Urteilskopf

146 II 335

25. Auszug aus dem Urteil der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. Verband A. gegen Gewerkschaft B. und Regierungsrat des Kantons Schaffhausen (Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten) 2C_910/2019 vom 11. Mai 2020

Regeste (de):

Art. 1 Abs. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
, Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
und Art. 12 Abs. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
AVEG; Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen; Prinzip der "offenen Türe"; Zulässigkeit von Nebenbestimmungen. Zulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (E. 1.1.1). Ist das Prinzip der "offenen Türe" (Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG) nicht eingehalten, ist die Allgemeinverbindlicherklärung zu verweigern; es genügt nicht, die Allgemeinverbindlicherklärung mit einer entsprechenden Nebenbestimmung zu ergänzen (E. 6).

Regeste (fr):

Art. 1 al. 1, art. 2 ch. 6 et art. 12 al. 1 LECCT; extension des conventions collectives de travail; principe de la "porte ouverte"; admissibilité des clauses accessoires. Recevabilité du recours en matière de droit public (consid. 1.1.1). Si le principe de la "porte ouverte" (art. 2 ch. 6 LECCT) n'est pas respecté, l'extension doit être refusée; il ne suffit pas de compléter l'extension avec une clause accessoire appropriée (consid. 6).

Regesto (it):

Art. 1 cpv. 1, art. 2 n. 6 e art. 12 cpv. 1 LOCCL; conferimento del carattere obbligatorio generale a contratti collettivi di lavoro; principio della "porta aperta"; ammissibilità di disposizioni accessorie. Ammissibilità del ricorso in materia di diritto pubblico (consid. 1.1.1). Se il principio della "porta aperta" (art. 2 n. 6 LOCCL) non è rispettato, il conferimento del carattere obbligatorio generale va negato; non è sufficiente completare la relativa decisione con una disposizione accessoria adeguata (consid. 6).

Sachverhalt ab Seite 335

BGE 146 II 335 S. 335

A. Am 11. Dezember 2013 schlossen der Verband A. zum einen und der Berufsverband C. zum anderen den Gesamtarbeitsvertrag für die
BGE 146 II 335 S. 336

Grüne Branche im Kanton Schaffhausen ab. Die beiden Verbände ersuchten in der Folge den Regierungsrat des Kantons Schaffhausen um Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages. Gegen den Antrag auf Allgemeinverbindlicherklärung erhob die Gewerkschaft B. Einsprache, wobei sie insbesondere beantragte, sie sei auf erstes Verlangen als gleichwertige Partnerin in die Vertragsgemeinschaft des Gesamtarbeitsvertrages aufzunehmen. Auf die Einsprache hin sowie auf Antrag des Volkswirtschaftsdepartements des Kantons Schaffhausen fasste der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen am 5. Juni 2018 einen Beschluss mit (soweit hier interessierend) folgendem Inhalt: "1. Der beiliegende Entwurf eines Regierungsratsbeschlusses betreffend die Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages (GAV) für die Grüne Branche im Kanton Schaffhausen, abgeschlossen am 11. Dezember 2013, wird genehmigt. Der Regierungsratsbeschluss wird nach der Genehmigung durch den Bund und der anschliessenden Veröffentlichung im kantonalen Amtsblatt wirksam und gilt bis zum 31. Dezember 2019. 2. a) Die Vertragsparteien [Verband A. sowie Berufsverband C.] werden verpflichtet, die Gewerkschaft B. als vollwertige Vertragspartei mit allen Rechten und Pflichten aufzunehmen. Die Gewerkschaft B. hat dabei den Inhalt des GAV in der abgeschlossenen Fassung zu akzeptieren und ist verpflichtet, diesen einzuhalten. Bei allfälligen späteren Vertragsverhandlungen ist die Gewerkschaft B. von Anfang an voll und ganz beizuziehen. Der Beitritt sowie die Teilnahme an den paritätischen Organen sind bis spätestens ein Jahr nach der AVE [= Allgemeinverbindlicherklärung] zu realisieren.
Im Falle, dass die Aufnahme der Gewerkschaft B. durch die Gesuchsteller nicht spätestens ein Jahr nach Inkrafttreten der AVE zustande kommt, wird die Allgemeinverbindlichkeitserklärung des GAV für die Grüne Branche im Kanton Schaffhausen mangels Erfüllen einer der gesetzlichen Voraussetzungen von Amtes wegen aufgehoben. Die Vertragsparteien haben dem Arbeitsamt des Kantons Schaffhausen innert der gesetzlichen Frist eine schriftliche Bestätigung über den Beitritt der Gewerkschaft B. zukommen zu lassen. b) [...]"

B. Der Verband A. erhob am 25. Juni 2018 beim Obergericht des Kantons Schaffhausen eine Beschwerde mit dem Antrag, unter Aufhebung von Ziff. 2 lit. a des Beschlusses des Regierungsrates vom 5. Juni 2018 sei die Allgemeinverbindlicherklärung "ohne die Auflage, die Gewerkschaft B. als vollwertige Vertragspartei mit allen Rechten und Pflichten aufzunehmen, zu erteilen".
BGE 146 II 335 S. 337

Mit Urteil vom 27. September 2019 wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen die Beschwerde im Sinne der Erwägungen ab. Zugleich ordnete es an, dass der Verband A. und der Berufsverband C. die Gewerkschaft B. spätestens sechs Monate nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils als vollwertige Vertragspartei mit allen Rechten und Pflichten in den Gesamtarbeitsvertrag aufzunehmen haben.
C. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 30. Oktober 2019 beantragt der Verband A., unter Aufhebung des Urteils des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 27. September 2019 und des Beschlusses des Regierungsrates des Kantons Schaffhausen vom 5. Juni 2018 sei "die Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für die Grüne Branche im Kanton Schaffhausen, abgeschlossen am 11. Dezember 2013, ohne die Auflage, die Gewerkschaft B. als vollwertigen Vertragspartner mit allen Rechten und Pflichten aufzunehmen, zu erteilen".
Der Berufsverband C. beantragt, die Beschwerde sei gutzuheissen. Die Gewerkschaft B. und der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Arbeitsamt und das Obergericht des Kantons Schaffhausen verzichten auf Vernehmlassung. Das Bundesgericht weist die Beschwerde ab, soweit es darauf eintritt.
Erwägungen

Aus den Erwägungen:

1.

1.1

1.1.1 Die Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid einer kantonalen Instanz, welcher eine Allgemeinverbindlicherklärung eines Gesamtarbeitsvertrages bzw. eine damit zusammenhängende sog. Nebenbestimmung zum Gegenstand hat. Die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen bildet einen Verwaltungsakt und ist damit öffentlich-rechtlicher Natur (vgl. BGE 128 II 13 E. 1d/bb S. 17 f. mit Hinweisen). Ob die Allgemeinverbindlicherklärung vorliegend als individuell-konkreter Akt (bzw. Verfügung) zu qualifizieren ist oder ob stattdessen von einem kantonalen Erlass auszugehen ist (in diese Richtung für die Anfechtung einer Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen durch sog. Aussenseiter BGE 128 II 13 E. 1d/cc S. 18) und damit das Verfahren der abstrakten Normenkontrolle zur
BGE 146 II 335 S. 338

Anwendung gelangt, muss hier nicht geklärt werden. Denn so oder anders liegt ein geeignetes Anfechtungsobjekt vor (Art. 82 lit. a
SR 173.110 Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) - Bundesgerichtsgesetz
BGG Art. 82 Grundsatz - Das Bundesgericht beurteilt Beschwerden:
a  gegen Entscheide in Angelegenheiten des öffentlichen Rechts;
b  gegen kantonale Erlasse;
c  betreffend die politische Stimmberechtigung der Bürger und Bürgerinnen sowie betreffend Volkswahlen und -abstimmungen.
oder b, Art. 86 Abs. 2
SR 173.110 Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) - Bundesgerichtsgesetz
BGG Art. 86 Vorinstanzen im Allgemeinen
1    Die Beschwerde ist zulässig gegen Entscheide:
a  des Bundesverwaltungsgerichts;
b  des Bundesstrafgerichts;
c  der unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen;
d  letzter kantonaler Instanzen, sofern nicht die Beschwerde an das Bundesver­waltungsgericht zulässig ist.
2    Die Kantone setzen als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts obere Gerichte ein, soweit nicht nach einem anderen Bundesgesetz Entscheide anderer rich­terlicher Behörden der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen.
3    Für Entscheide mit vorwiegend politischem Charakter können die Kantone anstelle eines Gerichts eine andere Behörde als unmittelbare Vorinstanz des Bundesgerichts einsetzen.
SR 173.110 Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) - Bundesgerichtsgesetz
BGG Art. 86 Vorinstanzen im Allgemeinen
1    Die Beschwerde ist zulässig gegen Entscheide:
a  des Bundesverwaltungsgerichts;
b  des Bundesstrafgerichts;
c  der unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen;
d  letzter kantonaler Instanzen, sofern nicht die Beschwerde an das Bundesver­waltungsgericht zulässig ist.
2    Die Kantone setzen als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts obere Gerichte ein, soweit nicht nach einem anderen Bundesgesetz Entscheide anderer rich­terlicher Behörden der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen.
3    Für Entscheide mit vorwiegend politischem Charakter können die Kantone anstelle eines Gerichts eine andere Behörde als unmittelbare Vorinstanz des Bundesgerichts einsetzen.
oder Art. 87 Abs. 2
SR 173.110 Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) - Bundesgerichtsgesetz
BGG Art. 87 Vorinstanzen bei Beschwerden gegen Erlasse
1    Gegen kantonale Erlasse ist unmittelbar die Beschwerde zulässig, sofern kein kantonales Rechtsmittel ergriffen werden kann.
2    Soweit das kantonale Recht ein Rechtsmittel gegen Erlasse vorsieht, findet Arti­kel 86 Anwendung.
in Verbindung mit Art. 86 Abs. 2
SR 173.110 Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) - Bundesgerichtsgesetz
BGG Art. 86 Vorinstanzen im Allgemeinen
1    Die Beschwerde ist zulässig gegen Entscheide:
a  des Bundesverwaltungsgerichts;
b  des Bundesstrafgerichts;
c  der unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen;
d  letzter kantonaler Instanzen, sofern nicht die Beschwerde an das Bundesver­waltungsgericht zulässig ist.
2    Die Kantone setzen als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts obere Gerichte ein, soweit nicht nach einem anderen Bundesgesetz Entscheide anderer rich­terlicher Behörden der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen.
3    Für Entscheide mit vorwiegend politischem Charakter können die Kantone anstelle eines Gerichts eine andere Behörde als unmittelbare Vorinstanz des Bundesgerichts einsetzen.
SR 173.110 Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) - Bundesgerichtsgesetz
BGG Art. 86 Vorinstanzen im Allgemeinen
1    Die Beschwerde ist zulässig gegen Entscheide:
a  des Bundesverwaltungsgerichts;
b  des Bundesstrafgerichts;
c  der unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen;
d  letzter kantonaler Instanzen, sofern nicht die Beschwerde an das Bundesver­waltungsgericht zulässig ist.
2    Die Kantone setzen als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts obere Gerichte ein, soweit nicht nach einem anderen Bundesgesetz Entscheide anderer rich­terlicher Behörden der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen.
3    Für Entscheide mit vorwiegend politischem Charakter können die Kantone anstelle eines Gerichts eine andere Behörde als unmittelbare Vorinstanz des Bundesgerichts einsetzen.
und Art. 90
SR 173.110 Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) - Bundesgerichtsgesetz
BGG Art. 90 Endentscheide - Die Beschwerde ist zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen.
BGG).
1.1.2 Anfechtbar ist aufgrund des sog. Devolutiveffekts nur das Urteil der Vorinstanz. In Bezug auf den Antrag des Beschwerdeführers auf Aufhebung des Beschlusses des Regierungsrates des Kantons Schaffhausen vom 5. Juni 2018 kann daher nicht auf die Beschwerde eingetreten werden. Immerhin gilt der Regierungsratsbeschluss als inhaltlich mitangefochten (vgl. BGE 136 II 177 E. 1.3 S. 180 f.; BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144; BGE 129 II 438 E. 1 S. 441).
1.2 Streitgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens und des vorliegenden Verfahrens bildete und bildet einzig die Frage, ob die zur Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für die Grüne Branche im Kanton Schaffhausen vom 11. Dezember 2013 erlassene Nebenbestimmung, die Gewerkschaft B. (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) als vollwertige Vertragspartei mit allen Rechten und Pflichten in den Gesamtarbeitsvertrag aufzunehmen, aufzuheben ist. Dies gilt ungeachtet des Umstandes, dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren und vor dem Bundesgericht formell eine neue Allgemeinverbindlicherklärung beantragt hat. Anders als die Beschwerdegegnerin suggeriert, enthält die fragliche Passage des Regierungsratsbeschlusses des Kantons Schaffhausen vom 5. Juni 2018 nicht nur eine blosse Information über die allfälligen Folgen bei Nichtaufnahme der Beschwerdegegnerin in den Gesamtarbeitsvertrag. Vielmehr wurde damit eine bindende Verpflichtung zur Aufnahme der Beschwerdegegnerin in den Gesamtarbeitsvertrag auferlegt.
1.3 Als Adressat des angefochtenen Urteils ist der Beschwerdeführer grundsätzlich ohne Weiteres zur Erhebung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 89 Abs. 1
SR 173.110 Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) - Bundesgerichtsgesetz
BGG Art. 89 Beschwerderecht
1    Zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist berechtigt, wer:
a  vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat;
b  durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders berührt ist; und
c  ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat.
2    Zur Beschwerde sind ferner berechtigt:
a  die Bundeskanzlei, die Departemente des Bundes oder, soweit das Bundes­recht es vorsieht, die ihnen unterstellten Dienststellen, wenn der angefoch­tene Akt die Bundesgesetzgebung in ihrem Aufgabenbereich verletzen kann;
b  das zuständige Organ der Bundesversammlung auf dem Gebiet des Arbeitsver­hältnisses des Bundespersonals;
c  Gemeinden und andere öffentlich-rechtliche Körperschaften, wenn sie die Verletzung von Garantien rügen, die ihnen die Kantons- oder Bundesverfas­sung gewährt;
d  Personen, Organisationen und Behörden, denen ein anderes Bundesgesetz dieses Recht einräumt.
3    In Stimmrechtssachen (Art. 82 Bst. c) steht das Beschwerderecht ausserdem jeder Person zu, die in der betreffenden Angelegenheit stimmberechtigt ist.
BGG; zur Legitimation im Verfahren der abstrakten Normenkontrolle vgl. BGE 141 I 78 E. 3.1 S. 81). Allerdings war der Regierungsratsbeschluss betreffend die Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für die Grüne Branche im Kanton Schaffhausen nur bis zum 31. Dezember 2019 gültig. Es ist daher fraglich, ob bzw. inwieweit der Beschwerdeführer nach wie vor über ein aktuelles Rechtsschutzinteresse an der Aufhebung der Verpflichtung zur Aufnahme der Beschwerdegegnerin in den Gesamtarbeitsvertrag verfügt. Das Bundesgericht sieht aber vom Erfordernis
BGE 146 II 335 S. 339

eines aktuellen Rechtsschutzinteresses ab, wenn sich die mit der Beschwerde aufgeworfenen grundsätzlichen Fragen jeweils unter gleichen oder ähnlichen Umständen wieder stellen können, ohne dass im Einzelfall rechtzeitig eine bundesgerichtliche Prüfung möglich wäre (vgl. BGE 138 II 42 E. 1.3 S. 45; BGE 131 II 670 E. 1.2 S. 674 mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall verhält es sich so, dass die sich aufgrund der Beschwerde stellenden Fragen grundsätzlicher Natur sind und sie in gleichen oder vergleichbaren Konstellationen ohne Möglichkeit der rechtzeitigen Beurteilung durch das Bundesgericht wieder entscheidrelevant werden könnten. Auf das im Übrigen form- und fristgerecht (Art. 42
SR 173.110 Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) - Bundesgerichtsgesetz
BGG Art. 42 Rechtsschriften
1    Rechtsschriften sind in einer Amtssprache abzufassen und haben die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten.
2    In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Ist eine Beschwerde nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt oder aus anderen Gründen ein besonders bedeutender Fall vorliegt, so ist auszuführen, warum die jeweilige Voraussetzung erfüllt ist. 14 15
3    Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; richtet sich die Rechtsschrift gegen einen Ent­scheid, so ist auch dieser beizulegen.
4    Bei elektronischer Einreichung muss die Rechtsschrift von der Partei oder ihrem Vertreter beziehungsweise ihrer Vertreterin mit einer qualifizierten elektronischen Signatur gemäss Bundesgesetz vom 18. März 201616 über die elektronische Signatur versehen werden. Das Bundesgericht bestimmt in einem Reglement:
a  das Format der Rechtsschrift und ihrer Beilagen;
b  die Art und Weise der Übermittlung;
c  die Voraussetzungen, unter denen bei technischen Problemen die Nachreichung von Dokumenten auf Papier verlangt werden kann.17
5    Fehlen die Unterschrift der Partei oder ihrer Vertretung, deren Vollmacht oder die vorgeschriebenen Beilagen oder ist die Vertretung nicht zugelassen, so wird eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels angesetzt mit der Androhung, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibt.
6    Unleserliche, ungebührliche, unverständliche, übermässig weitschweifige oder nicht in einer Amtssprache verfasste Rechtsschriften können in gleicher Weise zur Änderung zurückgewiesen werden.
7    Rechtsschriften, die auf querulatorischer oder rechtsmissbräuchlicher Prozessfüh­rung beruhen, sind unzulässig.
und Art. 100 Abs. 1
SR 173.110 Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG) - Bundesgerichtsgesetz
BGG Art. 100 Beschwerde gegen Entscheide
1    Die Beschwerde gegen einen Entscheid ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen.
2    Die Beschwerdefrist beträgt zehn Tage:
a  bei Entscheiden der kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen;
b  bei Entscheiden auf den Gebieten der internationalen Rechtshilfe in Straf­sachen und der internationalen Amtshilfe in Steuersachen;
c  bei Entscheiden über die Rückgabe eines Kindes nach dem Europäischen Übereinkommen vom 20. Mai 198085 über die Anerkennung und Voll­streckung von Entscheidungen über das Sorgerecht für Kinder und die Wiederherstellung des Sorgerechts oder nach dem Übereinkommen vom 25. Oktober 198086 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindes­entführung;
d  bei Entscheiden des Bundespatentgerichts über die Erteilung einer Lizenz nach Artikel 40d des Patentgesetzes vom 25. Juni 195488.
3    Die Beschwerdefrist beträgt fünf Tage:
a  bei Entscheiden der kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen im Rahmen der Wechselbetreibung;
b  bei Entscheiden der Kantonsregierungen über Beschwerden gegen eidgenössi­sche Abstimmungen.
4    Bei Entscheiden der Kantonsregierungen über Beschwerden gegen die National­ratswahlen beträgt die Beschwerdefrist drei Tage.
5    Bei Beschwerden wegen interkantonaler Kompetenzkonflikte beginnt die Beschwerdefrist spätestens dann zu laufen, wenn in beiden Kantonen Entscheide getroffen worden sind, gegen welche beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden kann.
6    ...89
7    Gegen das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern eines Entscheids kann jederzeit Beschwerde geführt werden.
BGG) eingereichte Rechtsmittel ist vor diesem Hintergrund mit der vorgenannten Einschränkung (E. 1.1.2) einzutreten. (...)

3.

3.1 Nach Art. 1 Abs. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
des Bundesgesetzes vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen (AVEG; SR 221.215.311) kann der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeitsvertrages auf Antrag aller Vertragsparteien durch Anordnung der zuständigen Behörde auf nicht am Vertrag beteiligte Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirtschaftszweiges oder Berufes ausgedehnt werden (Allgemeinverbindlicherklärung). Ist der Geltungsbereich der Allgemeinverbindlichkeit auf das Gebiet eines Kantons oder auf einen Teil desselben beschränkt, wird sie von der vom Kanton bezeichneten Behörde angeordnet (Art. 7 Abs. 2
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 7
1    Erstreckt sich der Geltungsbereich der Allgemeinverbindlichkeit auf das Gebiet mehrerer Kantone, so wird sie vom Bundesrat ange­ordnet.
2    Beschränkt sich der Geltungsbereich der Allgemeinverbindlichkeit auf das Ge­biet eines Kantons oder auf einen Teil desselben, so wird sie von der vom Kanton bezeichneten Behörde angeordnet.
AVEG). Im Kanton Schaffhausen ist diese Behörde der Regierungsrat (§ 1 Abs. 1 der Verordnung [des Kantons Schaffhausen] vom 17. Mai 2011 zum Bundesgesetz über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen [SHR 221.215]). Die Allgemeinverbindlicherklärung soll einheitliche Mindestarbeitsbedingungen für die auf demselben Markt tätigen Unternehmen schaffen und damit verhindern, dass ein Unternehmen durch schlechtere Arbeitsbedingungen einen Wettbewerbsvorteil erlangen kann, der als unlauter gilt (BGE 141 V 657 E. 4.5.2.2 S. 665; BGE 139 III 165 E. 4.3.3.2 S. 174; BGE 134 III 11 E. 2.2 S. 13 f.).
3.2 Die Anordnung der Allgemeinverbindlichkeit eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeitsvertrages setzt nach Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG voraus, dass "nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden [...] der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu
BGE 146 II 335 S. 340

gleichen Rechten und Pflichten offen [steht] [...], wenn sie ein berechtigtes Interesse nachweisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertrages bieten" (Prinzip der "offenen Türe"; vgl. dazu auch Art. 2 Ziff. 7
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG sowie schon FRIEDRICH H. HEITHER, Das kollektive Arbeitsrecht der Schweiz, Stuttgart 1964, S. 124; GIACOMO RONCORONI, in: Handbuch zum kollektiven Arbeitsrecht, Andermatt und andere [Hrsg.], 2009, N. 141 f. zu Art. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
-21
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
AVEG; Zu weiteren, hier nicht interessierenden materiellen Voraussetzungen der Anordnung der Allgemeinverbindlichkeit vgl. Art. 2 Ziff. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
-5
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
und Art. 3
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 3
1    Bestimmungen über Ausgleichskassen und andere Einrichtungen im Sinne von Artikel 323ter Absatz 1 Buchstabe b des Obligatio­nen­rechts11 dürfen nur allge­meinverbindlich erklärt werden, wenn die Organisa­tion der Kasse oder Einrich­tung ausreichend geregelt ist und Gewähr für eine ordnungsgemässe Führung be­steht.
2    Bestimmungen über Kontrollen, Kautionen und Konventionalstra­fen dürfen nur allgemeinverbindlich erklärt werden:
a  wenn die Kontrolle und Durchsetzung ausreichend geregelt sind und Gewähr für eine geordnete Anwendung besteht;
b  wenn die Kontrollkostenbeiträge der am Gesamtarbeitsvertrag nicht be­teiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Anteile nicht übersteigen, die sich bei einer gleichmässigen Verteilung der tat­sächlichen Kosten auf alle Arbeitgeber einerseits und auf alle Ar­beitnehmer anderseits ergeben;
c  wenn die Konventionalstrafen zur Deckung der Kontrollkosten bestimmt sind und allfällige Überschüsse in angemessener Wei­se, vor allem zugunsten allgemeiner Zwecke des betref­fen­den Wirt­schaftszweiges oder Berufes, verwendet werden.
AVEG).
3.3 In verfahrensrechtlicher Hinsicht sieht das AVEG namentlich vor, dass gegen einen Antrag auf Allgemeinverbindlicherklärung bei der für die Anordnung der Allgemeinverbindlichkeit zuständigen Behörde Einsprache erhoben werden kann (vgl. Art. 9 Abs. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 9
1    Der Antrag auf Allgemeinverbindlicherklärung ist mit den allge­meinverbindlich zu erklärenden Bestimmungen unter Ansetzung ei­ner angemessenen Einsprache­frist von 14 bis 30 Tagen in den mass­ge­ben­den Amtssprachen zu veröffentlichen. Von der Veröf­fentli­chung kann abgesehen werden, wenn die Voraussetzungen für die Allge­meinver­bindlichkeit offensichtlich nicht erfüllt sind.
2    Anträge, über die der Bundesrat zu entscheiden hat, sind im Schwei­zerischen Handelsamtsblatt zu veröffentlichen und den be­teiligten Kantonen zur Vernehm­lassung zuzustellen.
3    Anträge, über die der Kanton entscheidet, sind im kantonalen Amts­blatt zu veröffentlichen und unter Angabe der Einsprachefrist im Schweizerischen Han­delsamtsblatt anzuzeigen.
und Art. 10
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 10
1    Wer ein Interesse glaubhaft macht, kann gegen den Antrag auf All­gemeinver­bindlicherklärung schriftlich und begründet bei der zu­stän­digen Behörde Einspra­che erheben.
2    Den Vertragsparteien ist Gelegenheit zu geben, zu den Einspra­chen sowie zu den Vernehmlassungen der Kantone schriftlich Stel­lung zu nehmen.
3    Den Einsprechern dürfen keine Kosten auferlegt werden.
AVEG). Nach Art. 12 Abs. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
AVEG prüft die zuständige Behörde, ob die Voraussetzungen für die Allgemeinverbindlichkeit erfüllt sind, und entscheidet über den Antrag auf Allgemeinverbindlicherklärung. Für den Fall, dass die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet wird, legt die zuständige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Geltungsbereich fest und bestimmt Beginn sowie Dauer der Allgemeinverbindlichkeit (Art. 12 Abs. 2
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
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AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
AVEG; zum Erfordernis der Genehmigung der kantonalen Allgemeinverbindlicherklärung durch den Bund vgl. Art. 13
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 13
1    Die kantonale Allgemeinverbindlicherklärung bedarf zu ihrer Gül­tig­keit der Genehmigung des Bundes17.
2    Die Genehmigung wird erteilt, wenn die Voraussetzungen für die Allge­meinverbindlichkeit erfüllt sind und das Verfahren ordnungs­­gemäss durchgeführt worden ist.
3    Der Entscheid über die Genehmigung ist dem Kanton und den Ver­tragsparteien schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Erweist sich nachträglich, dass die Voraussetzungen für die All­ge­meinverbind­lichkeit nicht oder nicht mehr erfüllt sind, so hat der Bund18 die Genehmigung zu widerrufen. Im übrigen ist Artikel 18 Absatz 2 anwendbar.
AVEG).
4. Im vorliegenden Fall prüften die Vorinstanz und der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen im Verfahren auf Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für die Grüne Branche im Kanton Schaffhausen vom 11. Dezember 2013, ob die Beschwerdegegnerin über den mit ihrer Einsprache geltend gemachten Anspruch auf Beitritt zu diesem Gesamtarbeitsvertrag verfügt. Gestützt auf Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG bzw. das sog. Prinzip der "offenen Türe" bejahten sie einen entsprechenden Anspruch. Daraus folgerten sie, dass die Voraussetzungen für die Anordnung der Allgemeinverbindlichkeit des erwähnten Gesamtarbeitsvertrages an sich nicht erfüllt sind bzw. die Allgemeinverbindlicherklärung nicht erfolgen kann, bis die Beschwerdegegnerin zu gleichen Rechten und Pflichten in den Gesamtarbeitsvertrag aufgenommen wird. Sie hielten es aber aus Gründen der Verhältnismässigkeit und in Anlehnung an eine entsprechende Praxis des Bundesrates für geboten und zulässig, die Allgemeinverbindlichkeit gleichwohl anzuordnen, die Vertragsparteien des Gesamtarbeitsvertrages zugleich zu verpflichten, die Beschwerdegegnerin
BGE 146 II 335 S. 341

(unter Wahrung einer bestimmten Frist) als vollwertige Vertragspartei mit allen Rechten und Pflichten in den Gesamtarbeitsvertrag aufzunehmen und für den Unterlassungsfall die Aufhebung der Allgemeinverbindlicherklärung anzudrohen.
5. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe sich nicht mit seinen Vorbringen zur (angeblich) fehlenden Kompetenz des Regierungsrates zum Entscheid über das Beitrittsgesuch bzw. den Beitrittsanspruch der Beschwerdegegnerin auseinandergesetzt. Damit habe die Vorinstanz das rechtliche Gehör verletzt.
5.1 Das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2
SR 101 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999
BV Art. 29 Allgemeine Verfahrensgarantien
1    Jede Person hat in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung sowie auf Beurteilung innert angemessener Frist.
2    Die Parteien haben Anspruch auf rechtliches Gehör.
3    Jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, hat Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand.
BV) verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236). Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70; BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237).
5.2 Eine Gehörsverletzung, wie sie der Beschwerdeführer in einer den entsprechenden Anforderungen kaum genügenden Weise (nicht publ. E. 2) rügt, ist nicht auszumachen. Denn der angefochtene Entscheid ist detailliert begründet und setzt sich mit den massgeblichen Fragen eingehend auseinander. Insbesondere hat die Vorinstanz der vom Beschwerdeführer aufgeworfenen Zuständigkeitsfrage mehrere Seiten gewidmet. Die Begründung des angefochtenen Entscheids ermöglichte es dem Beschwerdeführer, sich über dessen Tragweite Rechenschaft zu geben und ihn in voller Kenntnis der Sache beim Bundesgericht anzufechten. Damit ist der verfassungsrechtlichen Begründungspflicht Genüge getan. Ob die Auffassung der Vorinstanz zutreffend ist oder nicht, ist im Übrigen ohnehin eine Frage der Rechtsanwendung.
6. In materieller Hinsicht ist vorliegend (wie bereits erwähnt) insbesondere streitig, ob der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, welcher nach den vorgenannten Bestimmungen für die Beurteilung des bei ihm eingereichten Antrages auf Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für die Grüne Branche im Kanton Schaffhausen vom 11. Dezember 2013 zuständig war (vgl. E. 3.1 und 3.3 hiervor), auch befugt war, die Allgemeinverbindlicherklärung
BGE 146 II 335 S. 342

mit der Verpflichtung bzw. Nebenbestimmung zu verbinden, die Beschwerdegegnerin als vollwertige Vertragspartei mit allen Rechten und Pflichten in den Gesamtarbeitsvertrag aufzunehmen.
6.1 Im Rahmen seiner Zuständigkeit zum Entscheid über Anträge auf Allgemeinverbindlicherklärung hatte der Regierungsrat die Voraussetzungen der Allgemeinverbindlichkeit zu prüfen (Art. 12 Abs. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
AVEG). Damit hatte er insbesondere auch zu klären, ob das Prinzip der "offenen Türe" von Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG eingehalten ist. Auch hat die Vorinstanz dementsprechend richtigerweise angenommen, dass im Rahmen des Verfahrens auf Allgemeinverbindlicherklärung zu prüfen ist, ob ein Beitritt eines konkreten Verbands zum Gesamtarbeitsvertrag zu Unrecht verweigert wird. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG, soweit die Zuständigkeit betreffend, in bundesrechtskonformer Weise ausgelegt. Darauf kann verwiesen werden. Gemäss dem Wortlaut von Art. 12 Abs. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
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AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
AVEG besteht der Inhalt des im öffentlich-rechtlichen Verfahren zu fällenden Entscheids über die Allgemeinverbindlichkeit freilich entweder in der Gutheissung oder in der Ablehnung des Antrages auf Allgemeinverbindlicherklärung. Lässt sich der Antrag in der gegebenen Form nicht gutheissen, darf ihn die Behörde daher - jedenfalls nach dem Wortlaut des Gesetzes - nicht von sich aus abändern (vgl. schon WALTER BIGLER, in: Kommentar zum Gesamtarbeitsvertrag mit Einschluss der Allgemeinverbindlicherklärung, Schweingruber/Bigler [Hrsg.], 2. Aufl. 1972, S. 130; RONCORONI, a.a.O., N. 283 zu Art. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
-21
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
AVEG). Es besteht nach dem klaren Gesetzeswortlaut auch kein Raum für die Behörde, bei Nichterfüllung einer wesentlichen Voraussetzung für die Anordnung der Allgemeinverbindlichkeit eine mit einer Nebenbestimmung versehene Allgemeinverbindlicherklärung abzugeben. Letzteres zeigt auch Art. 12 Abs. 2
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
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AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
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AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
AVEG, welche nur die Möglichkeit (und Pflicht) der zuständigen Behörde vorsieht, bei Anordnung der Allgemeinverbindlichkeit den Geltungsbereich, den Beginn und die Dauer festzulegen.

6.2 Triftige Gründe, vom eindeutigen Gesetzeswortlaut von Art. 12 Abs. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
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AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
und 2
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 12
1    Die zuständige Behörde prüft, ob die Voraussetzungen für die All­gemeinver­bindlichkeit erfüllt sind und entscheidet über den An­trag auf Allgemeinverbind­licherklärung.
2    Wird die Allgemeinverbindlichkeit angeordnet, so setzt die zu­stän­­dige Behörde den räumlichen, beruflichen und betrieblichen Gel­tungs­be­reich fest und bestimmt Beginn und Dauer der Allge­mein­ver­bind­lich­keit.
3    Der Entscheid über den Antrag ist den Vertragsparteien und den Ein­sprechern, soweit diese betroffen sind, schriftlich und begründet zu eröffnen.
4    Ergeben sich nachträglich Zweifel über den Geltungsbereich, so wird dieser nach Anhörung der Vertragsparteien vom Eidgenössischen De­partement für Wirtschaft, Bildung und Forschung16 oder von der für die Allge­mein­verbind­licherklärung zuständigen kantona­len Behörde näher be­stimmt.
AVEG abzuweichen (resp. statt von einem qualifizierten Schweigen des Gesetzgebers von einer planwidrigen Unvollständigkeit des Gesetzes auszugehen), bestehen nicht:
6.2.1 In historischer und teleologischer Hinsicht ist nicht erkennbar, weshalb der für die Allgemeinverbindlicherklärung zuständigen
BGE 146 II 335 S. 343

Behörde die Kompetenz zustehen müsste, im Fall, dass sie - wie vorliegend - von einer Nichteinhaltung des Prinzips der "offenen Türe" ausgeht, die Allgemeinverbindlichkeit anzuordnen und diese mit der Verpflichtung zu verknüpfen, einem bestimmten Verband innert einer bestimmten Frist den (freiwilligen) Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu ermöglichen. Hintergrund von Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG ist zwar die (u.a.) in den Gesetzesmaterialien zum Ausdruck kommende Überlegung, dass es im Lichte der Verbands- bzw. Koalitionsfreiheit (vgl. Art. 28 Abs. 1
SR 101 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999
BV Art. 28 Koalitionsfreiheit
1    Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie ihre Organisationen haben das Recht, sich zum Schutz ihrer Interessen zusammenzuschliessen, Vereinigungen zu bilden und solchen beizutreten oder fernzu­bleiben.
2    Streitigkeiten sind nach Möglichkeit durch Verhandlung oder Vermittlung beizu­legen.
3    Streik und Aussperrung sind zulässig, wenn sie Arbeitsbeziehungen betreffen und wenn keine Verpflichtungen entgegenstehen, den Arbeitsfrieden zu wahren oder Schlichtungsverhandlungen zu führen.
4    Das Gesetz kann bestimmten Kategorien von Personen den Streik verbieten.
BV) und des verfassungsrechtlichen Gebots der Berücksichtigung begründeter Minderheitsinteressen (vgl. Art. 110 Abs. 2
SR 101 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999
BV Art. 110 *
1    Der Bund kann Vorschriften erlassen über:
a  den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer;
b  das Verhältnis zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, insbesondere über die gemeinsame Regelung betrieblicher und beruflicher Angelegenhei­ten;
c  die Arbeitsvermittlung;
d  die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen.
2    Gesamtarbeitsverträge dürfen nur allgemeinverbindlich erklärt werden, wenn sie begründeten Minderheitsinteressen und regionalen Verschiedenheiten angemessen Rechnung tragen und die Rechtsgleichheit sowie die Koalitionsfreiheit nicht beein­trächtigen.
3    Der 1. August ist Bundesfeiertag. Er ist arbeitsrechtlich den Sonntagen gleich­gestellt und bezahlt.
BV) nicht gerechtfertigt wäre, wenn ein Verband, welcher sich und seine Mitglieder freiwillig durch Unterzeichnung des Gesamtarbeitsvertrages den in Frage stehenden Bestimmungen unterstellen möchte, von den vertragsschliessenden Verbänden nicht als Kontrahent zugelassen würde, während seine Mitglieder mittels der Allgemeinverbindlicherklärung zwangsweise dem Gesamtarbeitsvertrag unterworfen werden (vgl. Botschaft vom 29. Januar 1954 zum Entwurf eines Bundesgesetzes über den Gesamtarbeitsvertrag und dessen Allgemeinverbindlichkeit, BBl 1954 I 125 ff., 175; BIGLER, a.a.O., S. 103; siehe zum Schutz der positiven Koalitionsfreiheit auf Verbandsebene durch Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG auch RONCORONI, a.a.O., N. 141 f. zu Art. 1
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 1
1    Der Geltungsbereich eines zwischen Verbänden abgeschlossenen Gesamtarbeits­vertrages kann auf Antrag aller Vertragsparteien durch An­ordnung der zuständigen Behörde (Allgemeinver­bindlicherklä­rung) auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirt­schafts­zwei­ges oder Berufes ausgedehnt werden, die am Vertrag nicht betei­ligt sind.
2    Gegenstand der Allgemeinverbindlicherklärung können nur Be­stim­mungen sein, die gemäss Artikel 323 des Obligationenrechts5 unmit­telbar für die beteiligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten oder in bezug auf welche eine Vereinbarung gemäss Artikel 323ter des Obli­­gationenrechts6 getroffen worden ist.
3    Bestimmungen über die Beurteilung von Streitigkeiten durch Schiedsgerichte können nicht allgemeinverbindlich erklärt werden.
-21
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 21 - Der Bundesrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Ge­set­zes.
AVEG). Dem entsprechenden Gesetzeszweck kann aber in einer Konstellation wie der vorliegenden mittels einer Verweigerung der Allgemeinverbindlicherklärung genügend Rechnung getragen werden. Wird diese Verweigerung mit der Nichteinhaltung des Prinzips der "offenen Türe" begründet, haben die Vertragsparteien des Gesamtarbeitsvertrages nämlich ohne Weiteres die Möglichkeit, den Gesamtarbeitsvertrag nach Massgabe von Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG Aussenseiterverbänden offen zu halten und so die Voraussetzungen für die Gutheissung eines späteren Antrages auf Allgemeinverbindlicherklärung zu schaffen. Diesbezüglicher Anordnungen der Behörde bedarf es nicht.
6.2.2 In systematischer Hinsicht ist zu beachten, dass Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG lediglich die materiell-rechtliche Voraussetzung der Einhaltung des Prinzips der "offenen Türe" statuiert. Die Frage, welche Massnahmen behördlicherseits zur Einhaltung dieses Prinzips getroffen werden können, bildet keinen Gegenstand dieser Bestimmung, finden sich doch die Regelungen über Zuständigkeit und Verfahren in einem anderen Abschnitt des Gesetzes (Abschnitt II, Art. 7 ff
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 7
1    Erstreckt sich der Geltungsbereich der Allgemeinverbindlichkeit auf das Gebiet mehrerer Kantone, so wird sie vom Bundesrat ange­ordnet.
2    Beschränkt sich der Geltungsbereich der Allgemeinverbindlichkeit auf das Ge­biet eines Kantons oder auf einen Teil desselben, so wird sie von der vom Kanton bezeichneten Behörde angeordnet.
. AVEG).

BGE 146 II 335 S. 344

Entgegen der Vorinstanz und anders als nach der im angefochtenen Urteil genannten Praxis des Bundesrates (vgl. dazu insbesondere die aktenkundige, nicht amtlich publizierte Begründung des Bundesratsbeschlusses vom 20. August 2018 über die Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrages für die Netzinfrastruktur-Branche) ist es auch nicht mit Blick auf den Verhältnismässigkeitsgrundsatz (vgl. Art. 5 Abs. 2
SR 101 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999
BV Art. 5 Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns
1    Grundlage und Schranke staatlichen Handelns ist das Recht.
2    Staatliches Handeln muss im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein.
3    Staatliche Organe und Private handeln nach Treu und Glauben.
4    Bund und Kantone beachten das Völkerrecht.
und Art. 36 Abs. 3
SR 101 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999
BV Art. 36 Einschränkungen von Grundrechten
1    Einschränkungen von Grundrechten bedürfen einer gesetzlichen Grundlage. Schwerwiegende Einschränkungen müssen im Gesetz selbst vorgesehen sein. Aus­genommen sind Fälle ernster, unmittelbarer und nicht anders abwendbarer Gefahr.
2    Einschränkungen von Grundrechten müssen durch ein öffentliches Interesse oder durch den Schutz von Grundrechten Dritter gerechtfertigt sein.
3    Einschränkungen von Grundrechten müssen verhältnismässig sein.
4    Der Kerngehalt der Grundrechte ist unantastbar.
BV) geboten, im Fall der (angenommenen) Nichteinhaltung des Prinzips der "offenen Türe" eine Allgemeinverbindlichkeit anzuordnen und diese Anordnung mit der Verpflichtung zu verbinden, einen den Anforderungen von Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
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AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
AVEG entsprechenden Aussenseiterverband als Vertragspartei in den Gesamtarbeitsvertrag aufzunehmen. Das Verhältnismässigkeitsprinzip gebietet zwar, dass eine staatliche Massnahme geeignet, notwendig und für die betroffene Person zumutbar ist, um das angestrebte Ziel zu erreichen (BGE 140 II 194 E. 5.8.2 S. 199; BGE 139 I 218 E. 4.3 S. 224). Der Gesetzgeber hat aber diesem Prinzip insofern bereits zum Schutz der vertragsschliessenden Verbände (bzw. der Vertragsparteien bestehender Gesamtarbeitsverträge) Rechnung getragen, als aufgrund von Art. 2 Ziff. 6
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbehalt von Artikel 323quater des Obliga­tio­nen­rechts10, dem zwingenden Recht des Bundes und der Kan­tone nicht widersprechen.
5  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Verbandsfreiheit nicht beein­trächti­gen, insbesondere nicht die Freiheit, sich einem Ver­band anzuschliessen oder ihm fernzubleiben.
6  Nicht beteiligten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden muss der Beitritt zum Gesamtarbeitsvertrag zu gleichen Rech­ten und Pflichten offen stehen, wenn sie ein berechtigtes Inter­esse nach­weisen und ausreichende Gewähr für die Einhaltung des Vertra­ges bieten.
7  Einzelnen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die am Gesamtar­beitsver­trag nicht beteiligt sind, muss der Beitritt zum vertrag­schliessenden Verband oder der Anschluss an den Gesamtar­beits­vertrag offen stehen.
SR 221.215.311 Bundesgesetz vom 28. September 1956 über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen
AVEG Art. 2 - Die Allgemeinverbindlichkeit darf nur unter folgenden Voraussetzungen ange­ordnet werden:
1  Die Allgemeinverbindlichkeit muss sich wegen der für die betei­ligten Arbeitgeber und Arbeitnehmer andernfalls zu erwar­ten­den erheblichen Nachteile als notwendig erweisen.
2  Die Allgemeinverbindlichkeit darf dem Gesamtinteresse nicht zuwider­laufen und die berechtigten Interessen anderer Wirt­schaftsgruppen und Be­völkerungskreise nicht beeinträchtigen. Sie muss ferner den auf regionalen oder betrieblichen Ver­schie­den­heiten beruhenden Minderheitsinteressen in­nerhalb des be­treffen­den Wirtschaftszweiges oder Berufes angemessen Rech­nung tra­gen.
3  Am Gesamtarbeitsvertrag müssen mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber und mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer, auf die der Geltungsbereich des Gesamtarbeitsvertrages ausgedehnt werden soll, beteiligt sein. Die beteiligten Arbeitgeber müssen überdies mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer beschäftigen. Ausnahms­weise kann bei besondern Verhältnissen vom Erfor­dernis der Mehrheit der beteiligten Arbeitnehmer abgesehen werden.
4a  Der Gesamtarbeitsvertrag darf die Rechtsgleichheit nicht ver­let­zen und, unter Vorbeha