der Nase geblieben. Daneben habe der Patient fortdauernde Beschwerden (Kopfschmerzen, trockener Hals, Husten, behinderte Nasenatmung). Es handle sich hierbei um nicht wiederherstellbare und nicht korrigierbare Defekte (IV-act. 374).

6.2.6 Dem psychologischen Befund vom 3. Dezember 2014 zufolge ist es beim Beschwerdeführer zu einer Schwächung der kognitiven Funktionen gekommen. Im klinischen Bild dominierten depressive Symptome. Die wilens- und treibabhängigen Dynamismen seien herabgesetzt. Vorhanden seien auch Symptome diffuser Angstzustände (IV-act. 362). Diagnosen nennt der Bericht nicht.

6.3 Der RAD (Dr. R._______, FMH Allgemeine Medizin) hielt mit Stellungnahme vom 2. Juli 2015 (IV-act. 369) insbesondere fest, eine Verschlechterung der Situation könne keinesfalls glaubhaft gemacht werden. Die psychologische Testung entbehre jeder Wertigkeit. Angesichts der psychischen Überlagerung sei die neuropsychologische Testung nicht brauchbar, zumal nicht der geringste Grund für ein hirnorganisches Defizit vorliege. Die beklagte Symptomatik sei deckungsgleich mit jener vieler anderer Patienten in der gleichen Situation. Neue radiologische Untersuchungen lägen nicht vor. Dr. K._______ habe am 3. März und am 8. Dezember 2014 dasselbe berichtet wie bereits am 11. Mai und am 26. September 2012. Neu sei einzig die Feststellung einer Herzrhythmusstörung, die sowohl unter Belastung als auch in Ruhe auftrete. Eine Tätigkeit habe dementsprechend keinen Einfluss auf die Symptomatik. Eine körperlich schwere Tätigkeit verbiete sich nun, wobei eine solche schon lange nicht mehr zur Diskussion gestanden habe. Mit der begonnenen medikamentösen Therapie seien die Behandlungsmöglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. Eine Behandlung sei klar angezeigt, eine längerfristige zusätzliche Verschlechterung resultiere aber nicht.

Mit ergänzendem Bericht vom 1. Oktober 2015 (IV-act. 381) führte der RAD (Dr. R._______) aus, die nachgereichten Unterlagen bestätigten lediglich die vorherige Beurteilung. Seit mindestens Oktober 2002 bestehe eine Hepatitis C-Infektion, wobei eine Genotypisierung nicht möglich sei ohne Virusnachweis. Weiterhin seien die Transaminasen mässig erhöht. Eine Arbeitsunfähigkeit für eine körperlich nicht schwere Tätigkeit resultiere derzeit nicht. Eine Nasenverkrümmung mit leichter Atembehinderung und trockenen Schleimhäuten sei kein Grund für eine Arbeitsunfähigkeit. Kardiologisch komme es unter einer Therapie mit Antiarrhythmika nur noch zu einzelnen Extrasystolen. Das Herzecho zeige eine normale Herzfunktion, es bestehe keine dekompensierte hypertensive Cardiopathie, sondern nur eine leichte Hyperthropie der Herzmuskulatur. Bei korrekter Einstellung des Blutdrucks mit Medikamenten sei eine völlige Regredienz zu erwarten.

6.4 In der angefochtenen Verfügung geht die Vorinstanz davon aus, dass nicht im Sinne von Art. 87 Abs. 3
SR 831.201 Règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité (RAI)
RAI Art. 87 Motifs de révision - 1 La révision a lieu d'office:
1    La révision a lieu d'office:
a  lorsqu'en prévision de la possibilité d'une modification importante du taux d'invalidité, du degré d'impotence, ou encore du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité, un terme a été fixé au moment de l'octroi de la rente, de l'allocation pour impotent ou de la contribution d'assistance, ou
b  lorsque des organes de l'assurance ont connaissance de faits ou ordonnent des mesures qui peuvent entraîner une modification importante du taux d'invalidité, du degré d'impotence ou encore du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité.
2    Lorsqu'une demande de révision est déposée, celle-ci doit établir de façon plausible que l'invalidité, l'impotence ou l'étendue du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité de l'assuré s'est modifiée de manière à influencer ses droits.
3    Lorsque la rente, l'allocation pour impotent ou la contribution d'assistance a été refusée parce que le degré d'invalidité était insuffisant, parce qu'il n'y avait pas d'impotence ou parce que le besoin d'aide ne donnait pas droit à une contribution d'assistance, la nouvelle demande ne peut être examinée que si les conditions prévues à l'al. 2 sont remplies.
IVV glaubhaft gemacht worden sei, dass sich der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert habe. Dazu wird festgehalten, die Ausführungen des Beschwerdeführers vom 7. August 2015 (Einwand und Arztberichte) seien zur Kenntnis genommen worden; sie vermöchten an der Richtigkeit des Vorbescheids jedoch nichts zu ändern. Die nachgelieferten Unterlagen zeigten, dass seit mindestens Oktober 2002 eine Hepatitis C-Infektion bekannt sei. Weiterhin seien die Transaminasen mässig erhöht. Es sei bereits nicht nachzuhalten, ob aus diesen Informationen überhaupt eine klinische Relevanz resultiere; eine Arbeitsunfähigkeit für eine körperlich nicht schwere Tätigkeit resultiere derzeit jedenfalls (recte: resultiere derzeit jedenfalls nicht). In kardiologischer Hinsicht bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten. Der Bericht von Dr. L._______ liste lediglich die bekannten Beschwerden und Diagnosen auf; zudem wiederhole der Arzt seine Ansicht, wonach der Beschwerdeführer seit 1996 arbeitsunfähig sei, was in medizinischer Sicht nicht nachvollziehbar sei. Auch der RAD habe seine vorgängige Stellungnahme nach Sichtung der neuen Arztberichte bestätigt.

6.5 Demgegenüber macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, die Einschätzung des RAD sei widersprüchlich und die RAD-Ärztin habe sich aufgrund ihrer Verbindung zur IVSTA nicht objektiv geäussert. Sie habe eine aktuelle Verschlechterung des Gesundheitszustands durch die kardiologischen Beeinträchtigungen und die Hepatitis C festgestellt, dies aber relativiert, als habe sich dadurch nichts geändert und als sei die Erwerbsunfähigkeit unverändert geblieben. Zudem moniert der Beschwerdeführer, er habe Zweifel an den Übersetzungen der eingereichten Unterlagen, vor allem jenen ab 2011. Im Übrigen bringt er vor, der Bericht von Dr. L._______ sei bei der ersten Stellungnahme des RAD fast unbemerkt geblieben und erst bei der zweiten korrekt wiedergegeben worden. Aus den eingereichten Unterlagen ergebe sich, dass der Hepatitisvirus aktiv sei und den Genotyp 1 habe. Dem Bericht von Prof. Dr. F._______ (Beschwerdebeilage 4) zufolge sei die Arbeitsunfähigkeit (recte: Arbeitsfähigkeit) deutlich reduziert und es sei notwendig, ihn von allen Anstrengungen zu befreien. Der Kardiologe (Dr. G._______) habe bereits am 10. Februar 2015 und erneut am 15. Oktober 2015 (Beschwerdebeilage 5) eine deutliche Verschlechterung des Gesundheitszustands und eine deutlich verminderte Arbeitsfähigkeit konstatiert. Bei Dr. E._______ sei er seit fünf Jahren in Behandlung. Dieser stelle in seinem Bericht vom 22. November 2013 (vgl. Beschwerdebeilage 2) verschiedene psychiatrische Diagnosen und gehe von einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit von 100% für sämtliche Tätigkeiten aus. Im Übrigen verwies der Beschwerdeführer auf die bereits eingereichten Arztberichte. Insbesondere aufgrund der kardiologischen Befunde und der Erkrankung an Hepatitis C sei eine Veränderung im Sinne von Art. 87 Abs. 3
SR 831.201 Règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité (RAI)
RAI Art. 87 Motifs de révision - 1 La révision a lieu d'office:
1    La révision a lieu d'office:
a  lorsqu'en prévision de la possibilité d'une modification importante du taux d'invalidité, du degré d'impotence, ou encore du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité, un terme a été fixé au moment de l'octroi de la rente, de l'allocation pour impotent ou de la contribution d'assistance, ou
b  lorsque des organes de l'assurance ont connaissance de faits ou ordonnent des mesures qui peuvent entraîner une modification importante du taux d'invalidité, du degré d'impotence ou encore du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité.
2    Lorsqu'une demande de révision est déposée, celle-ci doit établir de façon plausible que l'invalidité, l'impotence ou l'étendue du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité de l'assuré s'est modifiée de manière à influencer ses droits.
3    Lorsque la rente, l'allocation pour impotent ou la contribution d'assistance a été refusée parce que le degré d'invalidité était insuffisant, parce qu'il n'y avait pas d'impotence ou parce que le besoin d'aide ne donnait pas droit à une contribution d'assistance, la nouvelle demande ne peut être examinée que si les conditions prévues à l'al. 2 sont remplies.
KVV glaubhaft gemacht worden. Er sei auch für leichte Arbeiten dauerhaft erwerbsunfähig.

7.

7.1 Zunächst sind die formellen Einwände des Beschwerdeführers gegen die Erstellung des medizinischen Sachverhalts durch die Vorinstanz zu prüfen.

7.1.1 Soweit Zweifel an der Richtigkeit der Übersetzungen der ab 2011 eingereichten Arztberichte geäussert werden, führt der Beschwerdeführer weder aus, auf welche Berichte er sich im Einzelnen bezieht noch macht er konkret geltend, inwiefern die Übersetzungen falsch sein sollen oder welche Berichte konkret nicht berücksichtigt worden sein sollen. Nachdem den Akten zudem keine Hinweise auf ein diesbezügliches Fehlverhalten der Vorinstanz zu entnehmen sind, erweist sich diese Rüge nicht als genügend substantiiert.

7.1.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertinnen und Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten. In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte wie jenen des RAD kommt Beweiswert zu, sofern sie schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine konkreten Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a und 3b sowie UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 43 Rz. 55).

Für das Gericht ergeben sich aus den Akten keine Zweifel an der Objektivität der Beurteilung seitens der RAD-Ärztin Dr. R._______. Sie hat zwar eine Veränderung des Gesundheitszustands durch die Hepatitis C festgestellt, welche aus ihrer Sicht jedoch auf die Arbeitsfähigkeit keinen Einfluss hat. Ob diese Einschätzung zu überzeugen vermag, gilt es nachfolgend zu beurteilen.

7.2 Vorliegend ebenfalls zu berücksichtigen sind die erst im Verlauf des Beschwerdeverfahrens eingereichten, vor dem Erlass der angefochtenen Verfügung vom 8. Oktober 2015 entstandenen medizinischen Berichte, soweit diese nicht bereits in früheren Neuanmeldeverfahren geprüft worden sind (vgl. die Beschwerdeschrift S. 4-7 und die Beschwerdebeilage 2).

7.2.1 Aus den Berichten von Dr. E._______ (Psychiater) vom 22. November 2013, Dr. G._______ (Kardiologe) vom 10. Februar 2015 und Prof. Dr. F._______ (Internist/Gastroenterologe) vom 22. August 2015 (Beschwerdebeilagen 3-5) ergeben sich im Wesentlichen die bereits bekannten Diagnosen.

Dr. E._______ führte aus, aktuell würden die depressiven Symptome, begleitet von Paranoia, im Vordergrund stehen, die dazu führten, dass sich der Zustand des Beschwerdeführers verschlechtere. Die langen Wartezeiten administrativer Formalitäten stellten eine zusätzliche negative Belastung dar und hätten die Wahnvorstellungen und depressiven Symptome erhöht. Aus psychischer Sicht werde ein Rücklauf der physischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit beobachtet. Die Krankheit stamme schon aus der Zeit des Aufenthalts in der Schweiz, aus der Zeit des Unfalls. Die Entwicklung sei chronisch und verlange permanente Behandlung. Gleichzeitig stellte Dr. E._______ eine merkliche Verschlechterung mit Erhöhung der polymorphen Beschwerden und der Impulsivität in frustrierenden Situationen fest, ohne aber eine Änderung der gestellten Diagnose, insbesondere des Schweregrads der Depression, vorzunehmen. Ähnliche Feststellungen traf er mit Bericht vom 13. März 2013 und gemäss RAD bereits mit Bericht vom 24. Mai 2011 (vgl. IV-act. 256, 323, 369/2 und 369/6).

Prof. Dr. F._______ hielt fest, aufgrund der polymorphen Schwierigkeiten/Komborbiditäten der chronischen Krankheiten bestehe eine deutlich reduzierte Arbeitsfähigkeit. Hinsichtlich der Hepatitis gab er an, aufgrund der Komborbidität und der Adipositas sei eine antivirale Therapie aktuell nicht gerechtfertigt (vgl. Beschwerdebeilage 4).

7.2.2 Mit Stellungnahme vom 7. Januar 2016 (IV-act. 391) führte der RAD (Dr. R._______) aus, der Bericht der Gastroenterologin vom 22. August 2015 (Beschwerdebeilage 4) bestätige klar, dass die Leberfunktion derzeit gut sei. Eine Therapie werde angesichts von Übergewicht und Komorbiditäten abgelehnt; in der Schweiz würde angesichts der hohen Viruslast wohl eine Therapie versucht. Es treffe zu, dass die Hepatitis C eine Verschlechterung der Gesundheit bedeute. Bislang würden jedoch keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bestehen, zumal die Infektion heutzutage medikamentös heilbar wäre. Die aktuelle Therapie bestehe in der Einnahme von Vitaminen und Leberschutzsubstanzen und sei absolut gut verträglich. Der nicht übersetzte kardiologische Bericht vom 15. Oktober 2015 (Beschwerdebeilage 5) scheine unverändert im Vergleich zu jenem von Dr. G._______ vom Februar 2015. Warum eine dekompensierte Herzinsuffizienz vorliegen solle, sei nirgends begründet. Der Blutdruck sei gut eingestellt, es bestehe eine mässige Hypertrophie des linken Ventrikels und ein normaler Puls. Zudem kontrolliere man eine dekompensierte Herzinsuffizienz nicht in drei bis vier Monaten, sondern innert Tagen, wenn nicht gar Stunden. Das eingereichte EKG zeige unter der Therapie mit Cordarone auch keine Extrasystolen. Die vorgelegten Berichte würden in keiner Weise eine Verschlechterung der Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit glaubhaft machen.

7.3 Aus den zwischen November 2007 und der angefochtenen Verfügung datierenden medizinischen Berichten ergibt sich keine relevante Veränderung der Befunde und Diagnosen. Im Wesentlichen werden darin die bereits bekannten psychiatrischen, pneumologischen und orthopädisch-rheumatologischen Erkrankungen des Beschwerdeführers beschrieben, mit Ausnahme der neu diagnostizierten Hepatitis C und der erhobenen kardiologischen Diagnosen. Nach den überzeugenden Stellungnahmen des RAD lässt sich daraus jedoch keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands ableiten. Die orthopädisch-rheumatologischen Diagnosen stellen sich im Vergleich zum Jahr 2007 etwas verändert dar; sie wurden jedoch überwiegend bereits in älteren Berichten, so etwa aus den Jahren 2001, 2003 und 2006 (vgl. IV-act. 40, 91, 136) gestellt und durch die Vorinstanz entsprechend berücksichtigt. Eine Veränderung besteht im Wesentlichen im angeblichen Hinzukommen der Diskushernien, Diskopathie, Radikulopathie und der Hüftbeschwerden. Indes sind die eingereichten Berichte nicht geeignet, eine Verschlechterung des Gesundheitszustands glaubhaft zu machen, da nicht ersichtlich ist, welche Befunde - ausser den durch den Beschwerdeführer geschilderten subjektiven Beschwerden - den Diagnosen zu Grunde gelegt werden und die Ärzte übereinstimmend angeben, die Beschwerden hätten bereits 1992 angefangen und es bestehe (seither) eine kontinuierliche volle Arbeitsunfähigkeit (vgl. IV-act. 338 f., 364 f., 379).

Nach Prüfung der vorliegenden Berichte bestehen keine Hinweise darauf, dass mit den angepassten Diagnosen eine insgesamt massgeblich höhere Erwerbsunfähigkeit einhergeht, als dies bereits 2007 mit einer Arbeitsfähigkeit von 60% in einer leichten, mehrheitlich sitzenden Tätigkeit der Fall war. Die veränderten Diagnosen bieten daher - wie bereits im vorangehenden Neuanmeldeverfahren - keinen Anlass zu näherer Prüfung.

Insgesamt wird eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustands nicht glaubhaft gemacht. Aus diesem Grund besteht kein Anspruch auf eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs.

7.4 Die weiteren durch den Beschwerdeführer mit der Beschwerde und im Laufe des Beschwerdeverfahrens beigebrachten Arztberichte datieren nach dem Erlass der angefochtenen Verfügung (Beschwerdebeilage 6, Beilagen zu act. 12). Diese echten Noven sind im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht zu würdigen. Nach Einschätzung der Vorinstanz respektive des RAD vom 13. Mai 2016 ergeben sich daraus ebenfalls keine relevanten Veränderungen (vgl. act. 23 samt Beilage, IV-act. 398). Aus diesem Grund kann darauf verzichtet werden kann, diese Akten zur weiteren Prüfung erneut an die IVSTA zu übermitteln.

7.5 Zusammenfassend hat die IVSTA zu Recht festgestellt, dass die durch den Beschwerdeführer geltend gemachte gesundheitliche Verschlechterung respektive eine dadurch bedingte erhebliche Veränderung des Grads der Invalidität nicht glaubhaft gemacht wurde. Die gestützt auf die Stellungnahmen des medizinischen Dienstes vorgenommene Einschätzung der IVSTA kann demnach vollumfänglich bestätigt werden.

Nach dem Gesagten ist die Vorinstanz auf die Neuanmeldung vom 18. Dezember 2014 zu Recht nicht eingetreten. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

8.

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung.

8.1 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1bis
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 69 Particularités du contentieux - 1 En dérogation aux art. 52 et 58 LPGA422,
1    En dérogation aux art. 52 et 58 LPGA422,
a  les décisions des offices AI cantonaux peuvent directement faire l'objet d'un recours devant le tribunal des assurances du domicile de l'office concerné;
b  les décisions de l'office AI pour les assurés résidant à l'étranger peuvent directement faire l'objet d'un recours devant le Tribunal administratif fédéral.424
1bis    La procédure de recours en matière de contestations portant sur des prestations de l'AI devant le tribunal cantonal des assurances est soumise à des frais judiciaires.425 Le montant des frais est fixé en fonction de la charge liée à la procédure, indépendamment de la valeur litigieuse, et doit se situer entre 200 et 1000 francs.426
2    L'al. 1bis et l'art. 85bis, al. 3, LAVS427 s'appliquent par analogie à la procédure devant le Tribunal administratif fédéral.428
3    Les jugements des tribunaux arbitraux cantonaux rendus en vertu de l'art. 27quinquies peuvent faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, conformément à la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral429.430
i.V.m. Abs. 2 IVG). Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt gemäss Art. 63 Abs. 1
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 63 - 1 En règle générale, les frais de procédure comprenant l'émolument d'arrêté, les émoluments de chancellerie et les débours sont mis, dans le dispositif, à la charge de la partie qui succombe. Si celle-ci n'est déboutée que partiellement, ces frais sont réduits. À titre exceptionnel, ils peuvent être entièrement remis.
1    En règle générale, les frais de procédure comprenant l'émolument d'arrêté, les émoluments de chancellerie et les débours sont mis, dans le dispositif, à la charge de la partie qui succombe. Si celle-ci n'est déboutée que partiellement, ces frais sont réduits. À titre exceptionnel, ils peuvent être entièrement remis.
2    Aucun frais de procédure n'est mis à la charge des autorités inférieures, ni des autorités fédérales recourantes et déboutées; si l'autorité recourante qui succombe n'est pas une autorité fédérale, les frais de procédure sont mis à sa charge dans la mesure où le litige porte sur des intérêts pécuniaires de collectivités ou d'établissements autonomes.
3    Des frais de procédure ne peuvent être mis à la charge de la partie qui a gain de cause que si elle les a occasionnés en violant des règles de procédure.
4    L'autorité de recours, son président ou le juge instructeur perçoit du recourant une avance de frais équivalant aux frais de procédure présumés. Elle lui impartit pour le versement de cette créance un délai raisonnable en l'avertissant qu'à défaut de paiement elle n'entrera pas en matière. Si des motifs particuliers le justifient, elle peut renoncer à percevoir la totalité ou une partie de l'avance de frais.101
4bis    L'émolument d'arrêté est calculé en fonction de l'ampleur et de la difficulté de la cause, de la manière de procéder des parties et de leur situation financière. Son montant est fixé:
a  entre 100 et 5000 francs dans les contestations non pécuniaires;
b  entre 100 et 50 000 francs dans les autres contestations.102
5    Le Conseil fédéral établit un tarif des émoluments.103 L'art. 16, al. 1, let. a, de la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral104 et l'art. 73 de la loi du 19 mars 2010 sur l'organisation des autorités pénales105 sont réservés.106
VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. Da dem unterliegenden Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 26. April 2016 die unentgeltliche Prozessführung gewährt wurde (act. 19), sind keine Verfahrenskosten zu erheben.

8.2 Der Beschwerdeführer hat zufolge Unterliegens und Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtsverbeiständung keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Die Vorinstanz hat gemäss Art. 7 Abs. 3
SR 173.320.2 Règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF)
FITAF Art. 7 Principe
1    La partie qui obtient gain de cause a droit aux dépens pour les frais nécessaires causés par le litige.
2    Lorsqu'une partie n'obtient que partiellement gain de cause, les dépens auxquels elle peut prétendre sont réduits en proportion.
3    Les autorités fédérales et, en règle générale, les autres autorités parties n'ont pas droit aux dépens.
4    Si les frais sont relativement peu élevés, le tribunal peut renoncer à allouer des dépens.
5    L'art. 6a s'applique par analogie.7
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) ebenfalls keinen entsprechenden Anspruch.

(Dispositiv: nächste Seite)

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Einschreiben)

- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Viktoria Helfenstein Simona Risi

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff
SR 173.110 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral (LTF) - Organisation judiciaire
LTF Art. 82 Principe - Le Tribunal fédéral connaît des recours:
a  contre les décisions rendues dans des causes de droit public;
b  contre les actes normatifs cantonaux;
c  qui concernent le droit de vote des citoyens ainsi que les élections et votations populaires.
., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42
SR 173.110 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral (LTF) - Organisation judiciaire
LTF Art. 42 Mémoires - 1 Les mémoires doivent être rédigés dans une langue officielle, indiquer les conclusions, les motifs et les moyens de preuve, et être signés.
1    Les mémoires doivent être rédigés dans une langue officielle, indiquer les conclusions, les motifs et les moyens de preuve, et être signés.
2    Les motifs doivent exposer succinctement en quoi l'acte attaqué viole le droit. Si le recours n'est recevable que lorsqu'il soulève une question juridique de principe ou qu'il porte sur un cas particulièrement important pour d'autres motifs, il faut exposer en quoi l'affaire remplit la condition exigée.15 16
3    Les pièces invoquées comme moyens de preuve doivent être jointes au mémoire, pour autant qu'elles soient en mains de la partie; il en va de même de la décision attaquée si le mémoire est dirigé contre une décision.
4    En cas de transmission électronique, le mémoire doit être muni de la signature électronique qualifiée de la partie ou de son mandataire au sens de la loi du 18 mars 2016 sur la signature électronique17. Le Tribunal fédéral détermine dans un règlement:
a  le format du mémoire et des pièces jointes;
b  les modalités de la transmission;
c  les conditions auxquelles il peut exiger, en cas de problème technique, que des documents lui soient adressés ultérieurement sur papier.18
5    Si la signature de la partie ou de son mandataire, la procuration ou les annexes prescrites font défaut, ou si le mandataire n'est pas autorisé, le Tribunal fédéral impartit un délai approprié à la partie pour remédier à l'irrégularité et l'avertit qu'à défaut le mémoire ne sera pas pris en considération.
6    Si le mémoire est illisible, inconvenant, incompréhensible ou prolixe ou qu'il n'est pas rédigé dans une langue officielle, le Tribunal fédéral peut le renvoyer à son auteur; il impartit à celui-ci un délai approprié pour remédier à l'irrégularité et l'avertit qu'à défaut le mémoire ne sera pas pris en considération.
7    Le mémoire de recours introduit de manière procédurière ou à tout autre égard abusif est irrecevable.
BGG).
Information de décision   •   DEFRITEN
Document : C-7165/2015
Date : 25 août 2017
Publié : 27 octobre 2017
Source : Tribunal administratif fédéral
Statut : Non publié
Domaine : Assurances sociales
Objet : Nichteintreten BGer, 8C_689/2017 vom 17.10.2017. Invalidenversicherung, Rentenanspruch, Nichteintreten auf Neuanmeldung; Verfügung der IVSTA vom 8. Oktober 2015


Répertoire des lois
Cst: 29
SR 101 Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999
Cst. Art. 29 Garanties générales de procédure - 1 Toute personne a droit, dans une procédure judiciaire ou administrative, à ce que sa cause soit traitée équitablement et jugée dans un délai raisonnable.
1    Toute personne a droit, dans une procédure judiciaire ou administrative, à ce que sa cause soit traitée équitablement et jugée dans un délai raisonnable.
2    Les parties ont le droit d'être entendues.
3    Toute personne qui ne dispose pas de ressources suffisantes a droit, à moins que sa cause paraisse dépourvue de toute chance de succès, à l'assistance judiciaire gratuite. Elle a en outre droit à l'assistance gratuite d'un défenseur, dans la mesure où la sauvegarde de ses droits le requiert.
FITAF: 7
SR 173.320.2 Règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral (FITAF)
FITAF Art. 7 Principe
1    La partie qui obtient gain de cause a droit aux dépens pour les frais nécessaires causés par le litige.
2    Lorsqu'une partie n'obtient que partiellement gain de cause, les dépens auxquels elle peut prétendre sont réduits en proportion.
3    Les autorités fédérales et, en règle générale, les autres autorités parties n'ont pas droit aux dépens.
4    Si les frais sont relativement peu élevés, le tribunal peut renoncer à allouer des dépens.
5    L'art. 6a s'applique par analogie.7
LAI: 1 
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 1 - 1 Les dispositions de la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)6 s'appliquent à l'AI (art. 1a à 26bis et 28 à 70), à moins que la présente loi ne déroge expressément à la LPGA.7
1    Les dispositions de la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)6 s'appliquent à l'AI (art. 1a à 26bis et 28 à 70), à moins que la présente loi ne déroge expressément à la LPGA.7
2    Les art. 32 et 33 LPGA s'appliquent également à l'encouragement de l'aide aux invalides (art. 71 à 76).
1a 
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 1a - Les prestations prévues par la présente loi visent à:
a  prévenir, réduire ou éliminer l'invalidité grâce à des mesures de réadaptation appropriées, simples et adéquates;
b  compenser les effets économiques permanents de l'invalidité en couvrant les besoins vitaux dans une mesure appropriée;
c  aider les assurés concernés à mener une vie autonome et responsable.
26bis 
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 26bis Choix du personnel médical, des établissements et des fournisseurs de moyens auxiliaires - 1 L'assuré peut choisir librement le personnel paramédical, les établissements et les ateliers ou encore les entreprises présentes sur le marché ordinaire du travail qui mettent en oeuvre des mesures de réadaptation et les fournisseurs de moyens auxiliaires, pour autant qu'ils satisfassent aux prescriptions cantonales et aux exigences de l'assurance.191
1    L'assuré peut choisir librement le personnel paramédical, les établissements et les ateliers ou encore les entreprises présentes sur le marché ordinaire du travail qui mettent en oeuvre des mesures de réadaptation et les fournisseurs de moyens auxiliaires, pour autant qu'ils satisfassent aux prescriptions cantonales et aux exigences de l'assurance.191
2    Le Conseil fédéral peut, après avoir entendu les cantons et les associations intéressées, établir des prescriptions suivant lesquelles les personnes et établissements indiqués à l'al. 1 sont autorisés à exercer leur activité à la charge de l'assurance.
28 
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 28 Principe - 1 L'assuré a droit à une rente aux conditions suivantes:
1    L'assuré a droit à une rente aux conditions suivantes:
a  sa capacité de gain ou sa capacité d'accomplir ses travaux habituels ne peut pas être rétablie, maintenue ou améliorée par des mesures de réadaptation raisonnablement exigibles;
b  il a présenté une incapacité de travail (art. 6 LPGA204) d'au moins 40 % en moyenne durant une année sans interruption notable;
c  au terme de cette année, il est invalide (art. 8 LPGA) à 40 % au moins.
1bis    Une rente au sens de l'al. 1 n'est pas octroyée tant que toutes les possibilités de réadaptation au sens de l'art. 8, al. 1bis et 1ter, n'ont pas été épuisées.205
2    ...206
29 
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 29 Naissance du droit et versement de la rente - 1 Le droit à la rente prend naissance au plus tôt à l'échéance d'une période de six mois à compter de la date à laquelle l'assuré a fait valoir son droit aux prestations conformément à l'art. 29, al. 1, LPGA215, mais pas avant le mois qui suit le 18e anniversaire de l'assuré.
1    Le droit à la rente prend naissance au plus tôt à l'échéance d'une période de six mois à compter de la date à laquelle l'assuré a fait valoir son droit aux prestations conformément à l'art. 29, al. 1, LPGA215, mais pas avant le mois qui suit le 18e anniversaire de l'assuré.
2    Le droit ne prend pas naissance tant que l'assuré peut faire valoir son droit à une indemnité journalière au sens de l'art. 22.
3    La rente est versée dès le début du mois au cours duquel le droit prend naissance.
4    Les rentes correspondant à un taux d'invalidité inférieur à 50 % ne sont versées qu'aux assurés qui ont leur domicile et leur résidence habituelle (art. 13 LPGA) en Suisse. Cette condition doit également être remplie par les proches pour lesquels une prestation est réclamée.
69 
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 69 Particularités du contentieux - 1 En dérogation aux art. 52 et 58 LPGA422,
1    En dérogation aux art. 52 et 58 LPGA422,
a  les décisions des offices AI cantonaux peuvent directement faire l'objet d'un recours devant le tribunal des assurances du domicile de l'office concerné;
b  les décisions de l'office AI pour les assurés résidant à l'étranger peuvent directement faire l'objet d'un recours devant le Tribunal administratif fédéral.424
1bis    La procédure de recours en matière de contestations portant sur des prestations de l'AI devant le tribunal cantonal des assurances est soumise à des frais judiciaires.425 Le montant des frais est fixé en fonction de la charge liée à la procédure, indépendamment de la valeur litigieuse, et doit se situer entre 200 et 1000 francs.426
2    L'al. 1bis et l'art. 85bis, al. 3, LAVS427 s'appliquent par analogie à la procédure devant le Tribunal administratif fédéral.428
3    Les jugements des tribunaux arbitraux cantonaux rendus en vertu de l'art. 27quinquies peuvent faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, conformément à la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral429.430
70
SR 831.20 Loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI)
LAI Art. 70 Dispositions pénales - Les art. 87 à 91 de la LAVS431 sont applicables aux personnes qui violent les dispositions de la présente loi d'une manière qualifiée dans les articles précités.
LPGA: 8 
SR 830.1 Loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)
LPGA Art. 8 Invalidité - 1 Est réputée invalidité l'incapacité de gain totale ou partielle qui est présumée permanente ou de longue durée.
1    Est réputée invalidité l'incapacité de gain totale ou partielle qui est présumée permanente ou de longue durée.
2    Les assurés mineurs sans activité lucrative sont réputés invalides s'ils présentent une atteinte à leur santé physique, mentale ou psychique qui provoquera probablement une incapacité de gain totale ou partielle.13
3    Les assurés majeurs qui n'exerçaient pas d'activité lucrative avant d'être atteints dans leur santé physique, mentale ou psychique et dont il ne peut être exigé qu'ils en exercent une sont réputés invalides si l'atteinte les empêche d'accomplir leurs travaux habituels. L'art. 7, al. 2, est applicable par analogie.14 15
13 
SR 830.1 Loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)
LPGA Art. 13 Domicile et résidence habituelle - 1 Le domicile d'une personne est déterminé selon les art. 23 à 26 du code civil16.
1    Le domicile d'une personne est déterminé selon les art. 23 à 26 du code civil16.
2    Une personne est réputée avoir sa résidence habituelle au lieu où elle séjourne17 un certain temps même si la durée de ce séjour est d'emblée limitée.
46 
SR 830.1 Loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)
LPGA Art. 46 Gestion des documents - Lors de chaque procédure relevant des assurances sociales, l'assureur enregistre de manière systématique tous les documents qui peuvent être déterminants.
59 
SR 830.1 Loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)
LPGA Art. 59 Qualité pour recourir - Quiconque est touché par la décision ou la décision sur opposition et a un intérêt digne d'être protégé à ce qu'elle soit annulée ou modifiée a qualité pour recourir.
60
SR 830.1 Loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA)
LPGA Art. 60 Délai de recours - 1 Le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours.
1    Le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours.
2    Les art. 38 à 41 sont applicables par analogie.
LTAF: 31 
SR 173.32 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF)
LTAF Art. 31 Principe - Le Tribunal administratif fédéral connaît des recours contre les décisions au sens de l'art. 5 de la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)20.
33 
SR 173.32 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF)
LTAF Art. 33 Autorités précédentes - Le recours est recevable contre les décisions:
a  du Conseil fédéral et des organes de l'Assemblée fédérale, en matière de rapports de travail du personnel de la Confédération, y compris le refus d'autoriser la poursuite pénale;
b  du Conseil fédéral concernant:
b1  la révocation d'un membre du conseil de banque ou de la direction générale ou d'un suppléant sur la base de la loi du 3 octobre 2003 sur la Banque nationale26,
b10  la révocation d'un membre du conseil d'administration du Service suisse d'attribution des sillons ou l'approbation de la résiliation des rapports de travail du directeur par le conseil d'administration, conformément à la loi fédérale du 20 décembre 1957 sur les chemins de fer44;
b2  la révocation d'un membre du conseil d'administration de l'Autorité fédérale de surveillance des marchés financiers ou l'approbation de la résiliation des rapports de travail du directeur par le conseil d'administration selon la loi du 22 juin 2007 sur la surveillance des marchés financiers27,
b3  le blocage de valeurs patrimoniales en vertu de la loi du 18 décembre 2015 sur les valeurs patrimoniales d'origine illicite29,
b4  l'interdiction d'exercer des activités en vertu de la LRens31,
b4bis  l'interdiction d'organisations en vertu de la LRens,
b5  la révocation du mandat d'un membre du Conseil de l'Institut fédéral de métrologie au sens de la loi du 17 juin 2011 sur l'Institut fédéral de métrologie34,
b6  la révocation d'un membre du conseil d'administration de l'Autorité fédérale de surveillance en matière de révision ou l'approbation de la résiliation des rapports de travail du directeur par le conseil d'administration selon la loi du 16 décembre 2005 sur la surveillance de la révision36,
b7  la révocation d'un membre du conseil de l'Institut suisse des produits thérapeutiques sur la base de la loi du 15 décembre 2000 sur les produits thérapeutiques38,
b8  la révocation d'un membre du conseil d'administration de l'établissement au sens de la loi du 16 juin 2017 sur les fonds de compensation40,
b9  la révocation d'un membre du conseil de l'Institut suisse de droit comparé selon la loi du 28 septembre 2018 sur l'Institut suisse de droit comparé42;
c  du Tribunal pénal fédéral en matière de rapports de travail de ses juges et de son personnel;
cbis  du Tribunal fédéral des brevets en matière de rapports de travail de ses juges et de son personnel;
dquinquies  de la Chancellerie fédérale, des départements et des unités de l'administration fédérale qui leur sont subordonnées ou administrativement rattachées;
e  des établissements et des entreprises de la Confédération;
f  des commissions fédérales;
g  des tribunaux arbitraux fondées sur des contrats de droit public signés par la Confédération, ses établissements ou ses entreprises;
h  des autorités ou organisations extérieures à l'administration fédérale, pour autant qu'elles statuent dans l'accomplissement de tâches de droit public que la Confédération leur a confiées;
i  d'autorités cantonales, dans la mesure où d'autres lois fédérales prévoient un recours au Tribunal administratif fédéral.
37
SR 173.32 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF)
LTAF Art. 37 Principe - La procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la PA57, pour autant que la présente loi n'en dispose pas autrement.
LTF: 42 
SR 173.110 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral (LTF) - Organisation judiciaire
LTF Art. 42 Mémoires - 1 Les mémoires doivent être rédigés dans une langue officielle, indiquer les conclusions, les motifs et les moyens de preuve, et être signés.
1    Les mémoires doivent être rédigés dans une langue officielle, indiquer les conclusions, les motifs et les moyens de preuve, et être signés.
2    Les motifs doivent exposer succinctement en quoi l'acte attaqué viole le droit. Si le recours n'est recevable que lorsqu'il soulève une question juridique de principe ou qu'il porte sur un cas particulièrement important pour d'autres motifs, il faut exposer en quoi l'affaire remplit la condition exigée.15 16
3    Les pièces invoquées comme moyens de preuve doivent être jointes au mémoire, pour autant qu'elles soient en mains de la partie; il en va de même de la décision attaquée si le mémoire est dirigé contre une décision.
4    En cas de transmission électronique, le mémoire doit être muni de la signature électronique qualifiée de la partie ou de son mandataire au sens de la loi du 18 mars 2016 sur la signature électronique17. Le Tribunal fédéral détermine dans un règlement:
a  le format du mémoire et des pièces jointes;
b  les modalités de la transmission;
c  les conditions auxquelles il peut exiger, en cas de problème technique, que des documents lui soient adressés ultérieurement sur papier.18
5    Si la signature de la partie ou de son mandataire, la procuration ou les annexes prescrites font défaut, ou si le mandataire n'est pas autorisé, le Tribunal fédéral impartit un délai approprié à la partie pour remédier à l'irrégularité et l'avertit qu'à défaut le mémoire ne sera pas pris en considération.
6    Si le mémoire est illisible, inconvenant, incompréhensible ou prolixe ou qu'il n'est pas rédigé dans une langue officielle, le Tribunal fédéral peut le renvoyer à son auteur; il impartit à celui-ci un délai approprié pour remédier à l'irrégularité et l'avertit qu'à défaut le mémoire ne sera pas pris en considération.
7    Le mémoire de recours introduit de manière procédurière ou à tout autre égard abusif est irrecevable.
82
SR 173.110 Loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral (LTF) - Organisation judiciaire
LTF Art. 82 Principe - Le Tribunal fédéral connaît des recours:
a  contre les décisions rendues dans des causes de droit public;
b  contre les actes normatifs cantonaux;
c  qui concernent le droit de vote des citoyens ainsi que les élections et votations populaires.
OAMal: 87
PA: 3 
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 3 - Ne sont pas régies par la présente loi:
a  la procédure d'autorités au sens de l'art. 1, al. 2, let. e, en tant que le recours direct à une autorité fédérale n'est pas ouvert contre leurs décisions;
b  en matière de personnel fédéral, les procédures de première instance relatives à la création initiale des rapports de service, à la promotion, aux prescriptions de service16 et la procédure en autorisation d'engager la poursuite pénale d'un agent;
c  la procédure pénale administrative de première instance et celle des recherches de la police judiciaire;
d  la procédure de la justice militaire, y compris la procédure disciplinaire militaire, la procédure dans les affaires relevant du pouvoir de commandement militaire selon l'art. 37, ainsi que la procédure particulière selon les art. 38 et 39 de la loi du 3 février 199518 sur l'armée et l'administration militaire,19 ...20;
dbis  la procédure en matière d'assurances sociales, dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales est applicable22;
e  la procédure de taxation douanière;
ebis  ...
f  la procédure de première instance dans d'autres affaires administratives dont la nature exige qu'elles soient tranchées sur-le-champ par décision immédiatement exécutoire.
5 
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 5 - 1 Sont considérées comme décisions les mesures prises par les autorités dans des cas d'espèce, fondées sur le droit public fédéral et ayant pour objet:
1    Sont considérées comme décisions les mesures prises par les autorités dans des cas d'espèce, fondées sur le droit public fédéral et ayant pour objet:
a  de créer, de modifier ou d'annuler des droits ou des obligations;
b  de constater l'existence, l'inexistence ou l'étendue de droits ou d'obligations;
c  de rejeter ou de déclarer irrecevables des demandes tendant à créer, modifier, annuler ou constater des droits ou obligations.
2    Sont aussi considérées comme des décisions les mesures en matière d'exécution (art. 41, al. 1, let. a et b), les décisions incidentes (art. 45 et 46), les décisions sur opposition (art. 30, al. 2, let. b, et 74), les décisions sur recours (art. 61), les décisions prises en matière de révision (art. 68) et d'interprétation (art. 69).25
3    Lorsqu'une autorité rejette ou invoque des prétentions à faire valoir par voie d'action, sa déclaration n'est pas considérée comme décision.
26 
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 26 - 1 La partie ou son mandataire a le droit de consulter les pièces suivantes au siège de l'autorité appelée à statuer ou à celui d'une autorité cantonale désignée par elle:
1    La partie ou son mandataire a le droit de consulter les pièces suivantes au siège de l'autorité appelée à statuer ou à celui d'une autorité cantonale désignée par elle:
a  les mémoires des parties et les observations responsives d'autorités;
b  tous les actes servant de moyens de preuve;
c  la copie de décisions notifiées.
1bis    Avec l'accord de la partie ou de son mandataire, l'autorité peut lui communiquer les pièces à consulter par voie électronique.65
2    L'autorité appelée à statuer peut percevoir un émolument pour la consultation des pièces d'une affaire liquidée: le Conseil fédéral fixe le tarif des émoluments.
49 
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 49 - Le recourant peut invoquer:
a  la violation du droit fédéral, y compris l'excès ou l'abus du pouvoir d'appréciation;
b  la constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents;
c  l'inopportunité: ce grief ne peut être invoqué lorsqu'une autorité cantonale a statué comme autorité de recours.
50 
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 50 - 1 Le recours doit être déposé dans les 30 jours qui suivent la notification de la décision.
1    Le recours doit être déposé dans les 30 jours qui suivent la notification de la décision.
2    Le recours pour déni de justice ou retard injustifié peut être formé en tout temps.
52 
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 52 - 1 Le mémoire de recours indique les conclusions, motifs et moyens de preuve et porte la signature du recourant ou de son mandataire; celui-ci y joint l'expédition de la décision attaquée et les pièces invoquées comme moyens de preuve, lorsqu'elles se trouvent en ses mains.
1    Le mémoire de recours indique les conclusions, motifs et moyens de preuve et porte la signature du recourant ou de son mandataire; celui-ci y joint l'expédition de la décision attaquée et les pièces invoquées comme moyens de preuve, lorsqu'elles se trouvent en ses mains.
2    Si le recours ne satisfait pas à ces exigences, ou si les conclusions ou les motifs du recourant n'ont pas la clarté nécessaire, sans que le recours soit manifestement irrecevable, l'autorité de recours impartit au recourant un court délai supplémentaire pour régulariser le recours.
3    Elle avise en même temps le recourant que si le délai n'est pas utilisé, elle statuera sur la base du dossier ou si les conclusions, les motifs ou la signature manquent, elle déclarera le recours irrecevable.
63
SR 172.021 Loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA)
PA Art. 63 - 1 En règle générale, les frais de procédure comprenant l'émolument d'arrêté, les émoluments de chancellerie et les débours sont mis, dans le dispositif, à la charge de la partie qui succombe. Si celle-ci n'est déboutée que partiellement, ces frais sont réduits. À titre exceptionnel, ils peuvent être entièrement remis.
1    En règle générale, les frais de procédure comprenant l'émolument d'arrêté, les émoluments de chancellerie et les débours sont mis, dans le dispositif, à la charge de la partie qui succombe. Si celle-ci n'est déboutée que partiellement, ces frais sont réduits. À titre exceptionnel, ils peuvent être entièrement remis.
2    Aucun frais de procédure n'est mis à la charge des autorités inférieures, ni des autorités fédérales recourantes et déboutées; si l'autorité recourante qui succombe n'est pas une autorité fédérale, les frais de procédure sont mis à sa charge dans la mesure où le litige porte sur des intérêts pécuniaires de collectivités ou d'établissements autonomes.
3    Des frais de procédure ne peuvent être mis à la charge de la partie qui a gain de cause que si elle les a occasionnés en violant des règles de procédure.
4    L'autorité de recours, son président ou le juge instructeur perçoit du recourant une avance de frais équivalant aux frais de procédure présumés. Elle lui impartit pour le versement de cette créance un délai raisonnable en l'avertissant qu'à défaut de paiement elle n'entrera pas en matière. Si des motifs particuliers le justifient, elle peut renoncer à percevoir la totalité ou une partie de l'avance de frais.101
4bis    L'émolument d'arrêté est calculé en fonction de l'ampleur et de la difficulté de la cause, de la manière de procéder des parties et de leur situation financière. Son montant est fixé:
a  entre 100 et 5000 francs dans les contestations non pécuniaires;
b  entre 100 et 50 000 francs dans les autres contestations.102
5    Le Conseil fédéral établit un tarif des émoluments.103 L'art. 16, al. 1, let. a, de la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral104 et l'art. 73 de la loi du 19 mars 2010 sur l'organisation des autorités pénales105 sont réservés.106
RAI: 87
SR 831.201 Règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité (RAI)
RAI Art. 87 Motifs de révision - 1 La révision a lieu d'office:
1    La révision a lieu d'office:
a  lorsqu'en prévision de la possibilité d'une modification importante du taux d'invalidité, du degré d'impotence, ou encore du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité, un terme a été fixé au moment de l'octroi de la rente, de l'allocation pour impotent ou de la contribution d'assistance, ou
b  lorsque des organes de l'assurance ont connaissance de faits ou ordonnent des mesures qui peuvent entraîner une modification importante du taux d'invalidité, du degré d'impotence ou encore du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité.
2    Lorsqu'une demande de révision est déposée, celle-ci doit établir de façon plausible que l'invalidité, l'impotence ou l'étendue du besoin de soins ou du besoin d'aide découlant de l'invalidité de l'assuré s'est modifiée de manière à influencer ses droits.
3    Lorsque la rente, l'allocation pour impotent ou la contribution d'assistance a été refusée parce que le degré d'invalidité était insuffisant, parce qu'il n'y avait pas d'impotence ou parce que le besoin d'aide ne donnait pas droit à une contribution d'assistance, la nouvelle demande ne peut être examinée que si les conditions prévues à l'al. 2 sont remplies.
Répertoire ATF
117-V-198 • 121-V-264 • 122-V-381 • 125-V-351 • 126-V-198 • 130-II-473 • 130-V-253 • 130-V-64 • 131-V-164 • 133-V-108 • 138-V-218
Weitere Urteile ab 2000
8C_415/2016 • 8C_844/2012
Répertoire de mots-clés
Trié par fréquence ou alphabet
autorité inférieure • tribunal administratif fédéral • roue • diagnostic • rapport médical • thérapie • hépatite • nouvelle demande • état de fait • douleur • connaissance • exactitude • tribunal fédéral • état de santé • frais de la procédure • yougoslavie • pré • copie • doute • moyen de preuve
... Les montrer tous
BVGE
2011/37
BVGer
C-1125/2014 • C-1687/2013 • C-177/2008 • C-5367/2013 • C-7165/2015